Wie funktioniert eine "große" ETF Geldanlage via xetra, tradegate, Baader, Börse ???

  • Eine vielleicht dumme Anfängerfrage... zum reinen Verständnis.


    Vorweg: Wir haben mehrere 100k EUR geerbt, die jetzt für die Kinder (Volljährig) jeweils in einen langfristigen ETF angelegt werden sollen... für die Zukunft. Einen "iShare MSCI ACWI" = zwei mal rund 150k EUR. Als Basisanlage für ein späteres Fondssparen. Wir haben bei der DKB jeweils Konten+Depots angelegt.


    Und wir haben uns jetzt lange schlau gelesen, worauf man zu achten hat, welche Fehler man vermeiden soll... unzählige YT Videos und Internetblogs.


    Das Geld kommt "als Geschenk", wird nicht benötigt und ein Notgroschen in Tagesgeld ist gegenwärtig sinnfrei. Andere Anlagen scheinen gegenwärtig auch nicht akzeptabel. Und ACWI erscheint uns "zukunftssicherer" zu sein, als ein "World" (denn der kann intern innerhalb der ganzen Welt umschichten).


    Soviel sogut...


    Jetzt stehe ich jedoch wie der Ochs vor dem Berg.


    Denn die vielleicht blöde Frage ist: Wie kauft man so viele ETF Anteile auf einen Schlag? Bei Tradegate sind kaum ein Bruchteil immer verfügbar -- Tradegate ist ja quasi ein "Direktkauf". Und schaue ich mir den Handelstag auf Xetra oder einer Börse an, dann wechseln immer nur kleine Tranchen den Besitzer. In manchen Börsen passiert hier gar nichts.


    Muß man für solch eine große Anlage ein "großes Extra" auf den aktuellen Kurs anbieten, damit man überhaupt so viele Anteile zusammenbekommt?


    Ich nehme ja mal an, daß man bei einem Börsen-Bid am Ende entweder "alle Anteile" oder "keine Anteile" bekommt.


    Muß man sich sein "großes Depot" in vielen kleinen Tranchen zusammenkaufen, was unnötig Arbeit macht und natürlich auch Kosten verursacht? Oder laufen solche Order über mehrere Tage und sammeln/stückeln das automatisch zusammen?


    Oder kann man/soll z.B. bei Xetra ein Bid mit z.B. "Angegebener Preis + 0,1%" einstellen... und bekommt am Ende des Tages alle Anteile, weil das ein Anreiz ist (und man andere Sucher mit seinem Kaufgebot übertrifft)?


    Anfängerfrage... wahrscheinlich... aber Google hat mir hier nicht geholfen.


    Und bevor ich einen Kauf starte, möchte ich schon wissen, wie das funktioniert.

  • Hallo NemoNemoNemo , willkommen im Finanztip-Forum.


    Vorab: ich würde 150 T€ nicht auf einmal kaufen, sondern über mehrere Orders. Die n*25€ wären es mir wert einen Mischkurs und keine zufälligen Kurs zu bekommen.


    Zur Abwicklung: Generell würde ich einen Limitkauf machen, der würde sich dann entsprechend füllen, ggf. über Teilausführungen, die am gleichen Handelstag kein Zusatzentgelt DKB erzeugen. S. Fußnote 13E https://dok.dkb.de/pdf/plv_pk.pdf


    Wenn es der IE00B6R52259 ist, so sind heute bei Tradegate rund 18.000 Stück zu > 1 Mio. € umgegangen. Ich würde da maximal im mittleren einstelligen Prozentbereich mit einer Order am Markt sein wollen.

  • 150 T € sehe ich nicht als sonderlich groß an, aber z.B. gegen 3 Teilkäufe spricht auch nichts. Natürlich mit Limit beauftragen, nachdem man zuvor den Realtimekurs eruiert hat auf einer Plattform, die dies bietet, z.B. gibts das bei Flatex kostenlos.

  • Hallo NemoNemoNemo und Herzlich Willkommen im FT-Forum,

    ich vermute mal Du/Ihr seid 'Anfänger' an der Börse!?


    Was spricht denn dagegen, dass Geld über ein Zeitraum von 6-12 Monaten zu investieren? Ok, höchstwahrscheinlich werdet ihr dabei etwas Rendite verlieren, aber man hat dann (etwas) Zeit sich auch an die Kursschwankungen an der Börse zu gewöhnen. Und auf wenigstens empfohlenen 10, besser 15 Jahre Anlagezeitraum macht es nicht so viel aus.

