Erfahrungen zum Vermögensbaum mit Otis Klöber INX InvestingExperts GmbH

  • Hallo,


    ich befasse mich seit numehr einem Jahr mit meiner Geldanlage. Zudem habe ich natürlich Interesse auch an einem passiven Einkommen, was mich viel lesen lässt und da kann einem auch schon manchmal schwindelig werden von dem ganzen guten und weniger hilfreichen Input.


    Ob es Bodo Schäfers Bücher sind oder das von Alex Fischer Düsseldorf oder weiteren Coaches usw. usw.

    Sicherlich habe alle Bücher und Infos etwas Gutes aber was mir fehlt ist noch immer eine wirkliche Hilfe und Unterstützung. Jemand der mich an die Hand nimmt.


    Zuletzt bin ich nun auf Otis Klöber INX InvestingExperts GmbH gestoßen.

    Wieder jemand, der einem verspricht, dass man bei ihm Alles lernen kann.


    Bevor ich nun die nächste Kohle ausgebe in der Hoffnung, dass mir jemand eine gute Ausbildung zum Traden verspricht,

    wollte ich einfach mal fragen, ob ihn jemand kennt oder auch welche Erfahrungen ihr so gemacht habt mit den o. g. Themen und Personen.


    Ich hoffe ich habe die richtige Rubrik getroffen. Ansonsten darf der Thread natürlich gern an die richtige Stelle verschoben werden.


    Danke euch vorab ;)

  • Zuletzt bin ich nun auf Otis Klöber INX InvestingExperts GmbH gestoßen.

    Wieder jemand, der einem verspricht, dass man bei ihm Alles lernen kann.


    Bevor ich nun die nächste Kohle ausgebe in der Hoffnung, dass mir jemand eine gute Ausbildung zum Traden verspricht,

    wollte ich einfach mal fragen, ob ihn jemand kennt oder auch welche Erfahrungen ihr so gemacht habt mit den o. g. Themen und Personen.

    Ich denke mir bei solchen Leuten immer: Wenn Sie's so genau wissen, warum dann das mühsame Geschäft mit Coachings, wenn die ihr Wissen doch direkt anwenden und Unmengen an Geld scheffeln könnten.


    PS: Hab mal ins Impressum geguckt. Die Briefkastenadresse am Kurfürstendamm 195 kann man schon für um die 100 Euro bekommen. Es möge jeder seinen Teil dazu denken.

  • Bevor ich nun die nächste Kohle ausgebe in der Hoffnung, dass mir jemand eine gute Ausbildung zum Traden verspricht,

    wollte ich einfach mal fragen, ob ihn jemand kennt oder auch welche Erfahrungen ihr so gemacht habt mit den o. g. Themen und Personen.

    Diese "Spacken", die derartige Services anbieten, sind clever... das muss man der Fairness halber sagen. Sie verdienen Geld entweder durch nett aufbereitetes Standartwissen, oder durch Finanzdienstleistungen, wie z.B. "gemanagte Accounts", Vermögensveraltung, eigene Superfonds...

    Mit anderen Worten, da - bei letzteren - wird vom Anlegergeld jedes Jahr ein kleiner Prozentsatz "abgezwackt"... oder anders gesagt, mit fremden Geld spekuliert, also auf Risiko der Anleger und i.d.R. unabhängig vom Anlageerfolg.


    Gute, weil erfahrene und entsprechend erfolgreiche Leute, die mit eben diesen Voraussetzungen und Qualifikationen als Vermögensverwalter arbeiten könnten, tun dies aber nicht. Weil? Na ja, die traden quasi im Verborgenen mit eigenem Vermögen und haben es absolut nicht nötig, sich an unbedarften Anlegern (meist Kleinanlegern) zu bereichern!


    Damit will ich zum Ausdruck bringen, dass du keine "guten" Berater und/oder Vermögensverwalter finden wirst.


    Was du an Kenntnissen brauchst, ist überschaubar und in zig. Publikationen veröffentlicht; brauchst nur ein bisschen suchen, kannst aber gerne auch hier gezielter fragen... auch wenn die meisten Forenteilnehmer:innen eher an ETF orientiert sind.

    Traden lernst du in der Praxis und auch gefahrlos, wenn du mit einem Demo-Account beginnst, also dich im "Börsenspiel" ohne Verlust- und Gewinn-Risiko übst.

