Anschlussfinanzierung

  • Hallo,


    ich habe einen BSV bei der Schwäbisch Hall Baussparkasse über eine Laufzeit von 30 Jahren, erstmalig abgeschlossen im Dezember 2014. Die monatliche Rate beträgt 500 Euro (275 Sparrate und 225 Euro Zinsen). Habe jetzt bereits ein paar Angebote eingeholt, da ich 2024 von meinem 10-jährigen Sonderkündigungsrecht Gebrauch machen kann und demzufolge eine günstigere Finanzierung abschließen kann. (Restschuld beträgt dann 86.000 Euro) wobei ich gerne eine "stille Reserve" von + 14.000 Euro mit einbauen/aufnehmen möchte. Mein Objekt ist vermietet, d. h. es kommen monatliche Mieteinnahmen herein. Berücksichtigen werde ich, dass ich einen evtl. Mietausfall/Leerstand beachte und *eine* Kaltmiete die monatliche Rate dann größtenteils abdeckt. Ich habe ein aktuelles Angebot der ING über 100.000 Euro, Laufzeit 10 Jahre zu einem Zinssatz von 1,69 % mit einer monatlichen Rate von 349,.. Euro inkl. Zinsaufschlag für das Forwarddarlehen und im Rahmen des Vertrages die Rate anpassen kann, z. B. bei Leerstand pp. Bleibt die Frage, gibt es irgendetwas Besonderes bei Neuabschluss zu beachten..? Ist der Zeitpunkt jetzt günstig, oder sollte ich noch warten..? Ist es ferner ratsam, die Zinsbindung zu verlängern auf 15/20/25 Jahre ? Da ich im Dezember 2024 Pensionär bin und sich meine Pension um eine 4-stellige Summe reduziert, möchte ich eben die Rate so gering wie möglich halten, mein Ziel ist es nicht, dass Haus so schnell wie möglich abzubezahlen.

  • Mir ist nicht ganz klar was dein Ziel ist. Wenn ich richtig verstehe, dann reicht die Kaltmiete nicht für die Rate, du zahlst also jeden Monat drauf?

    Bei der vorgeschlagenen Rate brauchst du 30 Jahre bis die abbezahlt ist, wirst also vermutlich den Zeitpunkt nicht erleben. Da ist mir nicht ganz klar warum du jeden Monat Geld drauf legen willst. Hängst du aus persönlichen Gründen an der Immobilie?

    Was ist mit den extra 14 000€ die du aufnehmen willst. Wofür sind die gedacht?

    Wieviel ist die Immobilie etwa wert?

  • Hallo, mein Ziel ist in erster Linie die Immobilie als Kapitalanlage zu betreiben, statt diese zu verkaufen. Das Objekt steht in einer recht dörflichen Region. Momentan zahle ich noch drauf, weil nur eine Wohnung vermietet ist, habe aber die Option die zweite Wohnung auch in Kürze zu vermieten, bedeutet Kaltmiete dann ca. 700 Euro, dann trägt sich das Haus von alleine und die Differenz lege ich zurück. Derzeit bekomme ich 305 Euro Kaltmiete, also zahle ich die Differenz aus eigener Tasche. Eine Nutzung für mich selbst kommt nicht in Betracht. Die 14.000 Euro sind als Reserve gedacht. Die Immobilie ist 160.000 Euro wert. Der Verkauf scheitert bisher auch an der Lage und in der nichtvermieteten Wohnung sind noch Restarbeiten zu erledigen.

  • Ich möchte noch Folgendes ergänzen. Das Haus steht derzeit zum Verkauf für einen Preis von 174.900 Euro. Das Haus ist noch mit ca. 110.000 Euro belastet, hiesse bei einem Verkauf bliebe ein größere Summe als Gewinn über. Da die Immobilie zwei Wohneinheiten beinhaltet, wovon die eine eben vermietet ist und die andere derzeit leersteht, zahle ich momentan aus genannten Gründen drauf. Die eine Überlegung ist eben der Verkauf, dieser gestaltet sich derzeit aber aus den genannten Gründen schwierig, da es eine alte (1906) Immobilie ist und eben in der leerstehenden Wohnung noch Restarbeiten zu erledigen sind. Den Verkauferlös würde ich zur Tilgung eines anderen Kredites nutzen. Quasi habe ich dann die komplette Pension abzgl meiner jetzigen Miete und der privaten KV zur Verfügung. In dem anderen Fall würde ich die Immobilie als Kapitalanlage nutzen.