    So habe ich angefangen und es bis heute nicht bereut. Wenn man so etwas per Sparplan macht, sind auch die Kosten extrem überschaubar (1,50€ pro Ausführung).

  • Ich finde es gerade bei ETF doch etwas ärgerlich, daß man die nicht auch "direkt" kaufen kann.


    Natürlich steht das "E" in ETF für Exchange/Börse. Aber der Emittend könnte ja auch selbst Anteile "produzieren" und damit neue Aktien für den ETF kaufen und diesen damit vergrößern. Und so etwas wird ja wohl auch gemacht. Und solche zusätzlichen Anteile könnten für mehr "Liquidität" an den Börsen sorgen.


    Aber noch mal als Frage von einem "Blöden" (Anfänger):


    Die Börse "kungelt" ja die Wünsche von Anbietern und Käufern zusammen. Geschieht das immer in einem zeitlichen Zusammenhang? Oder ist das "räumlich" zwischen den oberen Positionen im Orderbuch?

    Was passiert mit einem Käufer, der viele Anteile haben möchte? Der steht irgendwann vorne im Orderbuch, weil alle mit kleineren Wünschen inzwischen bedient werden konnten? Oder bekommt der "Großkäufer" nach und nach seine gewünschten Anteile gekauft?

    Alle Erklärvideos vereinfachen das Procedere immer mit vielleicht mal vier Marktteilnehmern und fast immer ausgeglichenen Bid-and-Asks.

  • Hallo NemoNemoNemo und Herzlich Willkommen im FT-Forum,

    ich vermute mal Du/Ihr seid 'Anfänger' an der Börse!?


    Was spricht denn dagegen, dass Geld über ein Zeitraum von 6-12 Monaten zu investieren?

    Es ist ja als absolutes Buy-and-Hold gedacht. Wenn die Kinder dann mal wollen, dann können die das mit einem Sparplan weiter bedienen.


    Und so macht es dann am meisten Sinn, das Geld gleich in einem Stück einzuzahlen. Dann ist das Thema erst einmal erledigt. :)


    Wir haben uns entschieden, das Geld so anzulegen. Nach vielem Überlegen sind wir bei einem thesaurierendem ACWI ETF gelandet, denn auf ganz lange Sicht erscheint das die vernünftigste Anlage in diesem Segment zu sein. Keine Mischung aus World-EM in einem besonderen Verhältnis -- sonst müßte man immer mal verkaufen und umschichten und hätte ggf. Steuerdinge zu beachten.


    Langelangelange haben wir noch überlegt, ob ein Teil vom Geld anders (sicher) angelegt werden soll. Aber es gibt zur Zeit einfach keine sichere Anlage. Wir haben "Negativzinsen" und eine Inflation von 2% (oder mehr). Schon Festgeld frißt den Wert vom Geld auf. Tagesgeld ist ein Witz. Und alle Renten-ETF erscheinen genau so volatil zu sein, wie die "Brot-und-Butter" ETFs der ganzen Welt. Wir wären schon zufrieden, wenn die Anlage nach 10 Jahren zumindest die wahre Inflation ausgeglichen hat.


    Sehe ich das zu blauäugig?


    Uns geht es nicht um "zocken", sondern nur um "Werterhalt" (bis die Kinder das vielleicht in 15 Jahren oder vielleicht erst zur Rente benötigen).

  • Ich finde es gerade bei ETF doch etwas ärgerlich, daß man die nicht auch "direkt" kaufen kann.

    Das stimmt so nicht; es gibt auch Depotbanken, bei den KVG-Kauf möglich ist.

    Was passiert mit einem Käufer, der viele Anteile haben möchte? Der steht irgendwann vorne im Orderbuch, weil alle mit kleineren Wünschen inzwischen bedient werden konnten? Oder bekommt der "Großkäufer" nach und nach seine gewünschten Anteile gekauft?

    Wie oben schon ausgeführt gibt es Teilausführungen. Wenn man gleich ganz ausgeführt werden möchte bei Xetra eine "Fill or Kill"-Order (mit Limit!) aufgeben.