    Bis zum Expertentum oder Trading-Meister brauchst du etwa 10.000 Stunden, mit oder ohne "Spielgeld". Und in der Praxis, also beim Traden mit echtem Geld, wirst du sicherlich wenigstens 2 Stunden pro Tag (365) aufwenden müssen (nach meinen Erfahrungen aus über 30 Jahren).


    Und bevor ich weiter aus'm Nähkästchen plaudere, würde ich gerne deine Motive zum Traden kennen lernen ;-)

  • Ich denke mir bei solchen Leuten immer: Wenn Sie's so genau wissen, warum dann das mühsame Geschäft mit Coachings, wenn die ihr Wissen doch direkt anwenden und Unmengen an Geld scheffeln könnten.

    100%ige Zustimmung!

    War schon während des Goldrauschs so, dass die Leute die wirklich reich wurden, die waren, die den Goldsuchern die notwendige Ausrüstung verkauft haben. :)

  • Muß es denn wirklich Traden sein ? Oder war das der falsch gewählte Ausdruck für Anlegen ?

    Man kommt warscheinlich nicht umhin eigene Erfahrungen zu sammeln. Dabei lassen sich natürlich Rückschläge nicht ausschließen.

    Beim Lesen der Finanzbücher sollte man auch im Hinterkopf behalten, dass die Autoren damit Geld verdienen wollen.

    Gruß


    Altsachse

  • Beim Lesen der Finanzbücher sollte man auch im Hinterkopf behalten, dass die Autoren damit Geld verdienen wollen.

    Das ist durchaus legitim... ich meine, dass die Autoren und Verlage auch ein paar (überschaubar wenige) Öcken mit den Druckwerken verdienen. Nicht alle Informationen sind kotzenlos... äääh... kostenlos. Du findest zwar alles Relevante auch kostenlos im Internet, die Suche und das Aussortieren bzw. Zusammenführen von Teil-Informationen kostet jedoch nicht unerheblich viel Zeit.

    Verglichen mit den Beträgen, die solche "Superschlaumeier" (wie benannt und nicht benannt) von ihren euphorisch-gutgläubigen "Opfern" einfordern, sind die Kosten für zwei oder drei Bücher verschwindend gering. Viele Bücher gibt's sogar gebraucht... und gelesene Exemplare kann man wiederum über jene Gebrauchtbörsen verkaufen ;-)

  • Vielen Dank schonmal an euch!


    Zu den Fragen:


    Was suchst Du denn konkret? Um welche Anlagensummen geht es grob? Was sind deine Motive zum Traden? usw. folgende Antwort:


    Ich habe Sparpläne auf solide ETF's (MSCI World etc.).

    Im letzten Jahr hatte ich noch mehrere Einzelaktien, die auch teils gut gelaufen sind. Auch auf der Wasserstoffwelle konnte ich mitschwimmen. Nur habe ich sie etwas spät wieder verkauft, bin aber unterm Strich zufrieden. Einzig der Global Clean ETF wartet noch auf Erholung und die ein oder andere Solar Aktie. Da werde ich Geduld haben müssen denke ich.


    Ich würde meine Interessen mal folgendermaßen beschreiben:

    Neben den soliden ETF's interessieren mich auch Möglichkeiten vielleicht mal ein wenig risikoreicher und somit chancenreicher zu investieren, was mir mit den Einzelaktien auch ganz gut gelungen ist. Ich würde aber sagen, dass es bei mir mehr Glück als Verstand war.


    Zu den Anlagebeträgen: Da ich die (vermeintlich) sicheren ETF's gern so belassen würde, reden wir noch über den ein oder anderen 1000er zum Zocken.

    Ich hab das bisher so gehandhabt wie Beate Sander ;-) Lieber 5 Positionen a' 1.000,- als nur eine für 5.000,-.

    Wegen der aktuell doch eher bescheidenen Situation mit den Global Clean Geschichten geht mir jetzt aber auch die Kohle zum Zocken aus. Da muss ich erst warten.


    Soviel zu meinen bisherigen Erfahrungen.


    Ich stelle aber natürlich auch schmerzlich fest, dass die Börse manchmal völlig anders reagiert als erwartet. Ich übe da noch ;-)

  • Einzig der Global Clean ETF wartet noch auf Erholung und die ein oder andere Solar Aktie.

