UniImmo Deutschland Anteile gegen ETF tauschen?

  • Hallo zusammen,


    kurz zu mir: Ich bin 29 Jahre alt/jung, war bis vor 2 Jahren Handwerker, ehe ich mich noch für ein duales Studium entschlossen habe..

    2014 habe ich über die Voba ein Depot für den UniImmo Deutschland (ISIN: DE0009805507) eröffnet und einen Bausparvertrag der Schwäbisch Hall abgeschlossen. Nun sind bald 7 Jahre rum und ich habe mich in den letzten Monaten, soweit es zeitlich passte, mit den Verträgen auseinandergesetzt.

    Vorab- der Bausparvertrag war für die Katz..2014 habe ich 200€ Abschlussgebühr bezahlt und den angepriesenen Bonus von 200€ habe ich nicht erhalten, da ich noch weit von der angestrebten Vertragssumme (20000€) mit meinen gerade mal etwas über 3000€ entfernt war..Dies verzeichne ich mal als "Lehrgeld".


    Da die Summe bei der Union Investment jedoch momentan mit 25500€ wesentlich höher ist und ich leider im Verwandten/Freundeskreis niemanden habe, der mir Tipps und Tricks geben kann, ist meine Hoffnung, dass sich hier evtl. jemand bereitstellt, einfach mal zu sagen, was am besten wäre. Da ich bei der Summe teure Fehler vermeiden möchte.


    Zunächst ist meine Frage, ob es Sinn machen würde, das Depot auf z.B. die Comdirect zu übertragen, um Kosten einzusparen und das ganze dann evtl. doch so weiterlaufen zu lassen? Grds. wäre die Rendite bei ETF's scheinbar besser und ich hätte schnellen Zugriff auf das Geld. Abgesehen davon ist der UniImmo nicht mal großartig sicherer gegen hohe Schwankungen als ein solider ETF, oder?


    Oder ist es demnach das Einfachste, das Jahr zu warten, die Summe 2022 ausgezahlt zu bekommen und diese dann in einen oder mehrere ETF's anzulegen?


    Da hatte ich mir den Folgenden rausgesucht:

    iShares Core MSCI World UCITS ETF USD (Acc)
    IE00B4L5Y983


    Passt der? Gerne auch Alternativen nennen. Kann man auch solche hohen Summen über Onlinebroker wie TR etc. laufen lassen oder welcher wäre da zu empfehlen?


    In erster Linie wäre es als Anlage für später gedacht. Da ich ja ziemlich sicher noch die nächsten 40 Jahre arbeiten darf, könnte es eventuell auch für "Notfälle" genutzt werden.


    Wie gesagt, ich brauche jemanden, der mir (unverbindlich) sagt, "das passt schon so" oder "ne, das mach mal anders"...


    Schonmal besten Dank im Voraus!


    Beste Grüße


    Hanc

  • Hallo Hanc ,

    willkommen von mir. Das mit den "Notfällen" auf ETFs zugreifen, möchte ich Dir gerne ausreden. Man kann das zwar machen, wenn die Aktien wie derzeit auf Höchstständen sind. Leider treten aber Notfälle meist in unglücklicheren Umständen auf. Da ist es gut, wenn man nicht auf die ETFs zugreifen muß. Für Notfälle sollte man also immer noch eine Reserve bereit halten.

    Gruß


    Altsachse