  • Langelangelange haben wir noch überlegt, ob ein Teil vom Geld anders (sicher) angelegt werden soll. Aber es gibt zur Zeit einfach keine sichere Anlage. Wir haben "Negativzinsen" und eine Inflation von 2% (oder mehr). Schon Festgeld frißt den Wert vom Geld auf. Tagesgeld ist ein Witz. Und alle Renten-ETF erscheinen genau so volatil zu sein, wie die "Brot-und-Butter" ETFs der ganzen Welt. Wir wären schon zufrieden, wenn die Anlage nach 10 Jahren zumindest die wahre Inflation ausgeglichen hat.


    Sehe ich das zu blauäugig?


    Uns geht es nicht um "zocken", sondern nur um "Werterhalt" (bis die Kinder das vielleicht in 15 Jahren oder vielleicht erst zur Rente benötigen).

    Zunächst mal, sollte Euch bewusst sein, dass die (Einmal)Anlage auch durchaus mal 10 Jahre ins Minus rutschen kann. Das muss man dann auch aushalten können! Wir hatten eine solche Dekade von 2003-2013. Daher spricht FT immer von min. 10 besser 15 Jahren Anlagezeitraum. Und was die Zukunft bringt, kann Dir Niemand sagen!


    FT empfiehlt die Aufteilung des Vermögens in Tages-/Festgeld und ETF-Anlage. Somit kann der Geldanteil Schwankungen der Aktienmärkte mindern. Die Aufteilung zwischen dem Geldanteil und dem Aktienanteil entspricht dann der jeweiligen Risikoeinschätzung. Hier ist Alles möglich und wenn man das bewusst macht auch die jeweilige Individualentscheidung!


    Wenn ich 99,9%ig weiß, dass ich das ETF-Depot die nächsten 15 Jahre nicht benötige kann man m.E. ruhig zu 100% in ETF investieren und hoffentlich die max. Rendite der Märkte mitnehmen.

    Geht es Euch hingegen um den reinen Werterhalt, sollte man eine defensivere Strategie fahren. Hier reicht eigentlich schon eine Aufteilung von 75% Festgeld und 25% ETF aus um auf 15 Jahre einen Inflationsausglich zu schaffen.


    Ich persönlich würde wohl mit dem Geld eine 100% ETF-Strategie fahren. Ich bin ja ohnehin durch Erben zum Geld gekommen und habe es daher bisher auch nicht vermisst. Aber das habt ihr ja hoffentlich mit Euren Kindern so besprochen, oder?


    Zum Thema Anteilskauf: Ich habe mich noch nie genau damit auseinandergesetzt, wie es genau läuft. Wozu auch!? Mit unseren paar Euros sind wir eh nur ganz kleine Fische im Markt. Selbst wenn Du die 150K€ in 10 Einzeltranchen an 10 Börsentagen kaufst, sind das bei der DKB m.W. nach 10€ pro Kauf = 100€. Was sind schon 100€ Kosten bei 150K€!? Das sind ja nicht mal Peanuts.;)

    Bei täglichen Schwankungen von 1% des ETF geht das absolut im 'Rauschen' unter.

  • Sehe ich das zu blauäugig?


    Uns geht es nicht um "zocken", sondern nur um "Werterhalt" (bis die Kinder das vielleicht in 15 Jahren oder vielleicht erst zur Rente benötigen).

    ... absolut nicht blauäugig! Völlig nüchtern!


    Zeigt den Kids ruhig mal auf, wie sich 150k im Fonds / ETF "entwickeln" können, z.B. bei unterstellten 7% Rendite (Durchschnitt). Malt die Zahlenwerke ruhig auf, damit es deutlich/er wird. Einmal die nominalen Werte und daneben die inflationsbereinigten Werte.

    In 40 Jahren dürfte da als nominaler Wert um die 2,2 Mio rauskommen... und daraus gibt's ne Monatsrente von zwischen 5.000 und 6.000 mit einer moderaten Steigerung von Jahr zu Jahr (bei einem schlauen Entnahmeplan)...

    Dieses Bild sollte den Kids aufzigen, wie sinnig es sein wird, dieses Kapital nicht für Schwachsinn wie ein Auto oder eine selbstgenutzte Immo anzuknabbern oder gar aufzufressen.

    Das Auto (bildhaft) oder eine Immo sollte aus den laufenden Einkünften "finanziert" werden und Sparraten dürfen zusätzliches Vermögen bilden.


    Natürlich werden sich die Märkte nicht linear entwickeln... und die Vola wird es vermutlich auch in der Zukunft geben...

    Darüber hinaus wissen wir heute nicht einmal, ob das Währungssymbol bleiben wird.

