Private Krankenversicherung

  • Da hat jemand das mit der Verbissenheit nicht richtig verstanden :).


    Erst drängen Sie in Frageform auf eine Stellungnahme zu Ihren "Fakten", jetzt schreiben Sie, dass Sie keine Fragen mehr hätten adrausch - dann haben die hier gegebenen Antworten Ihnen ja scheinbar doch weitergeholfen. Das freut mich zu hören, auch ohne ein Dankeschön. :)


    Dass Ihre Fragen inzwischen beantwortet wurden sollte Sie aber nicht davon abhalten, Fragen anderer zu beantworten. Daraus, dass Sie sich nun schon so lange vor einer Antwort zu Ihren PKV Tarifen und Beiträgen drücken, drängt sich die Schlussfolgerung auf, dass Sie - wie die meisten Gutverdiener - in der PKV schon viele Jahre und auch jetzt noch weniger als in der GKV zahlen, in Summe ziemlich viel Geld gespart haben und von besseren Leistungen profitieren. Das führt Ihre mühsam gegoogelten, mit lustigen Froschstories garnierten "Belege" dann doch wieder ad absurdum. :)

    Dr. Schlemann unabhängige Finanzberatung GmbH & Co. KG - Spezialisten für Private Krankenversicherung, Berufsunfähigkeit, Altersvorsorge, Geldanlage. Angaben gem. § 11 VersVermV, § 12 FinVermV: schlemann.com/erstinformationen. Beiträge in der Finanztip Community erstelle ich mit größtmöglicher Sorgfalt, jedoch ohne Gewähr für die Richtigkeit, Vollständigkeit und Aktualität der Informationen, deren Nutzung auf eigene Gefahr erfolgt.

  • Lustig, ein waschechter Forentroll. :thumbsup:

    Fakten verlangen, aber selber keine wirklichen liefern und nur mit Halbwahrheiten am sticheln.

    Die Zeitungsartikel sind auch nur Meinungen mit unvollständigen Wahrheiten - nur halt von anderen & die du nur wiederholst.


    Fakten gegen die Meinungen der Autoren:


    - es wird mit vermeintlichen Minderleistungen der PKV zur GKV erzählt - ist halt so, wenn man sich nicht richtig informiert und nur auf den Beitrag schaut - Leistung kostet. ÜBERALL!

    Wenn ich etwas für den Rest meines Lebens (auf die bisherigen "Schlupflöcher" sollte man nicht bauen - das sagt einem auch ein halbwegs seriöser Makler) entscheiden will/muss, verlasse ich mich nicht auf einen Keksevergleich von Franke&Bomberg etc. (mMn. tlw. unseriös, weil oberflächlich und oft nicht die richtige Bedeutung des Kleingedruckten wiedergeben wird) oder Meinungen anderer (Zeitungsartikel, Kneipentischrunden, Makler). Ich MUSS mich selber einlesen (in die AVB) und VERSTEHEN. Ich kann hier nicht die Last der Entscheidung auf die Schultern anderer laden oder wie mit 12 Jahren widerrechtlich die AGB von Facebook und Co. bei Accounteröffnung akzeptieren.


    - es wird von stetig steigenden Beiträgen in der bösen PKV erzählt: als Gutverdiener über BBG KV steigen für mich auch jährlich die Beiträge, nur redet darüber keiner. Aber das müsste man, um fair zu bleiben. Und auch entsprechend transparent zeigen und vergleichen. (Ausnahme wie nächstes Jahr, in dem die BBG fallen; habe jetzt nicht recherchiert - ist das das erste Mal oder ist das schonmal zuvor vorgekommen ? Klar: Interpolation der Vergangenheit in die Zukunft ist auch nur Glaskugel schauen, aber was anderes bleibt einem erstmal nicht übrig - über Sinn und Unsinn könnten wir einen eigenen Thread erstellen)


    - zu obigen Punkt: schleichende Verteuerung der GKV durch Leistungswegfall - wird auch nicht offen und transparent diskutiert. Und wie will man - außer den Beitrag einer entsprechenden Zusatzversicherung - den Wert dafür ermitteln und als Verteuerung der GKV klarstellen ? Die Gefahr besteht immer durch die Willkür der Politik - hat man in der PKV nicht, weil vertraglich festgehalten. fGKV-Beitrag plus alle Zusatzversicherung, die in Summe die Leistung einer richtig guten PKV abbilden, kosten mehr als PKV-Beiträge, auch im Alter. Man ist lediglich flexibler als eine PKV. Muss man halt abwägen. Wie gesagt, mit Sicherheit in die Zukunft schauen kann keiner. Wir können nur vom Jetzt und unserer Lebensplanung ausgehen. Wenn das Leben/Schicksal einem einen Strich durch die Rechnung machen will, kann auch die GKV mich nicht vorm endgültigen Untergang retten.


