Crowdlending Apotheke - Risiken überschaubar?

  • Moin,

    mir ist folgendes Angebot zugelaufen:

    Crowdlending in eine Apotheke, Festzins 3,5% pA (Zinszahlung quartalsweise), Laufzeit 4 Jahre, Beträge 500 - 25.000€ möglich.

    Habe Festgeldkonditionen nachgesehen, die besten Konditionen bietet Klarna bietet bei 48 Monaten Laufzeit 1,21%.


    Ich habe hier im Forum gründlich gelesen. Ich möchte einfach auch andere Anlage- und Renditemöglichkeiten als "nur" ETF (Sparplan besteht) verstehen. Deshalb würde mich sehr eure Meinung interessieren.


    Viele Grüße,

    Alabama

  • Na ja, die Frage ist einfach: Willst Du einem wildfremden Apotheker einen Privatkredit geben?

    Außerdem kann man sich noch fragen: Wofür benötigt er das Geld? Wieso glaubt er, dass er es in 4 Jahren zurückzahlen kann? Wieso bekommt er dafür keinen Kredit bei der Bank, bzw. wieso wäre dieser teurer als 3,5%?

  • Hi,

    ein bisschen mehr Informationen solltest du uns geben: Wer ist denn der Anbieter/Vermittler des Kredits, wo kommt das Angebot her (oder soll das ein Privatkredit werden)? Grundsätzlich kann Crowdlending funktionieren, 3,5% Zinsen sind aber in diesem Bereich sehr wenig.

  • Also, ich finde 3,5% p.a. per Crowdlending (P2P-Kredite) auch als recht mager. Da bietet z.B. Bondora 'Go and Grow' 6,75% p.a. ;)

    Die Frage ist halt, wie sicher diese Kredite sind, wenn es wirklich mal zu einem größeren Crash bzw. einer längeren wirtschaftlichen Talfahrt kommt. Bondora hatte z.B. in der 'heißen' Corona-Phase Probleme mit den Auszahlungen.

    Ich persönlich habe kein Geld in P2P-Kredite investiert. Der Risikoteil liegt bei mir im ETF-Portfolio.

  • Die mir bekannten Apotheken ersaufen im Geld, dank Masken, Impfnachweisen und Abstrichen. Geld brauchen die höchsten für die Steuernachzahlungen.


    Wenn Einzelrisiko gewünscht, würde da lieber einen starken Dividendenwert kaufen, bevor ich als Anleihegläubiger zittere.

    Lass keinen zwischen Dich und Dein Geld.