PKV Beiträge steigen um > 13 %

  • Wertes Forum,


    Seit 2003 bin ich bei der BBKK privat krankenversichert. Vor kurzem fielen altersbedingt die 10 % Pflichtbeiträge weg, hab mich also gefreut, das ich nun weniger bezahlen muss, prompt flattert mir die Beitragserhöhung zum 1.1.22 ins Haus, die Beiträge werden um knapp 70 € mtl erhöht ! Ich lese im Internet immer von Beitragserhöhungen von 0,irgendwas - ca 4 % , ca 13 % konnte ich nirgends lesen. Ist eine derartige Erhöhung rechtens ? BTW die altersbedingten 10 % fallen wohl immer erst im Folgejahr weg, so O Ton Mitarbeiter , d.h , wer im Januar 59 Jahre alt wird, hat Pech gehabt und zahlt bis zum nächsten Jahr die vollen Beiträge !? Was sagen die PKV Befürworter zu solch massiven Erhöhungen ?

    Gruß LM

  • Es darf nur erhöht werden, wenn gewisse Schwellenwerte überschritten werden. Daher kommt es zu sprungartigen Erhöhungen. Die ca. 3-4% Erhöhungen sind der (angebliche) jährliche Durchschnitt. Wann war die davor letzte Beitragserhöhung?

  • Ein Grund der Beitragserhöhung ist der gesetzlich vorgeschriebene, jedoch befristete "Corona-Zuschlag" für 2022 und auch nur für den Pflegeanteil. Siehe folgendes Video mit Erklärung:

    https://www.youtube.com/watch?v=dwh9tHzJRdE


    Was ist denn als Grund in dem BAP-Schreiben angegeben ?


    Eine Relationsangabe wie 13% ist ohne absolute Beiträge nicht sehr aussagekräftig. Man muss immer die Leistungsstärke der PKV betrachten und auch die absoluten Beiträge. Und nicht zu vergessen: einfach mal mit den aktuellen GKV Werten vergleichen und nicht den bei Abschluss gültigen. Viele sind dann überrascht.

    Das alles ist neutral gemeint und soll nicht wertend sein.


    Wenn ich grob mit einfachem Dreisatz überschlage und die 70€ Mehrbeitrag als Gesamterhöhung annehme, dann liegt dein Gesamtbeitrag für die PKV bei 538,46€. Herzlichen Glückwunsch, damit spart man monatlich 72,85€ gegenüber der GKV.


    Wenn ich im Internet nach Beitragserhöhung BBKK suche, dann finde ich ganz oben in der Ergebnisliste folgenden Link, der bis über 30% Beitragserhöhungen angibt:

    https://www.hcconsultingag.de/…enkrankenkasse-bbkk-2022/

  • Steigt nur Krankenversicherung? Oder haben Sie die Pflege mit eingerechnet? Wann war die letzte Erhöhung?


    Zu dem gesetzlichen Zuschlag. Die PKV wird halt nach Eintrittsalter kalkuliert. Wer im Dezember erst 35 wird, zahlt trotzdem schon ab Januar den Beitrag für 35 jährige

  • Wertes Forum,

    hier ein paar Antworten auf Ihre Fragen. Die letzte Beitragsanpassung war zum Jahr 2020. Ich habe , incl 1200 € Selbstbehalt 647 € mtl gezahlt , dazu noch zB 10 % der Medikamentenkosten/ Physiotherapie usw . Ab dem 59 LJ fallen 10 % gesetzl Zuzahlungen weg , dh ich hätte 610 € + Zusatzkosten gezahlt. Durch die "Anpassung" werden es nun aber 680 € und somit bestimmt nicht weniger als in der GKV . Die Frage ist doch, wo das noch hinführen wird ? Bei einer zu erwartenden Rente von ca 800 € werde ich dann wo landen ?


    Meine Wenigkeit würde NIE wieder in die PKV wechseln.


    Gruß LM

  • jetzt geht die Story wieder los. Wir wissen jetzt langsam, dass Sie nie wieder in die PKV wechseln würden. Für die Höhe ihrer Rente ist wer verantwortlich? Die Steigerungen können ja nicht abhängig von Ihrer Rente gemacht werden.