  • Die Inflation sehe ich als größtes Problem der kommenden Jahre oder sogar Jahrzehnte.


    Es wurde einfach in den vergangenen 10 Jahren zu viel Geld in die Märkte gegeben. In der EU und den USA. Und die Wirtschaft hat sich daran gewöhnt, so daß es so schnell nicht wieder echte Zinsen geben wird — denn Zinsen jenseits von wenigen Prozent würde manche Wirtschaftszweige tödlichst abwürgen. Also können die Staats-Schulden wohl nur durch Inflation abgewettert werden. Die Firmen bleiben aber im Wert erhalten (wenn sie nicht zu sehr überbewertet sind) — also wird viel Kursgewinn der Zukunft einfach nur einem Ausgleich der Inflation geschuldet sein. Sieht dann zwar wie ein toller Profit aus… ist es aber nicht.


    Bleibt dann noch der „digitale Euro“ oder „digitale Dollar“ — der (wenn man schwarzsehen will) nur dazu dient mit einem automatischen Inflationsfaktor die Staatsschulden zu senken. So hat es Frau Lagarde ja wohl durchblicken lassen (wenn man schwarzsehen will). Das wäre dann eine echte gesteuerte Geldentwertung unabhängig von der Warenwertentwicklung-Kaufkraftinflation.


    Damit bleiben immer nur Sachwerte… und Immobilien würde ich (gerade in unserem Land) nur einer eigenen trauen.


    Gold? Naja…


    Da bleiben nur noch ETF als vernünftige Anlage für „Börsenschisser“, wie mich.


    Sofern die Steuergesetzgebung von Rot-Links-Grün hier nicht eine Blutgrätsche macht.

  • Die Inflation sehe ich als größtes Problem der kommenden Jahre oder sogar Jahrzehnte.

    ...

    Da bleiben nur noch ETF als vernünftige Anlage für „Börsenschisser“, wie mich.

    Sofern die Steuergesetzgebung von Rot-Links-Grün hier nicht eine Blutgrätsche macht.

    Die Inflation!? :/

    Ich sehe da einige Probleme, die in den nächsten Jahren/Jahrzehnten auf uns zukommen könnten. Die Inflation betrachte ich da eher als völlig normal.

    In den 70'ern hatten wir Inflationsraten von teilweise > 10%. Und!? Wir haben es überstanden. ;)

    Da mach ich mir viel mehr sorgen um die Gesundheit meiner Angehörigen und mir.


    Ich bin auch immer noch Börsenneuling. ETF bieten (mir) halt die Chance meinen Lebensstandard auch im Alter noch erhalten zu können. Nicht mehr und nicht weniger. Eine Garantie gibt es eh nicht!

    Und was die Steuergesetzgebungen angeht. Ich habe mit Schmidt/Kohl/Schröder/Merkel schon so Einiges erlebt. Da kann es R-R-G auch nicht schlimmer machen!;)


    PS: Übrigens R-G verdanken wir u.a. Dinge wie die Agenda 2010

    Kann ja von der Idee her so schlecht gar nicht gewesen sein, wenn selbst die CDU/FDP-Regierung das später nicht wieder kassiert hat, oder!?:/

    Also mal ganz entspannt abwarten. Kann ja nachher auch S-R-Gelb werden...


    PSS: Irgendwann werden wir alle sterben! :D

  • Die Firmen bleiben aber im Wert erhalten (wenn sie nicht zu sehr überbewertet sind) — also wird viel Kursgewinn der Zukunft einfach nur einem Ausgleich der Inflation geschuldet sein. Sieht dann zwar wie ein toller Profit aus… ist es aber nicht.

    ... aaaalso.... eine so richtige echte Realverzinsung hatten wir ja auch nicht, als es noch Guthabenzinsen gab. Ich habe vor 32 Jahren mit meinen ersten "Börsenexperimenten" begonnen; damals gabe es wohl aktiv gemanagte Fonds, aber keine ETF. Jedenfalls war es machbar, die (auf die Backe gemalten) Inflationsraten durch Dividenden und Kurssteigerungen wenigstens auszugleichen... wenn nicht sogar einen realen Zuwachs zu erzielen.


    Somit liegt ihr mit euerem Vorhaben schon relativ richtig... egal mit welchen Änderungen wir künftig konfrontiert werden. Hier wird zwar oft von Buy&Hold gesprochen und langfristig war diese "Strategie" sicherlich nicht verkehrt. Ich würde mir an euerer Stelle aber die Depots regelmäßig ansehen und checken, ob die Teuerungsraten "geschlagen" werden. Ferner kann man ja auch im Hinterkopf behalten, dass Korrekturen in der Anlagestrategie möglich sind...

