[Sparda]: Erhöhung Kontoführungsgebühren und nachträgliche Legitimation zum 01.10.21

  • Gestern kam das Schreiben, daß die Mitgliedschaft endet, weil das Giro weg ist. (Na ja, am Montag sitze ich da und eröffne ein neues.) Neben dem Giro haben die auch das bestehende Sparkonto gekündigt (obwohl nur die Rede vom Giro war). Tja, das war auch einigen nicht klar, daß Giro weg = Genossenschaftsanteile weg = alle anderen Konten auch weg. Gott sei Dank war nix drauf (das wurde mir mal aufgedrückt, weil das Geld vom Prämiensparen da drauf überwiesen wurde und nicht aufs Giro, warum auch immer).

    Schräg.
    Ich hatte da nur ein Gemeinschaftskonto und eigene Geschäftsanteile. Nachdem das Gemeinschaftskonto aufgelöst wurde, habe ich außer den Geschäftsanteilen dort gar nichts mehr und bekomme sogar ständig Werbung, dass ich doch bitte dringend noch mehr kaufen solle.

  • Ich hatte mal das Maximum (Spardas Südwest), irgendwann müssen die das erhöht haben, denn ich habe irgendwann gesehen, daß ich noch ein paar mehr kaufen könnte. Da kam kein Schreiben, das ging an mir vorbei. Aber in den ersten Jahren ständig Mailings, daß ich doch bitte einen Kredit für über 5 % aufnehmen sollte, damit ich davon auch ja in Urlaub fahren könne... (Irgendwann haben sie den Mist aufgegeben.)

  • würde ich wechseln, Kontoführungsgebühren sind keine Option ;-) Hab kostenlose Konten bei der Commerzbank, comdirect, DKB und Vivid :-) gibt genügend Auswahl!


    [Der Link wurde von der Moderation entfernt]

  • Hab kostenlose Konten bei der Commerzbank, comdirect, DKB und Vivid :-) gibt genügend Auswahl!

    Laut deinem Link gibt es bei der Commerzbank kein kostenloses Konto:

    Zitat

    Neulich verkündete die Commerzbank, dass es zukünftig kein bedingungslos kostenloses Girokonto mehr bei ihr gibt. Damit strich die letzte Filialbank das Girokonto ohne Kontoführungsgebühr! Ob Deutsche Bank, Postbank, Sparkasse und jetzt eben die Commerzbank – überall muss ich zukünftig Kontoführungsgebühren zahlen!

  • Wir haben schon gekündigt. Grund waren die ständigen Gebührenerhöhungen im Selbstbedienungsverfahren und die TEO-App. Den Fragebogen haben wir bekommen und 3* mit Nein beantwortet. Jetzt liegt eine Mitteilung der Bank im Bank-Postfach, dankt TEO-App und mangelnder Legitimation derselben bei der Bank nicht zugänglich. Toll was die sich leisten! Die Alternative Comdirect - damals kostenlos - ist auch nicht besser und kassiert 9,90€ für eine Bargeldabhebung mit der VISA-Card am VISA-Automaten und 5,90€ für die Änderung einer vergessenen PIN! Toll!!

  • Die Alternative Comdirect - damals kostenlos - ist auch nicht besser und kassiert 9,90€ für eine Bargeldabhebung mit der VISA-Card am VISA-Automaten und 5,90€ für die Änderung einer vergessenen PIN! Toll!!

    In meiner Zeit mit der Comdirect -seit 03/2016- war das Abheben mit deren Kreditkarte innerhalb des Euroraums noch nie kostenlos, dafür aber mit der Girocard an den CashGroup-Automaten.


    Vorher war ich bei der Sparda West, da hätte ich mit deren Kreditkarte auch nicht kostenlos abheben können, soweit ich mich erinnere.


    Seit die Comdirect aber zusätzlich noch die Visa Debit hat und die jeweils kostenlosen Services schön chaotisch auf beide Karten verteilt hat, nutze ich weder deren Debit-, noch deren Kreditkarte, sondern einfach die Kreditkarte eines anderen Anbieters. Kostenloser Bargeldbezug, kein Auslandseinsatzentgelt und mehr Unabhängigkeit von der Hausbank, die ja öfter mal Konten kündigen soll.


    Das perfekte Angebot wird es wohl kaum geben, auch z.B. bei DKB und Ing müsste ich mich mit bestimmten Dingen arrangieren.

  • Wie lange nachdem man keine Zustimmung zur Erhöhung gibt, wird die Sparda das Konto löschen?


    Sollte man den Dienst bzgl. der Übernahme der existierenden Lastschriften nutzen oder besser alles selber machen?

  • Wie lange nachdem man keine Zustimmung zur Erhöhung gibt, wird die Sparda das Konto löschen?

    Kündigt Dir die Bank, muss sie Dir eine angemessene Frist von mindestens zwei Monaten einräumen. Die Sparda Bank BW hat bereits angekündigt, erst ab dem 30.9. zu kündigen:

    Zitat

    Sie als Kundin/Kunde sind nicht verpflichtet, eines der Angebote anzunehmen. Allerdings haben wir uns entschieden, diejenigen Girokonten von Bestandskundinnen/Bestandskunden, für die keine Kontoführungsgebühr vereinbart werden konnte, nach dem 30.09.2021 zu kündigen, da wir keine gebührenfreie Kontoführung mehr anbieten können.

