BVV bAV privat fortführen?

  • Hallo zusammen,

    ich war ca. 2 Jahre in einem Unternehmen mit bAV beim BVV beschäftigt. Nun hab ich das Unternehmen gewechselt und wurde vom BVV angeschrieben ob ich die BVV Kompaktvorsorge (Tarif N 2017) privat (mit eigenen Beiträgen) fortführen möchte.


    Lohnt sich so etwas bzw. gibt es da Erfahrungswerte Eurerseits?

  • Hallo Eagle77,


    für gewöhnlich lohnt sich das für den Versicherungsnehmer nicht.


    Welche Leistungen bekommst du denn für die Beiträge (aus versteuertem Einkommen)? Welche Rendite - auf die Beträge bezogen - wird dir versprochen? Zu welchen Konditionen könntest du die Versicherungsleistungen anderweitig versichern, sofern diese Leistungen für dich wichtig sind?


    Kläre dies ab... und dann ergibt sich die Antwort auf deine Frage.

  • Vielen Dank JDS und tom70794 für Eure Rückmeldungen und Tips.


    Mein bisheriger BVV Vertrag lief ca. 21 Monate (also nicht ganz zwei Jahre).

    Insgesamt wurde in diesem Zeitraum: 3.190,00€, Beiträge in die BVV Unterstützungskasse eingezahlt (50% Arbeitgeber, 50% ich)

    Am Vertragsende habe ich nun ich eine erworbene Rentenanwartschaft von ca. 15,00€


    In dem mir vorliegenden Vorschlag würde ich bei einer privaten Fortzahlung von monatlich 50€ eine hochgerechnete Stammrente (inkl. bereits erworbener Überschussrente) von monatlich ca. 56€ erhalten (alternativ 62,50€ wenn Gesamtverzinsung von 2,4% erreicht wird).



    Der BVV Vertrag lief über die BVV Unterstützungskasse. Beim neuen Arbeitgeber wird meines Wissens nach ein Pensionfond angeboten. Mal schauen ob da eine Portierung geht. Da frage ich beim neuen Unternehmen noch mal nach.

  • In dem mir vorliegenden Vorschlag würde ich bei einer privaten Fortzahlung von monatlich 50€ eine hochgerechnete Stammrente (inkl. bereits erworbener Überschussrente) von monatlich ca. 56€ erhalten (alternativ 62,50€ wenn Gesamtverzinsung von 2,4% erreicht wird).

    Einen Fuffi einzuzahlen und etwa einen Fuffi rauszubekommen hört sich nicht wirklich prickelnd an :huh:


    Um das Ding nüchtern bewerten zu können, braucht man aber mehr an Informationen/Daten, wie Laufzeit/Dauer der Einzahlungen...


    Und die Aussage, du bekommst X wenn eine Gesamtverzinsung von 2,4% erreicht wird, gehört in einen dreifachen Konjunktiv gepackt. Derzeit ächzen die Gesellschaften schon bei 0,9%!

    Ferner sind selbst 2,4% nicht ausreichend, um eine positive Realrendite erreichen zu können.


    Auch auf den 2. Blick sind solche Verträge und das erhaltene Angebot Material für die Rundablage ;-)