    - wenn beide Partner freiwillig versichert sind, dann muss man außerhalb der Mutterschutzfristen bei gleichzeitiger Elternzeit (auch wenn keine Einkünfte bestehen) trotzdem Beiträge für die GKV zahlen. Da ja vermehrt die Leute auf das Privatleben wert legen und "gemeinsam Eltern sein wollen", ist das auch ein Fallstrick - wissen nur sehr wenige. Bei unverheirateten frw. GKV muss der Partner, bei dem das Kind nicht mitversichert ist, für die Elternzeit auch Beiträge zahlen (bei Selbstständigkeit eines Partners & als fGKV grds. so). Dann kann ich doch auch gleich in die PKV mit besseren Leistungen wechseln. Bitte korrigiert mich, wenn ich falsch liege - war für mich auch schwierig zu verstehen und möglichst korrekt wiederzugeben.



    Ich lehne mich mal zurück und besorg mir eine Tüte Popcorn.

    Jegliche Antwort hierdrauf macht es nur noch amüsanter.. weil keine Fakten als Gegenargument. Aber ich mag Überraschungen :*


    Sidefact: ich/wir verdienen über BBG KV, ich hatte auch schon Beratungstermine zur PKV, wir sind aber bisher in der GKV geblieben. Weil wir nur knapp über der BBG liegen und bei Kurzarbeit wie letztes Jahr drunter sind. MMn. muss man sich PKV auch dann noch durchgehend leisten können (nicht nur wollen) und kein Hopping zwischen PKV und Anwartschaft machen. Entweder richtig oder gar nicht. So ehrlich muss man sich selbst gegenüber schon sein. Sonst lasst es einfach. Egal was.

  • Ich frage mich einfach, warum man nicht den Wettbewerb zulässt: Einfache, niederschwellige Möglichkeiten zum Wechseln zwischen GKV und PKV. Dann regelt der Markt über die Leistungen.

    Da überschätzt du die Intelligenz des Durchschnittsdeutschen.


    Die PKV ist intellektuell anspruchsvoller, als die GKV, wie man hier auch gerade wieder merkt.

  • Da überschätzt du die Intelligenz des Durchschnittsdeutschen.


    Die PKV ist intellektuell anspruchsvoller, als die GKV, wie man hier auch gerade wieder merkt.

    Ich weiß... Deshalb wäre es wichtig, dass man jederzeit zwischen beiden wechseln kann. Würde auch besser zur Lebensrealität passen: Jung, ungebunden -> PKV, Familiengründung -> GKV, Kinder aus dem Haus -> PKV, Rente -> GKV.

    Wer zufrieden ist und bleiben will, wo er ist: Auch in Ordnung.

  • Ich weiß... Deshalb wäre es wichtig, dass man jederzeit zwischen beiden wechseln kann. Würde auch besser zur Lebensrealität passen: Jung, ungebunden -> PKV, Familiengründung -> GKV, Kinder aus dem Haus -> PKV, Rente -> GKV.

    Wer zufrieden ist und bleiben will, wo er ist: Auch in Ordnung.

    Das Gesundheitssystem ist schon auf maximale Einnahme für Ärzte und Krankenhauskonzerne getrimmt. Sparen ist da nicht drin. Es gilt: weiter so!

    Lass keinen zwischen Dich und Dein Geld.

  • ... bei der Krankenversicherung ist das dann verwerflich?

    Um Gottes Willen neeeeiiiiin! Das ist nicht verwerflich! Und scheinbar ist es auch irgendwo in der Denke vieler Zeigenossen:innen verankert...


    Ich habe mich nur gefragt, welche Motive denn dahinter stehen könnten, von A nach B und zurück zu hoppen.

  • Ernsthaft? Wir tauschen uns hier über den Wechsel von Stromanbietern, Mobilfunktarifen und Hausratversicherungen aus, bei der Krankenversicherung ist das dann verwerflich?

    Das Problem ist halt, dass es bei einer KV nicht um einen Stromvertrag handelt!

