bAV mit 7% Jährlichen Verwaltungsgebühren

  • Hallo liebe Community,


    lohnt sich eine bAV überhaupt wenn ich über 4500€ Brutto und weniger als. 6700€ Brutto verdiene und mein Chef nicht mehr als die Gesetzlich vorgeschriebenen 15% zuzahlen will?

    Die ersten teuren 5 Jahre für die Abschlussgebühr habe ich gerade hinter mir und im Vertrag sind 7% jährliche Verwaltungskosten enthalten.

    Ist 7% Verwaltungsgebühren eine „teure“ bAV?

    Die Police ist bei der Zürich über die Deutsche Bank.


    Loht es sich vielleicht einfach mehr, jetzt in ein ETF Sparplan zu wechseln und die bAV liegen zu lassen.

    Bis zur Rente habe ich noch 34 Jahre, also genug Zeit für die ein oder andere Börsenkrise.


    Wie kann ich dies ggf. genauer berechnen oder gibt es da „Faustregeln/Formel?“

  • Hallo aboecker und Herzlich Willkommen im FT-Forum,

    lies Dir bitte den folgenden Blogbeitrag von Prof. Walz zum Thema in Ruhe durch und entscheide selbst, ob sich die BAV lohnt:

    https://hartmutwalz.de/betrueb…eine-herbe-enttaeuschung/


    Eine BAV lohnt sich eigentlich nur, wenn der AG richtig was dazu gibt (so ab 30-40% Zuschuss je nach BAV Anbieter). Der Vorteil einer BAV ist z.B. der Bestandsschutz im Falle eines Bezugs von ALG2/Hartz4.

    Ich würde mal prüfen, ob nicht eine Nachzahlung von Schul-/Ausbildungszeiten in die GRV eine sinnvolle Option für Dich ist.

    Nachzahlen für Schulzeiten - Sinnvoll? | rentenfuchs.info


    Ein ETF Sparplan für den langfristigen Vermögensaufbau macht auf jedem Fall Sinn! Du hast dabei die volle Flexibilität was Du mit Deinem Vermögen machst.

    Aus einem Vermögen (ETF-Depot) läßt sich per Entnahmeplan dann auch eine lebenslange Rente finanzieren. Darum würde ich mir aber frühestens in 15-20 Jahren mal so langsam Gedanken machen! Erstmal sollte es Dir darum gehen Vermögen aufzubauen.