    Geduld? Das ist etwas für Buy-And-Hold-Fanboys und Girls!

    Zum Traden gibt's "Handelsprinzipien" und "Begrenzte Gier"! Ich will es mal sehr grob skizzieren...

    Vorausgesetzt du hast dich mit der Aktie bzw. dem Einzelwert befasst (Vola, Volumen, Handelsvolumina, KGV, KBV...), du verstehst das Geschäftsmodell der AG wenigstens so halbwegs und kannst in etwa abschätzen, ob dieses Geschäftsmodell jetzt, morgen und vielleicht auch übermorgen funktionieren mag... dann kaufst du

    1) jene Aktie zu 100 und bestimmst gleichzeitig, zu welchem niedrigeren Kurs du wieder (mit Verlust) verkaufen willst.

    2a) Erreicht die Aktie den Wert 90 (z.B. 90% des Kaufkurses), wird verkauft, sofern dir der Markt diese Aktie abnimmt.

    2b) Steigt der Kurs auf 110 (10% Wertzuwachs auf den Kaufkurs), dann setzt du den "niedrigen Verkaufskurs" auf 90% des aktuellen Kurses, also auf 99.

    3) Steigt der Kurs auf 120, definierst du den "niedrigen Verkaufskurs" auf 90% von 120, also auf 108...

    4) Steigt der Kurs auf 130 und verändern sich die Handelsaktivitäten überproportional (hoch oder sehr gering), schielst du auf die Beurteilung des Geschäftsmodells per dato und/oder entscheidest dich dann einfach für eine Gewinnmitnahme (begrenzte Gier)...

    5) Du zahlst deine Steuern auf die 30% Gewinnmitnahme, hast rund 22 über, packst 11 in deinen Topf für "sichere Anlagen" und gehst mit 111 auf die Suche nach der nächsten Aktie...

    Mit den 11 im Töpfchen könntest du auch einen realisierten Verlust ausgleichen. Ich persönlich würde die 11 eher im sicheren Töpfchen behalten und mit dem um den Teilverlust reduzierten "Spielgeld" weiter "Zocken" (wie es viele nennen) bzw. investieren (wie ich es nenne).

    Es gibt übrigens zig andere Varianten...


    Anmerkung: Bei einem Volumen von rund 5k als "Spielgeld" (das ist Geld, das du auf absehbare Zeit nicht wirklich benötigst und dessen Verlust du ohne auf dem Zahnfleisch gehen zu müssen verkraften kannst) und einem angenommenen Zeitaufwand von wenigstens 1 bis 2 Stunden pro Tag brauchst du ein gesundes und tolerantes privates Umfeld, das dein "Hobby" moralisch unterstützt.


    Für deine Sachinvestitionen, die auf Erholung warten, würde ich eher auf einen Verkauf mit Verlust abzielen... es sei denn, die Erholung wäre sehr wahrscheinlich.

  • Anmerkung: Bei einem Volumen von rund 5k als "Spielgeld" (das ist Geld, das du auf absehbare Zeit nicht wirklich benötigst und dessen Verlust du ohne auf dem Zahnfleisch gehen zu müssen verkraften kannst) und einem angenommenen Zeitaufwand von wenigstens 1 bis 2 Stunden pro Tag brauchst du ein gesundes und tolerantes privates Umfeld, das dein "Hobby" moralisch unterstützt.

    Das klingt schon Alles sehr vernünftig und ich stelle doch fest, wieviel Ahnung ich eben nicht habe. Und die 1-2 Std pro Tag bekommeich zumindest aktuell auch nicht hin.

    Ich denke ich werde dann doch eher nach und nach in den soliden ETFs bleiben .. zumindest vorerst.


    Vielen Dank auf jeden Fall!

  • Ach ja... fast hätte ich es vergessen zu erwähnen...


    1) Aktien von Banken, Versicherungsgesellschaften und Autobauern sind nur für die Anderen! Nix für mich, nix für dich ;-)


    2) Mit der zuvor beschriebenen oder ähnlich strukturierten Vorgehensweise wird man/frau immer vom Optimum (market timing) entfernt sein und bleiben. Allerdings ist das Verlustrisiko de facto begrenzt.