Fuck-You-Money Auf Geldreise mit Anja und Anika

  • Ich bezeihe mich auf Podcast #68 (Fuck-You-Money für uns alle!!


    Leider muss ich mich beschweren - solche Begriffe wie:


    "Fuck you"


    "to tell an individual or organisation to go fuck themselves"


    "mittelfinger zu zeigen"


    haben keinen Platz auf so ein Podcast zu suchen.


    Mein Frau und Kinder haben diese Podcast im Auto gehört und seitdem höre ich von meinen Kindern die Begriffe "Fuck you".


    Das geht gar nicht.


    So ein niveaulos Podcast habe ich nie und nimmer von Finanztip erwartet.



    Auf Deutsch klingt dieser Begriff auch nicht so elegant


    "Fick Dich Geld"


    Finanztip - bitte im Zukunft solche vulgare Begriffe nicht nutzen.

  • Hallo.


    Die Podcast-Folge heißt "xy" und dann ist die Verwunderung groß, dass "xy" drin ist und "xy" als Begriff fällt? =O

    "Fuck" sollte man/ Frau nicht sagen.



    Die deutsche Sprache ist so eine schöne Sprache.

    Warum nicht so ein Begriff wie "isch mir egal, ich mache und tue was ich will. Genügend Geld habe ich"


    das klingt viel sympatischer as "Fuck you, money".

  • Mein Frau und Kinder haben diese Podcast im Auto gehört und seitdem höre ich von meinen Kindern die Begriffe "Fuck you".


    Das geht gar nicht.

    Vor vielen Jahren wurde ich mal von der Leiterin des Kindergartens zu einem "ernsten Gespräch" eingeladen, weil mein damals 5jähriger Sohn wegen Zitaten einiger (üblicher) Schimpfworte aufgefallen war. Nachdem ich ihr erklärt hatte, dass ich ihm lediglich die am häufigsten gebrauchten Schimpfworte inklusive einiger weniger No-Gos mit dem eindringlichen Hinweis, diese tunlichst nie zu benutzen, genannt hatte, war die Welt wieder in Ordnung :D

  • solche Begriffe wie:


    "Fuck you"


    haben keinen Platz auf so ein Podcast zu suchen.

    Ruhig Blut! Bitte!


    Das F-Wort wird ungeachtet des vulgären Ursprungs in der "Umgangssprache" (Straßenjargon) nicht ausschließlich als Un- und/oder Schimpfwort genutzt. Hier ein Auszug aus Wikipedia:


    Umschreibungen

    In Situationen, wo die direkte Verwendung des Wortes als unangemessen gilt, wird es umschrieben. Üblich ist die Umschreibung von fuck als the F-word, die seines Gebrauchs als dropping the F-bomb („die F-Bombe werfen“). Oft wird es durch ähnliche, manchmal sinnlose Wörter wie feck, flip, fudge, freak, fork, frak usw. ersetzt. In der nicht-formellen geschriebenen Sprache, besonders im Internet und in Comics, können auch nicht-alphanumerische Zeichen verwendet werden, z. B. f***.

    Interjektion

    Als allein stehender Ausruf kann „Fuck!“ für Überraschung, Schmerz, Angst, Enttäuschung oder Ärger stehen. Daneben gibt es eine Vielzahl von Verwendungsmöglichkeiten:

    • Fuck off! – „Verpiss dich!“
    • Fuck you! oder Fuck yourself! ist in seiner wörtlichen Übersetzung („fick dich“) auch im Deutschen verständlich (vgl. Schwäbischer Gruß)
    • What the fuck? – „Was zum Teufel…?“
    • Fuck it! – „Scheiß drauf!“
    • I don’t give a fuck. – „Es ist mir scheißegal.“

    Fuck lässt sich zur Verstärkung von Ausdrücken verwenden:

    • Aus shut up („Halt den Mund“) wird Shut the fuck up! (etwa: „Halt verdammt nochmal dein Maul!“).

