Wechsel Investment-Fonds zu ETF-Sparplan?

  • Liebe Community,


    ich bespare seit ca. 10 Jahren einen Investment-Fond der Union (wobei allerdings in den letzten 1.5 Jahren nicht aktiv, weil wir in der Schweiz leben, aber im Sommer nach D zurückkehren) ... Nun habe ich mich erstmals überhaupt mit der Geldanlage befasst. Egtl. habe ich recht ordentliche Gewinne erzielt, allerdings würde ich nun langfristig auf ETF`s "umsatteln".

    Macht es eurer Meinung nach Sinn den Fond einfach "stillzulegen" bzw. aufzulösen, und das Vermögen (ca. 30.000 Euros) in ETF`s zu investieren?


    DAnke!!

  • Hallo ReRou1984 ,

    ja, die Fonds sind ganz gut gelaufen, da sich zumindest 2 der Fonds an Ihren Benchmark halten (MCSI World). Nur hast Du halt im Vergleich zu einem ETF ungleich höhere Kosten für die Fonds.

    Ich habe hier mal zum Vergleich jeweils einen ausschüttenden ETF auf den MSCI World gegenüber gestellt, da die Fonds ja auch alle ausschüttend sind.

    https://www.fondsweb.com/de/ve…DE000A1C81G1,IE00BK1PV551

    https://www.fondsweb.com/de/ve…DE0009750273,IE00BK1PV551

    Den MSCI World als Index habe ich gewählt, da Union den ja selbst als Benchmark angibt. ;)


    Für den Immobilienfonds ist ein Vergleich so m.E. nicht möglich. Ich kenne jedenfalls keinen ETF, der so etwas abbildet.


    Beim letzten Fonds wird es dann auch wieder schwieriger, da es sich um einen Mischfonds handelt (Aktien und Anleihen). Da wäre m.E. am ehesten so etwas wie der ARERO-Fonds vergleichbar.

    https://www.fondsweb.com/de/ve…LU0718558728,LU0360863863


    Hier findet keine Anlageberatung statt!!!

    Ich würd mir aber zumindest mal überlegen, ob es 3 quasi gleich laufende Fonds im Depot braucht, oder ob man das nicht auch mit nur einem ETF auf dem MSCI World nicht einfacher und vor Allem günstiger gestalten ließe!?

    Den Immobilienfonds kann man ja gerne behalten, wenn man denn einen solchen Sicherheitsanker im Depot behalten will.

    Finanztip empfiehlt die Kombination aus ETF (MSCI World /ACWI) und Tages- bzw. Festgeld als Sicherheitsanker.

  • Nur hast Du halt im Vergleich zu einem ETF ungleich höhere Kosten für die Fonds.

    Das stört im Grunde nicht, sofern die Rendite stimmt. Das ist bei den Aktienfonds nur beim Uniglobal der Fall.

    Der Mischfonds hat als Benchmark 1/3 Anleihen. Wenn man dafür über lange Zeit 4% ansetzt liegt der Fonds unter dem Benchmark.


    Mögliche Handlung:

    1. den Vorsorge und 2. den Mischfonds stilllegen und Zug um Zug unter Nutzung des Pauschbetrags verkaufen und in die von monstermania genannte Kombination von Finanztip umschichten. Den aktuellen Sparplan entsprechend auf Modell Finanztip umstellen. Bei Ermittlung der Verkaufsbeträge First in - First Out und die Steueränderungen ab 2018 beachten.

    Den Uniglobal erst mal behalten solange er etwa wie der Benchmark läuft um die Kapitalreduzierung durch die Steuer zu vermeiden.


    Beim UniImmo handelt es sich um ein sehr konservatives Investment, was nach Kosten und Inflation kaum etwas bringt. Kann man gedanklich dem Sicherheitsbaustein zuordnen. Sollte es mal wieder Zinsen geben überlegen, ob man dabei bleibt.


    Auch das war natürlich nur persönliche Meinung und keine Anlageberatung.

  • Den "Vorsoge" gibt es nur im Rahmen der Riesterrente, deshalb kannst du diesen Fonds eh nicht ohne weiteres verkaufen.

    Hier würden dann eventuelle Steuervorteile wegfallen und Zulagen verloren gehen.