    Wie sieht es denn d.E. mit chronisch kranken Menschen aus? Dürfen die auch jederzeit die KV nach belieben wechseln (GKV <-> PKV)?

    Welchen Vorteil sollte das für diese Menschen haben bzw. welcher Anreiz sollte für eine KV bestehen chronisch Kranke zu versichern? :/


    Ich wäre aber dafür, dass man einige der PKV-Goodies auch in die GKV übernimmt (z.B. Selbstbehalt und Beitragsrückerstattungen) oder dass ein bewusster Umgang mit der eigenen Gesundheit entsprechend rabattiert würde (z.B. Nichtraucher/-trinker). Na ja, man wird ja noch mal träumen dürfen.:)

  • Das Problem ist halt, dass es bei einer KV nicht um einen Stromvertrag handelt!

    Wie sieht es denn d.E. mit chronisch kranken Menschen aus? Dürfen die auch jederzeit die KV nach belieben wechseln (GKV <-> PKV)?

    Welchen Vorteil sollte das für diese Menschen haben bzw. welcher Anreiz sollte für eine KV bestehen chronisch Kranke zu versichern? :/


    Ich wäre aber dafür, dass man einige der PKV-Goodies auch in die GKV übernimmt (z.B. Selbstbehalt und Beitragsrückerstattungen) oder dass ein bewusster Umgang mit der eigenen Gesundheit entsprechend rabattiert würde (z.B. Nichtraucher/-trinker). Na ja, man wird ja noch mal träumen dürfen.:)

    Die chronisch Kranken dürften wechseln, selbstverständlich. Wobei ich davon ausgehe, dass sich das für diesen Personenkreis nicht rentieren dürfte, es gibt dann ja ordentlich Aufschläge.


    Die Goodies gibt es doch in der GKV bereits. Zum Beispiel hier oder hier

  • Ich weiß... Deshalb wäre es wichtig, dass man jederzeit zwischen beiden wechseln kann. Würde auch besser zur Lebensrealität passen: Jung, ungebunden -> PKV, Familiengründung -> GKV, Kinder aus dem Haus -> PKV, Rente -> GKV.

    Wer zufrieden ist und bleiben will, wo er ist: Auch in Ordnung.

    Interessante Idee, kann in der breiten Masse aber nicht klappen, weil

    1. die PKV mit Alterungsrückstellungen fürs Alter spart und mit späterem Beginn deshalb zwangsläufig deutlich teurer wird und
    2. der Gesundheitszustand eine wichtige Rolle spielt - alle "Kranken" würden sonst immer bei Bedarf in die PKV wechseln, um von besseren Leistungen zu profitieren.

    Sofern die PKV für jemand von Einkommen und Lebensplanung her langfristig die "richtige" Lösung ist, stellt sich die Frage des zurück in die GKV Wechselns normalerweise gar nicht. Falls nötig kann man ja auch durchaus für ein paar Jahre in die GKV zurück und sich die PKV solange mit einer Anwartschaft "warm halten".

    Dr. Schlemann unabhängige Finanzberatung GmbH & Co. KG - Spezialisten für Private Krankenversicherung, Berufsunfähigkeit, Altersvorsorge, Geldanlage. Angaben gem. § 11 VersVermV, § 12 FinVermV: schlemann.com/erstinformationen. Beiträge in der Finanztip Community erstelle ich mit größtmöglicher Sorgfalt, jedoch ohne Gewähr für die Richtigkeit, Vollständigkeit und Aktualität der Informationen, deren Nutzung auf eigene Gefahr erfolgt.

  • Interessante Idee, kann in der breiten Masse aber nicht klappen, weil

    1. die PKV mit Alterungsrückstellungen fürs Alter spart und mit späterem Beginn deshalb zwangsläufig deutlich teurer wird und
    2. der Gesundheitszustand eine wichtige Rolle spielt - alle "Kranken" würden sonst immer bei Bedarf in die PKV wechseln, um von besseren Leistungen zu profitieren.

    Sofern die PKV für jemand von Einkommen und Lebensplanung her langfristig die "richtige" Lösung ist, stellt sich die Frage des zurück in die GKV Wechselns normalerweise gar nicht. Falls nötig kann man ja auch durchaus für ein paar Jahre in die GKV zurück und sich die PKV solange mit einer Anwartschaft "warm halten".

    Zu 1: Das ist natürlich korrekt und dafür müsste dann eine Lösung gefunden werden - eventuell mit einer Art Kompensation der Versicherung, aus der man wechselt oder einer Pflicht zur Anwartschaft beim Wechsel aus der PKV.