  • Die Inflation!? :/


    Die Inflation frißt einfach alle nicht „gut angelegten“ Vermögen auf.


    Und die echte Inflation liegt am Ende auch immer über der Warenkorb-Inflation.


    Ich habe keine Glaube daran, daß Immobilien (in EUR) jemals wieder „billiger“ werden. Hier lag die Teuerung in den vergangenen Jahren ja noch über dem, was man mit einem guten ETF langjährig überhaupt erzielen kann.


    Die Grünen brauchen Einfamilienhäuser gar nicht verbieten, denn die kann sich bald ohnehin keiner mehr leisten.


    Die Lagarde-Ökonomie will die Leute dazu „nudgen“, daß sie ihr Geld entweder sofort ausgeben (in dem Markt stecken) oder investierend anlegen (auch in dem Markt geben). Das Sparen für Zinsen wird es IMO nicht mehr geben. Wer sein Geld zu lange auf dem Konto ruhen läßt, der wird mit einer Abwertung belohnt.


    Keine schönen Aussichten…

  • NemoNemoNemo

    Einfach ein bissl runterkommen. ;)

    Jede Generation lebt sowohl politisch als auch wirtschaftlich in Ihrer Zeit. Ich würde für meinen Teil nicht mit der Generation meiner Eltern oder gar Großeltern tauschen wollen!


    Wir tauschen uns hier in einem Forum aus, bei dem das Gros der Leute überlegt, wie man sein Geld, dass man 'Über hat' anlegen kann, damit es in 10, 20 oder 30 Jahren nochmals vermehrt.

    Da gibt es Menschen, auch in unserem Land, die ganz andere Probleme haben.:/


    Also, wo war nochmal Dein Problem!?

    Ach ja, wie lege ich mal eben 300K€ für die Kinder an.

    Gibt schlimmere Aussichten, oder?;)

  • So... nur zur Info... ich habe das jetzt über xetra gemacht.


    Hat auch problemlos funktioniert. Da hatte ich mir zu viele Sorgen gemacht.


    Ich hatte ein wenig "Bauchweh" auf den Order-Knopf zu drücken... ist viel Geld... aber war so geplant... und mußte damit gemacht werden. ;)


    Ich hatte erst noch überlegt, ob am Nachmittag vielleicht bessere Kurse da wären. Aber mal ehrlich: Bei einem Anlagehorizont von 10 Jahren (Plus) spielen 6 Stunden auch keine große Rolle.


    Danke aber für die Unterstützung.

  • Ich hatte ein wenig "Bauchweh" auf den Order-Knopf zu drücken... ist viel Geld... aber war so geplant... und mußte damit gemacht werden. ;)


    Ich hatte erst noch überlegt, ob am Nachmittag vielleicht bessere Kurse da wären. Aber mal ehrlich: Bei einem Anlagehorizont von 10 Jahren (Plus) spielen 6 Stunden auch keine

    Genau so ist es. :thumbup:

    Und jetzt am Besten mindestens 10 Jahre lang nicht ins Depot schauen. ;)

  • Und jetzt am Besten mindestens 10 Jahre lang nicht ins Depot schauen

    Um Ottos Willen, nein!!!

    Frag mal rum, wer sich sein Depot nur alle 10 Jahre mal ansieht!


    MMn schaut man wenigstens 1mal im Jahr danach und passt seine Übersicht des Nettovermögens an die Ist-Werte an. Jeden Monat mal kurz nach dem Stand zu schauen schadet auch nicht - das schult die LMA-Einstellung hinsichtlich der Vola ;-)

  • "Und jetzt am Besten mindestens 10 Jahre lang nicht ins Depot schauen."


    Das funktioniert bei bei einfachen Depots mit z.B. nur einem weltweiten Index-ETF nicht, weil man die Entwicklung unvermeidbar täglich über die Nachrichten mitbekommt. Generell kommt mir so was wie typische (nicht funktionierende) populärpsychologische Ratschläge aus Lebensratgebern vor.


    Am Ende hilft nur an der eigenen Impulskontrolle zu arbeiten und sich klarzumachen: "Vom dauernden Wiegen wird die Sau auch nicht fetter" :-)