Wechsel des Referenzindex Lyxor World Water ETF

  • Hallo zusammen,


    Kann jemand von euch anhand des Anhangs einschätzen wie der neue Index performt?

    Offenbar werden nun die ursprünglich stärksten Firmen zugunsten wohl 10 zusätzlicher Positionen deutlich geringer gewichtet.

    Es werden nur die 10 Top Positionen angegeben. Weitere Informationen finde ich nicht zu der kurzfristig anstehenden Veränderung.

  • Ich habe den Lyxor World water seit gut einem Jahr im Depot und der performt wirklich gut. Plus 41% Stand heute in diesem Zeitraum. Eigentlich wollte ich den ETF gerne langfristig halten, bin mir mit dieser Veränderung aber sehr unsicher, ob ich den Gewinn besser mitnehme und auf ein anderes Pferd setze. Was meint ihr?

  • Aber ob jetzt ausgerechnet die Firmen in dem ETF sind die am meisten von Knappheit profitieren? Geberit wäre da jetzt zum Beispiel absolut nicht meine Wahl. Wo Wasser knapp ist, wird man sicherlich keine Kloschüsseln brauchen...

    Und unabhängig davon, wer sagt dass die Erwartung nicht schon in den Kursen eingepreist ist? Eine Sektorwette ist immer der Glaube es besser zu wissen als "der Markt".

  • Genau so sehe ich das auch. Wasser braucht man immer.

    Jetzt die ESG Werte zu berücksichtigen und breiter zu streuen, finde ich prinzipiell auch erst einmal gut. Die meisten der neu hinzugekommenen Firmen sind laut meiner Recherche auch marktführende Unternehmen in ihrem Bereich oder Land.

    Leider bin ich noch zu unerfahren, um die angekündigten Veränderungen auch im Rahmen der neuen Gewichtungen gut einschätzen zu können.

    Ich hatte gehofft, dass es hier jemanden gibt, der darin mehr Erfahrungen hat und mir seine /ihre Einschätzung dazu geben kann.

    Gibt es euer Meinung nach unter Berücksichtigung der anstehenden Veränderungen vielleicht sehen besser aufgestellten Wasser-ETF? Oder würdet ihr euren Einsatz in diesem ETF belassen?

  • Oder würdet ihr euren Einsatz in diesem ETF belassen?

    ... so rein rechnerisch ist es auf Sicht ("langfristig") vorteilhaft (gewesen), die unrealisiserten Gewinne (Buchgewinne) weiterhin Junge machen zu lassen.

    Ich habe mich aber nie groß um diese "Strategie" geschert, sondern "anfangs" bei volatilen Anlagen bzw. spekulativeren Investitionen regelmäßig Gewinne realisiert, wenn nötig Steuern gezahlt, und die abgeschöpften Gewinne "konservativer" investiert (zeitweise sogar sogar Cash unterm Kopfkissen gehalten) und das ursprünglich eingesetzte Kapital wiederum "riskanter" investiert.

    Da gab's natürlich Situationen bzw. Zeiten, in denen man sich hätte ärgern können, dass man den Topf nicht unverändert stehen gelassen hatte. Allerdings hatte sich diese Methode der "begrenzten Gier" bislang - über mehr als 30 Jahre - sehr wohl gelohnt.