    Adjektiv

    Das Adjektiv fucking lässt sich im Deutschen beispielsweise mit „verdammt“ übersetzen, letztlich sind aber viele Varianten möglich. Dem Grundton wird eine nachdrückliche Betonung angefügt:

    • None of your fucking business! – „Das geht dich einen Scheißdreck an!“

    Das Adjektiv fucked up oder kurz fucked bedeutet so viel wie „kaputt“, „fertig“:

    • I’m fucked. – „Ich bin erledigt.“
    • I fucked up your computer. – „Ich habe deinen Computer kaputt gemacht.“
    • You are a fuck up! – „Du bist unfähig.“ (Substantivierung)

    Rapmusiker benutzen fucking oftmals als betontes Adjektiv, meistens aufgrund rhythmischer Eigenschaften. Diese Verwendungen können ohne Bedeutungsverlust des Satzes gestrichen werden.

    • I’m the fucking man! – „Ich bin der Mann“ (vgl. Machismo)

    Adverb

    • It’s fucking cold. – „Es ist verdammt kalt“.
    • That was fucking great. – „Das war verdammt großartig.“

    Verb

    Das Verb to fuck kann als Dysphemismus gebraucht werden. Hier wird die sexuelle Konnotation benutzt, um eine verstärkte Empörung hervorzurufen, obwohl dies nicht Gegenstand des Gesprächsthemas ist. Diese Bedeutung verbreitet sich im Deutschen auch für die wörtliche Entsprechung „ficken“.

    • I will fuck you. – „Ich mache dich fertig“.
    • I was fucked. – „Ich wurde ausgeraubt / zusammengeschlagen / …“

    Nomen

    Die Bezeichnung von Personen (auch: Gegenständen) in diesem Kontext ist mehrdeutig. Obwohl fuck als Substantiv benutzt werden kann, wird eher fucker im Kontext des Bezuges zu einer anderen Person verwendet:

    • Stupid fucker! – „Dummes Arschloch.“
    • He’s a great fucker! – „Er ist ein guter Kumpel.“

    Wird fuck statt fucker zur Bezeichnung einer Person verwendet, wird damit oft, aber nicht immer, eine wörtliche Bedeutung im Sinne von Sexualpartner impliziert. Missverständnisse sind hier leicht möglich.

    • He’s a great fuck! – „Er ist ein guter Fick(er) (Sexualpartner)“. Auch denkbar: „Er ist ein guter Wurf.“
    • He’s a dumb fuck. – „Er ist ein Vollidiot.“
    • You’re one smart fuck. – etwa: „Du bist ein gerissener Hund“.

    Auszug Ende

    Other than that, you're abso-fucking-lutely right! One should better care about the usage of the effing f-word ;-)

  • "Fuck you Money" ist ein Standardbegriff in der Finanzszene. Dagegen war "Dirne" für meine Oma noch ein echter Schocker.

    Mein Finanzberater bei der Sparkasse verwendet dieser Begriff nicht.

    Er beschreibt dieses "Fuck you money" als "angespartes" oder manchmal sogar als "Vermögen".


    Ich muss ihm am Montag anrufen und ihm fragen was er mit meinem "Fuck you money" gemacht hat.


  • Heute morgen habe ich (wie immer am Samstag) mein Kind das Taschengeld gegeben.

    Das Kind betrachtet das Taschengeld nun als "Fuck you money".


    Habe das Kind gebeten die Zeitung zu holen.


    Wie hat er regiert??


    "Fuck you, Alter" hat er gesagt.


    Danke Anja und Anika und Finanztip!!!!!!

  • Heute morgen habe ich (wie immer am Samstag) mein Kind das Taschengeld gegeben.

    Das Kind betrachtet das Taschengeld nun als "Fuck you money".

    Moin mein Lieber,

    mit F-You Money ist ein ein mehr als ausreichend großes Vermögen gemeint, mit dem die sog. Finanzielle Unabhängigkeit erzielt wird oder wurde. Gemeint ist damit, einem "unangenehmen Arbeitgeber" durchaus auch mal das sog. F-Wort im übertragenen SInn an den Kopf werfen zu können, ohne dabei bei einem Jobverlust oder Jobwechsel auf dem Zahnfleisch gehen zu müssen. Wenn du einen typischen Lottospieler fragst, was er tun würde, wenn er einen Millionenbetrag gewinnen würde, würde vermutlich stereotyp antworten... tolles Auto kaufen, Haus kaufen, Weltreise machen und dem Chef vor den Koffer sch... . Letzteres ist mit F-Y-Money möglich, aber nicht zwingend nötig. F-Y-Money nimmt dir jedenfalls den Druck von den Schultern, kuschen zu müssen.


