Dienstwagen - Hybrid - nächsten Jahre?

  • Hallo,


    ich bekomme 2022 einen Dienstwagen, den ich jetzt bestellen sollte.

    Möchte gerne einen Hybrid nehmen, da für rein-Elektro die Infrastruktur bei mir noch nicht ausreicht.


    Versteuern müsste ich diesen aktuell mit 0,5%.


    Wie sieht es eigentlich aus, wenn der Gesetzgeber die Grenzwerte für die Förderfähigkeit anpasst und für 2023 verschärft, so dass das Fahrzeug nicht mehr darunter fallen würde? Gilt hier der Anschaffungszeitpunkt? Oder die jährlichen Grenzwerte?


    Meint Ihr nach der Wahl passiert hier etwas?


    Danke, Gruß

    B.

  • Mit 40 Cent ist man fast doppelt so teuer wie beim Strom für den Haushalt-.

    Wo bekomme ich denn bitte die kWh für 20 Cent ?
    Wir waren in Deutschland vor 13 Jahren schon über der 21 Cent Marke.

    Heute bewegen wir uns im Schnitt bei ca. 31-32 Cent die kWh oft noch plus Grundgebühr.


    Da empfinde ich 40 Cent für das Laden unterwegs jetzt nicht unbedingt als teuer. Was nicht bedeutet das es auch günstiger sein dürfte ;)

  • BeJo


    Die Förderung wurde ja verlängert bis Ende 2025. Änderungen sicherlich nicht ausgeschlossen und es besteht kein Rechtsanspruch. Außerdem gibt es die Förderung nur solange sie Verfügbar ist und wenn der Topf leer ist muss er entweder vor 2025 neu aufgefüllt werden oder er ist leer und die Förderung ausgelaufen. Es besteht also IMMER ein gewisses Restrisiko die Förderung nicht zu erhalten.


    Bei Hybrid-Fahrzeugen wurde aber nochmal nachjustiert.

    Es kommt jetzt auf den Emission pro km an und/oder zusätzlich zur rein elektrischen Reichweite die ein Hybrid zurücklegen kann ob das Fahrzeug förderfähig ist oder nicht.


    Zulassung 2020: Mindestreichweite rein elektrisch 40 km

    Zulassung 2022: Mindestreichweite rein elektrisch 60 km

    Zulassung 2024: Mindestreichweite rein Elektrisch 80 km


    Beim Leasing ist noch zu beachten das die Förderung auch nach Halte Dauer gestaffelt ist. Erst ab 24 Monaten Haltedauer gibt es die volle Förderung sofern alle anderen Parameter stimmen.


    Eine Übersicht gibt es auch hier beim ADAC: ADAC

  • Wo bekomme ich denn bitte die kWh für 20 Cent ?
    Wir waren in Deutschland vor 13 Jahren schon über der 21 Cent Marke.

    Heute bewegen wir uns im Schnitt bei ca. 31-32 Cent die kWh oft noch plus Grundgebühr.


    Da empfinde ich 40 Cent für das Laden unterwegs jetzt nicht unbedingt als teuer. Was nicht bedeutet das es auch günstiger sein dürfte ;)

    Mein Versorger hat mir auf 27,5 Cent erhöht, weswegen ich gekündigt habe. Beim neuen bin ich wieder unter 27.

    Ok, ich hatte 23 im Kopf, deswegen auch die Aussage "fast doppelt". Dennoch ist es mehr als 50 % Aufschlag für den Supercharger, was ich ziemlich ambitioniert finde.

  • Ok, ich hatte 23 im Kopf, deswegen auch die Aussage "fast doppelt". Dennoch ist es mehr als 50 % Aufschlag für den Supercharger, was ich ziemlich ambitioniert finde.

    Renault empfiehlt Kraftstoffe und Öl von ELF, andere Hersteller empfehlen Shell, ARAL oder AGIP...

    Wenn nun Tesla die Infrastruktur für Supercharger aufbaut und erweitert, und superschnellen EcoStrom liefert, ist dem Unternehmen doch auch so eine kleine Marge zu gönnen ;-)

  • Hmm,ich glaube ja ehrlicherweise gar nicht daran, dass es BeJo so sehr um die Ladekosten/Infrastruktur geht, sondern eher um die Besteuerung des Firmenwagens mit 0,5% statt 1% im Monat. ;)

    Die überwiegende Anteil an Hybrid-Firmenwagen werden ja nie geladen, sondern fahren 100% mit fossilen Kraftstoffen, haben zumindest diverse Untersuchungen gezeigt. :/


    Ja Gesetzte können geändert werden. Aber ich glaube nicht daran. Schließlich will die deutsche Autoindustrie weiter schön gepampert werden. Und Hybrid-PKW können ja schließlich voll in die CO2-Flottenbrechnungen der Autohersteller eingerechnet werden. Schon geil, wenn dann ein 2,5t SUV mit einem Verbrauch von 2l/100Km 'angerechnet' wird. :D

    Wir schaffen das in Deutschland schon mit der CO2-Reduktion. Zumindest auf dem Papier.;)

  • So schnell kann es gehen und der Beschluss ist noch lange nicht durch:


    Der co2 Grenzwert zur Förderung von Plugin Hybride könnte ab 2022 entfallen und es zählt nur noch die rein elektrische Reichweite.

    Das würde das aus für einige aktuellen Modelle bedeuten, zumindest das aus eine Förderung zu bekommen.


    Einigen geht der Entwurf noch nicht weit genug und es wird ein Mindestanteil an elektrisch zurückgelegte km gefordert. Das ist technisch heute ohne weiteres möglich da alle Neuwagen ihren Verbrauch aufzeichnen müssen und sich auslesen lassen.


    Legt man dann nicht xy % Anteil elektrisch zurück heißt es Förderung zurückzahlen.


    Mal sehen was noch vor und nach der Wahl passiert. Im Grundsatz steht die Verlängerung der Förderung, nur bei den Plugin könnte es noch zu Einschnitten kommen.

    Quelle, unter anderem Heise

  • Der Nachweis der elektrisch zurückgelegte km wäre wohl kein Problem für mich. Allerdings die km-Größenordnung. Aktuell gibt es ja kaum PKWs Plugin mit einer größeren Reichweite, die bestellbar sind.


    Wenn ich heute einen PKW für Anfang 2022 bestelle (Lieferzeit ist aktuell so lange) kommen dann mögliche Veränderungen bei der Gestzgebung zum Tragen?

  • Vor allem die E-Autos sind ja erstmal Kfz Steuer frei. Das lässt sich so dann wunderbar kompensieren.

    Nun ja, ich zahle für meinen Hybrid 39,- im Jahr und für den alten davor 159,- . Das haut jetzt aber so richtig ein :-(

    Entscheidender ist, was der so an Benzin frisst. Der Hybrid ist leider nur in der Stadt so richtig sparsam. Trotzdem brauche ich um die 200,- weniger Benzingeld.