    Sie haben immer noch nicht gesagt, welche Steigerungen die KV und welche die PPV betreffen

  • Sie hat ja ihre Story hier mehrfach erzählt. Sie hat eine auskömmliche BU Rente, mit der das Haus abbezahlt wurde. Für eine zusätzliche Erhöhung der Rente bzw Ansparungen andererseits wurde bzw. musste wohl verzichtet werden. Aber daran sieht man halt, dass nur ein abbezahltes Haus keine ausreichende Altersvorsorge ist. Und als GKV Versichertet muss ich mal klar sagen. Ich fände es bisschen ungerecht, wenn die Solidargemeinschaft die günstigen Beiträge einer Person gegenfinanzierten muss, die eine kleine Rente hat aber im Gegenzug vermögen durch eine abbezahlte Immobilie. Es ist was anderes, wenn wir von Personen mit kleinen Renten und sonst keinen Vermögenswerten sprechen.

  • Ich habe nicht geschlafen, ich bin mies beraten worden . ..und ob sie es verstehen können , oder nicht, ich bekomme zwar im Moment eine gute BU Rente ( noch 3 Jahre ) mit der ich das Haus abbezahle und das Studium meiner Tochter finanziere , möchte aber dennoch später drin wohnen bleiben, so wie viele alte Menschen und es gab Gründe, warum ich nicht weiter in die Rentenkasse einbezahlt hab ( auf Anraten der Verbraucherzentrale ! ) . Ein abbezahltes Haus kostet keine Miete, was ist verkehrt daran ? Das Haus ist im übrigen noch NICHT abbezahlt , um das aber noch vor Eintritt das Rente zu erreichen, spare ich mir gerade den Wolf ab und genau deshalb find ich die Beitragsanpassungen besch....en. Vielleicht sollten sie nicht unbedingt mit dem Finger auf mich zeigen, ohne die genauen Hintergründe zu kennen ? LM

  • Ich kann mich auch noch an ein telefonisches Beratungsgespräch der Deutschen Rentenversicherung erinnern, wo mir abgeraten wurde, in die Rente einzuzahlen. Ja, das gab es.


    Ein PKV Eintritt mit über 35 und mit weniger als 100k Einkommen sehe ich auch sehr kritisch.

  • 1992 hab ich meine Praxis eröffnet, sofort kam die deutsche Vermögensberatung auf mich zu und hat mich zugedröhnt, wie super eine PKV wäre. Ich war jung, mit der Praxis beschäftigt und hab gedacht, ich lasse mich beraten, von Menschen, die finanztechnisch mehr Plan haben als meine Wenigkeit...ein großer Fehler, den ich heute noch bereue und ausbade . 1994 kam meine Tochter 100 % schwerbehindert zur Welt und JEDER, der PKV ist und Kinder mit Schwerbehinderungen hat, weiß, was für ein unendlicher K(r)ampf da auf einen zukommt. Das ist kein Gejammer, das sind Fakten. In unsere berufsständige Rentenkasse einzuzahlen, hätte nichts gebracht, außer Verlust, auch das sind Fakten. Meine Güte, ich wollte lediglich wissen,ob 13 % wirklich angebracht sind und nicht gebashed werden LM

  • Ich habe nicht geschlafen, ich bin mies beraten worden . ..und ob sie es verstehen können , oder nicht, ich bekomme zwar im Moment eine gute BU Rente ( noch 3 Jahre ) mit der ich das Haus abbezahle und das Studium meiner Tochter finanziere , möchte aber dennoch später drin wohnen bleiben, so wie viele alte Menschen und es gab Gründe, warum ich nicht weiter in die Rentenkasse einbezahlt hab ( auf Anraten der Verbraucherzentrale ! ) . Ein abbezahltes Haus kostet keine Miete, was ist verkehrt daran ? Das Haus ist im übrigen noch NICHT abbezahlt , um das aber noch vor Eintritt das Rente zu erreichen, spare ich mir gerade den Wolf ab und genau deshalb find ich die Beitragsanpassungen besch....en. Vielleicht sollten sie nicht unbedingt mit dem Finger auf mich zeigen, ohne die genauen Hintergründe zu kennen ? LM

    Was erwarten Sie denn hier für antworten?Das die Beiträge teilweise überproportional ansteigen, wurde Ihnen schon erklärt.


    Wenn die Verbraucherzentrale ihnen sagt, dass es sich nicht lohnt, mehr in die Rente einzuzahlen, hindert es doch keinen daran, privat anderweitig Vorsorge zu betreiben. Hier ist man doch offenes Auge ins verderben gelaufen.


    Und jetzt sein ganzes Schicksal der PKV anzuhaften, ist auch bisschen einfach gedacht. Haben Sie sich eigentlich mal ausgerechnet, was Sie aktuell in der freiwilligen GKV an Beitrag zahlen würden? Die BU Rente kann ja nicht so klein sein.


    So langsam wird man das Gefühl nicht los, Sie suchen hier nach Zuspruch, das die böse PKV Sie ruiniert, damit Sie sich besser fühlen.