    Wenn du deinem Kind erklärst, dass es noch weit von der Finanziellen Unabhängigkeit entfernt ist, diese aber mittels Sparen, intelligenter Investitionen und Ausdauer erreichen kann, dürfte auch Taschengeld wieder Taschengeld werden.

    "Fuck you, Alter" hat er gesagt.

    Schönen Gruß von mir! Das sagt man nicht zu seinem "Alten"... zumindest nicht unter einem Nettovermögen von 6 Millionen ;-)

  • Ich habe manchmal eine "scheiß Wut", mein Vater spricht eher von kognitiver Dissonanz. Das ist das Schöne an unserer Sprache: Wir meinen dasselbe aber drücken es unterschiedlich aus. Und meist weiß jeder wie es gemeint ist.

  • F-Wörter werden auch im Kindergarten oder auf'm Schulhof gebraucht... Kinder brauchen daher nicht zu warten, bis ihnen die Eltern einen podcast vorspielen ;-)

    Finanzbildung ist sehr wichtig.


    Fuck you money ist sehr wichtig aber fuck you Kapital ist viel wichtiger.


    "Fuck you Kapital" ist etwas wie eine gute Netzwerk, gute Freunde, ....


    Ich frage mich ob ein Englander weißt was "Fuck you money" ist.

    Er wird bestimmt denken, das Geld ist für das Rotlichtviertel :)


    Wish you all a fucking wonderful weekend.


    Eure

    Elgob :)



    Seriös aber herzlich :)

  • Ich frage mich ob ein Englander weißt was "Fuck you money" ist.

    Ich denke schon, dass ein/e Engländer*in oder Amerikaner*in das weiß: Gibst du den Suchbegriff in einer Suchmaschine in England bzw. den UK ein (über VPN zum Beispiel), so wird eine ellenlange Liste ausgespuckt... u.A. fand ich diesen (eher amerikanischen) Link:



    http://www.financialsamurai.com/once-you-have-f-you...

    Fuck you money. It's all the same. F you money is having enough money to tell others to f off if they are bothering you. We should all aspire to have F You money one day so we can live more free. Based on over 2,000 votes in a previous Financial Samurai poll, $5 million is the #1 vote-getter to feel financially free. I personally chose $10 million because $10 million is what's necessary to ...

  • Wish you all a fucking wonderful weekend.

    Danke, Dir und allen anderen hier auch!


    Ausruhen. Nachdenken. Gedanken schweifen lassen. Leben genießen...

    Vielleicht auch, wenn es die Zeit und Muße zulässt, über den Sinn und Nutzen von Finanzbildung sinnieren... damit es jede/r schafft, sein persönlich dimensionierten F-Y-Money zusammen zu bringen ;-)

  • Nun ja,

    ich finde es eher amüsant, dass es Kinder heute noch schaffen Ihre Eltern zu schocken! Mein Gott, wenn ich mich daran erinnere, was das Wort 'geil' in meiner Jugend bei meinen Eltern damals ausgelöst hat. :D

    Die Frage, wäre für mich doch viel mehr, wie man als Erwachsener darauf reagiert. "Fuck You Money" wäre mir z.B. total egal.

    "Fuck you, Alter" hingegen, würde wohl zu einem ernsten Gespräch zwischen mir und meinem Kind führen! Respektlosigkeit gerade innerhalb der Familie finde ich extrem schlimm. Evtl. sogar verbunden mit einer zeitweiligen Kürzung der Zuteilung an "Fuck you money". ;)

    Ich kann mich erinnern, dass mein Spruch "Mach Deinen Scheiß doch alleine" seinerzeit zu einer schallenden Ohrfeige meiner Mutter führte. Da war ich irgendwas zwischen 14-16...