  • Was gefällt Dir bei der DKB nicht?

    Da dies her ein Thread über eine der Sparda-Banken ist, lass es mich bitte etwas allgemeiner formulieren.


    Von einer Bank erwarte ich

    • Verständliche, transparente Kommunikation
    • Angemessene Umgangsformen - ich duze die Mitarbeiter der Bank schließlich auch nicht
    • Konzentration auf das Wesentliche. Eine Bank sollte Bankgeschäfte professionell abwickeln, attraktive Dienstleistungen anbieten und sich nicht als Retter der Gesellschaft vor tatsächlichen oder vermeintlichen Gefahren aufspielen
    • Den Verzicht auf Tricksereien. Wenn ich die will, gehe ich zu Mobilfunkern.

    Die Sparda West bekam meiner Ansicht nach in meiner Zeit, bis 2016, die ersten beiden Punkte hin, war auch nicht auf der Seite der selbsternannten Guten, aber für mich nicht mehr konkurrenzfähig. Und sie versuchte, mir möglichst unbemerkt Verschlechterungen unterzuschieben.


    Die Geno-Banken unterscheiden sich regional deutlich. Die Sparda-Bank Hessen oder die PSD-Bank Rhein-Ruhr bieten z.B. noch kostenlose Girokonten an.
    Abhängig von der Frage, ob bestimmte Geschäftsvorgänge aus Sicht der Bank oder des Kunden zwingend vor Ort erfolgen müssen und ob die Bank nur Kunden aus dem eigenen Geschäftsgebiet akzeptiert, könnte das eine Alternative sein.

  • Da dies her ein Thread über eine der Sparda-Banken ist, lass es mich bitte etwas allgemeiner formulieren.


    Von einer Bank erwarte ich

    • Konzentration auf das Wesentliche. Eine Bank sollte Bankgeschäfte professionell abwickeln, attraktive Dienstleistungen anbieten und sich nicht als Retter der Gesellschaft vor tatsächlichen oder vermeintlichen Gefahren aufspielen


    Die Geno-Banken unterscheiden sich regional deutlich.

    Wobei die Genobanken - kenne nur die PSD hier besser - auch immer einen sozialen/regionalen Auftrag haben. Das würde ja bei deinem Hinweis sich nicht als Retter aufzuspielen die Genobanken und auch alle nachhaltige Banken ausschließen.

  • Eine Bank sollte Bankgeschäfte professionell abwickeln, attraktive Dienstleistungen anbieten und sich nicht als Retter der Gesellschaft vor tatsächlichen oder vermeintlichen Gefahren aufspielen.

    Ich mache mit 10 Losen beim monatlichen "Gewinnsparen" der Sparda BW mit. Der Erlös geht an gemeinnützige regionale Projekte. Das hat für mich nichts damit zu tun, sich als "Retter der Gesellschaft" aufzuspielen. Viel mehr stört mich, dass die Bank möglicherweise viel Geld fehlinvestiert hat:

    Mindestens so spannend wie das, was im Geschäftsbericht steht, ist allerdings, was nicht im Geschäftsbericht steht. Nämlich Details über das Engagement des Instituts bei der Comeco GmbH & Co. KG. Comeco? Genau, das war jenes Fintech, dass die neue, mit etlichen Pannen gestartete neue Sparda-App „TEO“ entwickelt hat. Wie Finanz-Szene schon vor einigen Monate aufgedeckt hatte (siehe hier), hat die Sparda Baden-Württemberg allein seit August 2019 stolze 36 Mio. Euro in Comeco investiert. 43% der Anteile gehören der Bank mittlerweile. [...] Nun könnten Sie sagen: Stellen Sie nicht so an, sind doch nur 36 Mio. Euro! Bloß: Für die Sparda Baden-Württemberg sind 36 Mio. Euro eben keine „Peanuts“.

  • Ich mache mit 10 Losen beim monatlichen "Gewinnsparen" der Sparda BW mit. Der Erlös geht an gemeinnützige regionale Projekte. Das hat für mich nichts damit zu tun, sich als "Retter der Gesellschaft" aufzuspielen. Viel mehr stört mich, dass die Bank möglicherweise viel Geld fehlinvestiert hat:

    Was meinst Du mit "Retter der Gesellschaft"?

  • Habe gerade gelesen, dass die Sparda Hessen überregional ist und noch ein kostenloses Girokonto anbietet: Das kostenlose Girokonto der Sparda-Bank Hessen

    Es wird auch kein Mindestzahlungseingang verlangt, so dass man gut zwei Girokonten parallel laufen lassen kann, bis alles geregelt ist.


    Die Stiftung Warentest hat kostenlose Girokonten untersucht:

    Als Faustformel empfiehlt Stiftung Warentest Verbrauchern, ab jährlichen Konto-Kosten von 60 Euro über Veränderungen nachzudenken. Man sollte schauen, ob es günstigere Kontomodelle gibt, die dem Zahlverhalten eher entsprechen, oder notfalls die Bank wechseln. Unterschiedliche Dienstleister erleichtern den Bankwechsel seit Jahren erheblich. Der Modellkunde von Stiftung Warentest hätte bei den untersuchten Banken im Einzelfall knapp 240 Euro im Jahr bezahlen müssen.