  • Wer soll hier beurteilen können, ob 13 Prozent angebracht sind. Hier läuft vermutlich niemand rum, der die Beitragskalkulation der BBKK kennt. Und selbst dann würde sie vermutlich fast keiner verstehen. Die Erhöhung wird von einem Treuhänder abgesegnet. Da würfelt keiner


    Im übrigen haben Sie wieder das Fass mit der kleinen Rente etc aufgemacht. Sie hätten ja einfach nur auf die gestellten Fragen antworten können

  • Wertes Forum,


    Seit 2003 bin ich bei der BBKK privat krankenversichert. Vor kurzem fielen altersbedingt die 10 % Pflichtbeiträge weg, hab mich also gefreut, das ich nun weniger bezahlen muss, prompt flattert mir die Beitragserhöhung zum 1.1.22 ins Haus, die Beiträge werden um knapp 70 € mtl erhöht ! Ich lese im Internet immer von Beitragserhöhungen von 0,irgendwas - ca 4 % , ca 13 % konnte ich nirgends lesen. Ist eine derartige Erhöhung rechtens ? BTW die altersbedingten 10 % fallen wohl immer erst im Folgejahr weg, so O Ton Mitarbeiter , d.h , wer im Januar 59 Jahre alt wird, hat Pech gehabt und zahlt bis zum nächsten Jahr die vollen Beiträge !? Was sagen die PKV Befürworter zu solch massiven Erhöhungen ?

    Gruß LM

    Ich glaube, es gibt keine richtigen "Befürworter" für GKV oder PKV. Letztlich wählt man zwischen zwei Systemen, die eben grundlegend unterschiedlich sind.


    Ich habe mich für das in meinen Augen kleinere "Übel" entschieden, PKV. Und ja, die Erhöhungen kommen immer "drastisch" daher. Das liegt zum einen an dem schon erläuterten Schwellenwert (viele Jahre keine Beitragssteigerung, dann auf einmal z.B. wie bei Dir 13%). Daher ist es wichtig, die Beitragssteigerungen auf das Jahr umzurechnen. Zum anderen sind es bei der PKV Erhöhungen, die eben auch aktiv kommuniziert werden (müssen) per Brief. Und da ist der große Unterschied zur GKV: Hier wird eben "versteckt" eine Erhöhung über die Anhebung der Beitragsbemessungsgrenze durchgeführt. Keine Schreiben. Daher ist m.E. bei der Erhöhung der BBG GKVder Aufschrei auch nie so hoch wie bei den Beitragserhöhungen PKV. Da steckt eben auch Psychologie dahinter.

  • Entschuldigung, ich wollte kein Bashing betreiben und kannte ihre Sondersituation auch nicht.

    Die PKV wird auch in Zukunft weiter steigen.


    Aber es gibt in der Lage jetzt leider auch nicht mehr viele Tipps, die Ihnen helfen können. Die


    Außer vielleicht dieser hier:

    Heiraten Sie einen netten Beamten, in einem Bundesland mit einer hohen Einkünftegrenze z.B. Baden-Württemberg mit 20.000 Euro. Dann sinkt der Beitrag durch Ehegattenbeihilfe von 600-700 Euro die völlig normal sind, auf ca. 200 mtl. Euro herab.

  • Ist doch immer wieder faszinierend, wie manche Menschen sich aus wenigen Angaben ihres Gegenüber ein eigenes, völlig fehlinterpretiertes Konstrukt bauen , um genüsslich dann auf den / die vermeintliche/n Versager *in herum zu trampeln. Wer es braucht ..." Hier ist man doch offenes Auge ins verderben gelaufen " ...NEIN, bin ich nicht, ich hab versucht, das beste aus meiner Situation zu machen, und hätten Sie die erwähnten Beiträge meinerseits gelesen, wüssten Sie, warum ich mich fürs Haus entschieden habe ( Sterben hochwahrscheinlich vor Eintritt der Rente, Nachlass für Tochter, die niemals für sich selbst sorgen kann, auch wenn sie jetzt studiert Bsp Hawkins ) Das ich nun doch eine "Chance" habe, älter zu werden , liegt nur an neu entwickelten Medikamenten. Meine Entscheidung war zum damaligen Zeitpunkt richtig, aber wäre ich in der GKV, könnte ich im Haus bleiben, da ich mit der zu erwartenden Rente sicherlich keine 800 € PKV zahlen müsste . Und " Heiraten Sie einen netten Beamten, in einem Bundesland mit einer hohen Einkünftegrenze " ist an Arroganz kaum noch zu überbieten. Ihr Männer macht es euch verdammt leicht :-(LM