Neue Geschäftsbedingungen 1822direkt akzeptieren?

  • Hallo liebe Gemeinde,

    habe gestern neue, seitenlange AGB's und Preislisten erhalten, mit dem Wunsch der 1822dierkt, diese mit Unterschrift zu akzeptieren, damit wir weiterhin vertrauensvoll zusammenarbeiten können.

    Da ich eher misstrauisch bin, vermute ich mal, dass ich mit meiner Unterschrift Nachteile akzeptiere.

    Ich blick da nicht ganz durch. Hat hier jemand auch von der 1822diekt dieses Schreiben erhalten und oder weiß jemand da Genaueres? Schon vorab vielen Dank für Informationen über dieses Thema :thumbsup:

  • Já, Von der "normalen" Frankfurter Sparkasse, gestern auch. Das bezieht sich auf den BGH Urteil. Ich habe die neue AGBs noch nicht angeschaut, aber vermute mal die sind standardmäßig. Alternativ ist sehr wahrscheinlich gekündigt zu werden.

  • Tja, dann heißt das für mich entweder zustimmen oder nach 20 Jahren (von ehemals 0,00 € auf dann 55,00 € / Jahr Kontoführungskosten) Kundentreue nach einen neuen Girokontenanbieter ausschau halten.

  • Wenn man überhaupt keine Geldeingänge hat, wofür hat man dieses Konto?

    Man kann Konten z.B. auch zur Abtrennung/"Lagerung" bestimmter Beträge nutzen, die man nicht auf seinem "normalen" Konto haben möchte. Allerdings ist es leicht umzusetzen, jedem Konto durch eine Ringüberweisung (Konto A -> Konto B, B -> C, C-> A) einen regelmäßigen Geldeingang in fast beliebiger Höhe zu verschaffen.

  • Mann muss jetzt die Sparkassenkarte zahlen und hat je nach Kontomodell nur noch 4-6 Abhebungen im Monat kostenfrei. Das mit dem Mindesteingang war doch schon seit Jahren so beim Classic? weiß nicht wie es hier ist, aber bei der DiBa zählen Selbstüberweisungen nicht, auch keine Rückerstattungen oder so

  • Achtung: Es erhöht sich nicht nur der Preis für die EC-Karte von 0,-€ auf jetzt 6,-€. Auch wer die Kreditkarte nutzt, zahlt drauf. Ab 01.01.2022 fällt die Erstattung der Jahresgebühr weg. Man zahlt also für die Visa-Karte 29,90€ im Jahr, vorher bekam man die Gebühr erstattet, wenn man mehr als 4000,-€ Umsatz im Jahr mit der Karte generiert hat.

    Macht also eine neue Gebühr von 34,90€ im Jahr, wenn man regelmäßigen Gehaltseingang auf dem Konto hat und die Visa-Karte nutzt.

  • chris2702 ich glaube das ist ein Mentalitätsproblem. Wir sind Jahrzehnte mit 0€ Konten verwöhnt worden.

    Ich selbst bin seit 15 Jahren bei der Comdirect und habe mich auch dabei erwischt kurz über eine Kündigung nachzudenken weil es nicht mehr kostenlos ist. Das macht aber bei diesen überschaubaren Veränderungen und als zufriedener Kunde überhaupt keinen Sinn.

    Es ist aber für den Menschen schwieriger negative Veränderungen zu akzeptieren als positive Wert zu schätzen.

  • Sehe ich nicht so. Gerade bei der Kreditkarte macht die Bank schönes Geld mit meinen Umsätzen, da fehlt mir schon das Verständnis für die Kosten, wenn ich da mehr als 4000,- € im Jahr an Umsatz generiere.

    Na, wieviel an "schönem Geld" macht denn die Bank mit deinen Kartenumsätzen? Ich habe mal etwas von 2 bis 3 Promille gehört... Bei 4.000€ Kartenumsatz also zwischen 8 und 12 €.

  • Ich finde die EC-Karten-Gebühr ärgerlich, werde sie aber aus Bequemlichkeit wohl in Kauf nehmen, um das Geldautomatennetz der Sparkassen weiterhin "kostenlos" nutzen zu können, wenn der DM mal geschlossen ist... Die Einschränkung auf 6 kostenlose Abhebungen pro Monat gilt bei meinem Kontomodell schon länger.

  • Hallo ich arbeite als Journalistin für den Hessischen Rundfunk und plane einen Radio-Beitrag für hr-iNFO (nächsten Dienstag). Da geht es genau darum, dass die Geldhäuser derzeit ihre Kunden anschreiben und wollen, dass sie die neuen Konditionen akzeptieren, gegebenenfalls auch Preiserhöhungen. Es wäre toll, wenn eine/r von Ihnen das aus eigener Erfahrung schildern könnte, gerne auch anonymisiert, wenn gewünscht. Über Rückmeldungen freue ich mich sehr. Beste Grüße Ursula Mayer