Kinderpolice vs. ETF-Sparplan

  • Hallo :-)

    Ich habe 2018 für unseren Erstgeborenen die Allianz Kinderpolice mit 50€ monatlich abgeschlossen. Zu dieser Zeit hatte mich das Produkt überzeugt, insbesondere da dies später in eine BU ohne Gesundheitsprüfung umgewandelt werden kann, ebenso eine Kinderinvaliditätsrente.

    2019 dann zusätzlich einen ETF-Sparplan mit 150€ monatlich abgeschlossen.

    Nun kam unser Zweitgeborener zur Welt und mein Versicherungsmakler will uns natürlich nun auch die Kinderpolice aufs Auge drücken.

    Allerdings bin ich inzwischen (dank Finanztip) deutlich tiefer in der Materie drin und der ETF-Sparplan ist mir sympathischer, da kostengünstig, flexibel und vor allem verwalte ich ihn selbst und das macht es transparent.

    Bei der Kinderpolice ist es so, ich möchte nicht die Rente meiner Kinder bezahlen, sondern Ihnen nur einen Batzen Geld zum Start ins Leben mitgeben, sei es für Ausbildung oder Immobilienkauf. Für ihre Rente sind sie später selber verantwortlich, so ist meine Sichtweise. Gleichzeitig weiß ich wie schwierig es sein kann eine BU zu bekommen, wenn ggf. schon früh Gesundheitliche Einschränkungen vorhanden sind.

    Grundsätzlich möchte ich beide Kinder natürlich gleich absichern, daher stehe ich nun vor der Frage: Auch wieder eine 2. Kinderpolice abschließen (zusätzlich zum ETF-Sparplan natürlich) oder die erste Kinderpolice kündigen, die 50€ lieber dazu nutzen den ETF Sparplan auf 200€ zu erhöhen?

    Vielen Dank für eure Meinungen.

  • ... ich bin jetzt viel zu faul nach den Bedingungen der AZ Kinderpolice zu googlen...


    Wie hoch wären denn die BU-Renten, die die kids ohne Gesundheitsprüfung erhalten bzw. abschließen könnten?


    Ääähhh... und wäre zu erfahren, ob der Makler ein Makler ist, oder ein abhängiger/gebundener Vermittler?

  • Die BU-Rente wäre bei 1500€ monatlich.

    Ob das wirklich reichen wird? Die zweite und dritte Frage ist, in welchem Berufsfeld dein Nachwuchs landen wird und ob die dann abzuschließende BU bei der AZ von den Bedingungen (Klauseln... ) passen wird und eine vergleichbare oder bessere Absicherung nicht bei einem anderen VU preisgünstiger zu bekommen sein wird.


    Ein Makler (Assekuranz- oder Versicherungsmakler) ist i.d.R. vertraglich daran gebunden, das (wirtschaftliche) Interesse seiner Mandanten gegenüber Versicherungsunternehmen zu vertreten. Honorar- und auch Versicherungsberater haben andere Funktionen. Ich habe so blöde gefragt, weil viele "Verbraucher" gebundene Vermittler und Makler in einen und denselben Topf werfen. Wenn dein dein Makler tatsächlich ein (unabhängiger) Makler ist und dir so 'ne bescheuerte Police andrehen will, würde ich ihm erklären, dass er bis dato mein Makler war!