    Zu 2: Das glaube ich nicht einmal, weil die PKV bei bestehenden Erkrankungen ja bestimmte Mechanismen zieht - Risikoaufschläge, ob es Ausschlüsse auch in der PKV gibt bin ich gerade überfragt. Aber selbst wenn, wäre ja ok.


    Ich würde so oder so nicht mehr wechseln, auch wenn die Beitragserhöhungen der letzten Jahre happig waren...

  • Die Goodies gibt es doch in der GKV bereits. Zum Beispiel hier oder hier

    Sorry, aber das mit den Goodies in der GKV ist ja mehr ein Witz! Ich reiche z.B. meine Zahnreinigungen bei meiner Kasse ein und bekomme dann max. 80€ p.a. zurück erstattet.

    Aus meiner Zeit als PKV-Versicherter weiß ich noch was da so möglich war. Da kamen schnell > 1000€ p.a. zusammen, wenn man 1 Jahr keine Leistungen der PKV in Anspruch genommen hatte.

  • Endlich werden die Inhalte in diesem Thread wieder gleichzeitig ernsthafter und unterhaltsamer. :)

    Wenn man ein Gesundheitsbuch an den Kopf wirft, dann handelt es sich um Heilung und nicht Körperverletzung.

    ^^

    Aus meiner Zeit als PKV-Versicherter weiß ich noch was da so möglich war. Da kamen schnell > 1000€ p.a. zusammen, wenn man 1 Jahr keine Leistungen der PKV in Anspruch genommen hatte.

    Stimmt, je nach Anbieter und leistungsfreier Zeit können das so 3 bis 6 Monatsbeiträge à z.B. 750 EUR = 2.250 bis 4.500 EUR sein.

    Zu 2: Das glaube ich nicht einmal, weil die PKV bei bestehenden Erkrankungen ja bestimmte Mechanismen zieht - Risikoaufschläge, ob es Ausschlüsse auch in der PKV gibt bin ich gerade überfragt. Aber selbst wenn, wäre ja ok.


    Ich würde so oder so nicht mehr wechseln, auch wenn die Beitragserhöhungen der letzten Jahre happig waren...

    Es gibt beides: Risikozuschläge und (seltener) Leistungsausschlüsse. Die gehen aber i.d.R. nur bis zu sagen wir mal "mittelschweren" Vorerkrankungen, die sich betragsmäßig kalkulieren ("RZ 15%") oder klar abgrenzen lassen ("rechtes Auge nicht versichert"). Ernstere Erkrankungen, z.B. chronischer Natur, werden i.d.R. komplett abgelehnt.


    Schön, dass sich hier nun auch mal Privatversicherte "outen", die mit ihrer Entscheidung - trotz unvermeidbarer turnusmäßiger Beitragsanpassungen, die schon beim Abschluss vorprogrammiert sind - zufrieden sind. Unter unseren Kunden sind das um die 100% - außer jemand würde, ohne dass wir es wissen, leise grummeln. Das ist aber eher selten, da unzufriedene Kunden i.d.R. "lauter" sind, als zufriedene. :)

    Dr. Schlemann unabhängige Finanzberatung GmbH & Co. KG - Spezialisten für Private Krankenversicherung, Berufsunfähigkeit, Altersvorsorge, Geldanlage. Angaben gem. § 11 VersVermV, § 12 FinVermV: schlemann.com/erstinformationen. Beiträge in der Finanztip Community erstelle ich mit größtmöglicher Sorgfalt, jedoch ohne Gewähr für die Richtigkeit, Vollständigkeit und Aktualität der Informationen, deren Nutzung auf eigene Gefahr erfolgt.

  • Sorry, aber das mit den Goodies in der GKV ist ja mehr ein Witz! Ich reiche z.B. meine Zahnreinigungen bei meiner Kasse ein und bekomme dann max. 80€ p.a. zurück erstattet.

    Aus meiner Zeit als PKV-Versicherter weiß ich noch was da so möglich war. Da kamen schnell > 1000€ p.a. zusammen, wenn man 1 Jahr keine Leistungen der PKV in Anspruch genommen hatte.

    Ich gebe dir Recht, dass das tatsächlich optimierungsbedürftig ist... Aber irgendwo muss das Geld dafür ja herkommen, dass man mit 1000 € brutto die komplette Familie kostenfrei mitversichern kann.