Riester - Vertrag frisst Geld auf, viele Wechsel des Anbieters

  • Hallo,


    ich bin ein wenig ratlos, deshalb brauche ich Hilfe.

    Ich habe 2007 einen Riestervertrag abgeschlossen bei der Volksfürsorge über die Commerzbank. Da ich damals in der Ausbildung war, habe ich keine 4% vom Brutto eingezahlt und so auch nur einen kleinen Anteil der Zulagen bekommen.

    Dann hieß die Versicherung plötzlich Generali Lebensversicherung und neuerdings heißt sie Proxalto.


    Dieser Riestervertrag bespart 2 vorausgewählte Fonds und ich hatte über die Jahre ein Guthaben von 6600€ angespart.


    Garant Dynamic IT EUR

    VermögensManagement Chance -A-


    Dazu muss ich sagen, dass ich den Vertrag stillgelegt habe 2016, noch unter Generali, da ich da keine Zukunft drin gesehen habe und lieber auf andere Sparmethoden setzen wollte.


    Nun kam ein Brief ins Haus geflattert, dass mich der stillgelegte Vertrag knapp 600€ kostet,...quasi Verlust durch die schlecht ausgewählten Fonds und Gebühren.


    Mal doof gesagt, wenn ich den noch eine Weile fortführe, muss ich vermutlich jedes Jahr selber 600 draufzahlen. Also absolut nicht rentabel für mich.


    Ich habe von dieser Proxalto einen Versicherungsschein bekommen in dem irgendwie nicht wirklich was drin steht, auch nicht wie man es kennt auf anständigem Papier, sondern einfach ausgedruckt und zusammengetackert.


    Was mache ich jetzt?

    Kündigen? Kann ich mein eingezahltes Geld zurück bekommen?

    Dass ich die Anteile der Zusage zurückzahlen muss, weiß ich, aber so wie es gerade ist, fühlt es sich für mich falsch an und es ist nun mal sehr viel Geld.


    Kann mir jemand helfen? Gibt es ähnliche Erlebnisse? Muss man das über einen Anwalt machen?


    Danke und liebe Grüße,

    Pixalia

  • Hallo.


    Die Eigenbeiträge und die Zulagen sind (zum Ende der Laufzeit) sicher, selbst wenn zwischenzeitlich das Guthaben gegen Null geht.


    Schauen ob man den Vertrag widerrufen kann, ansonsten ignorieren bis zum Ende der Laufzeit.

    (Spontane Idee dazu.)

  • Also die reinen Kosten waren ja "nur" 16,66 € für das Jahr.

    Der Rest ist einfach ein Verlust durch Marktschwankungen. Dieser Wertverlust ist ja nicht zementiert sondern der Wert kann ja auch wieder steigen.

    Erst bei Vertragswechsel oder Kündigung würden diese Verluste, sofern sich der aktuelle Wert zum Kündigungs,- oder Wechselzeitpunkt nicht erholt hat, wirklich umgesetzt. Denn bei Auszahlung oder Übertrag auf einen neuen Vertrag wird nur der aktuelle Wert übertragen/ausgezahlt und nicht die höhe deiner Einzahlungen. Bei Kündigung kommen dann eventuell noch die Abzüge der Staatlichen Förderung dazu.


    Ich würde den Vertrag, so wie er jetzt jetzt aktuell eh schon ist, einfach freigestellt lassen und gut ist. Denn so wie Referat Janders schon geschrieben hat, deine Einzahlungen sind Garantiert, auch wenn die Laufenden Kosten abgezogen oder der Markt schlecht läuft.

  • Also die reinen Kosten waren ja "nur" 16,66 € für das Jahr.

    Der Rest ist einfach ein Verlust durch Marktschwankungen. Dieser Wertverlust ist ja nicht zementiert sondern der Wert kann ja auch wieder steigen.

    Erst bei Vertragswechsel oder Kündigung würden diese Verluste, sofern sich der aktuelle Wert zum Kündigungs,- oder Wechselzeitpunkt nicht erholt hat, wirklich umgesetzt. Denn bei Auszahlung oder Übertrag auf einen neuen Vertrag wird nur der aktuelle Wert übertragen/ausgezahlt und nicht die höhe deiner Einzahlungen. Bei Kündigung kommen dann eventuell noch die Abzüge der Staatlichen Förderung dazu.


    Ich würde den Vertrag, so wie er jetzt jetzt aktuell eh schon ist, einfach freigestellt lassen und gut ist. Denn so wie Referat Janders schon geschrieben hat, deine Einzahlungen sind Garantiert, auch wenn die Laufenden Kosten abgezogen oder der Markt schlecht läuft.

    Die 78,54 Euro an Fondskosten nicht vergessen.

  • Aber selbst mit 78,54€ Fondskosten und 16,66€ kommt auf Dauer ja doch einiges zusammen und wenn der weiterhin so schlecht performt, dann wird das doch auch ein Minusgeschäft auf Dauer, oder mache ich da einen Denkfehler?


    Einzahlungen -> Stillegen -> Status Quo nur Abzüge. Wie soll der denn zur Fälligkeit in x Jahren den eingezahlten Betrag, wieder erreichen, wenn der Trend nicht vielversprechend ist und die Kosten hoch? Oder sind das garantierte Einlagen? Dann würden die nicht daran verdienen bei den Kursen.