BU der Generali - ausreichend?

  • Hallo zusammen,


    ich habe eine BU und frage mich ob diese ausreichend und passend ist, nachdem ich bereits einmal beim gleichen Versicherer eine vermeintlich "günstigere" unter gleichen Bedinungen neue BU abgeschlossen habe. Inzwischen kann ich dazu nur sagen, hätte ich die alte mal behalten, obwohl ich mehrfach meinen Versicherungsberater gefragt habe ob da wirklich keine negativen Folgen drauß entstehen. Kurz: der Rentenfaktor wurde deutlich reduziert - inwischen dank dem Thema Riester und Recherchen auch hier - kann ich nur sagen - das es eben doch negativ war.


    Sei es drum, ändern kann ich es nicht mehr. Man lernt drauß.


    Daher nun einmal die Frage, ist meine bestehende BU als BU Leistung für mich ausreichend?

    Braucht ihr dazu mein Jahresgehalt? Über 50.000€ Brutto


    Also mir gehts eigentlich nur darum, um zu wissen ob ich mit dieser BU meine Lücken zwischen Gesetzlicher-Erwerbsmind.rente und meinem Einkommen halbwegs gescheit abgesichert habe, falls ich BU werden würde.


    Meine Versicherungsunterlagen anbei als Link.

    BU


    Danke und Gruß


    P.S. die aktuelle Fassung sollte die tage bei mir im Briefkasten sein, mit den aktuelleren Zahlen, sofern erforderlich.

  • Wie sollen wir das beantworten? Übrigens, vielleicht postest du nochmal einen Kommentar, mit den wichtigsten Daten, sodass wir nichts herunterladen müssen.

  • Naja das ist gar nicht so einfach die Eckdaten sinnvoll zusammen zu fassen von diesen Schreiben, aber ich versuche es mal:


    Vertrag:

    Generali VASP (Arbeitskraft- Pflege u. Hinterbliebenenabsicherung) mit Dynamik


    Ablauf Beitragszahlung

    - Vermögensaufbau 08.2057

    - Risikoabsicherung 12.2052


    10% Dynamik jährlich wovon ich nur alle drei Jahre diese Erhöhung akzeptiere


    Vermögensaufbau 40€

    Arbeitskraftabsicherung (Beitragsbefreiung) 6€

    Arbeitskraftabsicherung (Berufsunfähigkeitsrente) 46€

    Pflegeoption 3,40€

    Hinterbliebenenabsicherung 2€


    97€ abzüglich Überschussanteile = 71€ monatl. zu zahlen


    Beitragssumme der Rentenversicherung erhöht sich auf ~18500€


    21,88€ je 10.000€




    Monatl. Berufsunfähigkeitsrente

    bei Eintritt vor 01.12.22 = 1397€ (aktueller Stand) 1530€ (Stand ab 01.12.21)

    bei Eintritt ab 01.12.22 = 698,81€ (aktueller Stand) 765,15€ (Stand ab 01.12.21)


    max. zu versicherende monatl. pflegerente zum 01.12.2052: 660€ (aktueller Stand) 723€ (ab 01.12.21)


    Todesfallsumme 3632€ / 3977€ ab 01.12.21


    Bei Rentenbeginn 2057 (nichts garantiert! und nur Beispiele lt. Vertrag):

    1% = 106,70 monatl. Rente

    oder Kapitalabfindung 35171€


    4% = 176€

    oder Kapitalabfindung 58000€




    Vertragsstand zum 01.10.21

    Fondsguthaben 1139€

    Vertraglich garantierter Wert 306€

    = 1446€


    DWS Vermögensmandat-Dynamik 566€

    DWS Deutschland LC 572€




    Nun zum eigentlichen BU:
    Versicherte Leistung bei BU = Beitragsbefreiung

    garantierte monatl. BU = 1270€

    garantierter Kundenbonus für 2021 = 127€


    gesamt monatl. BUrente 1397€



    Pflegefallabsicherung zum 01.10.21

    660€ max. zu versichernde monatl. Pflegerente


    Hinterbliebenabsicherung:

    Vermögensaufbau 1160€

    Hinterbliebenabsicherung 3300€

    Kundenbonus 2021 330€

    gesamt summe bei Tod 4700€


    Hoffe ich habe das halbwegs gut dargestellt. Wie am Anfang gesagt, dass ich auf den Garantiefaktor durch die Umstellung reingefallen bin - dumm.


    Danke für eure Beratung / Unterstützung.


    P.S. auf welche Summe bezieht sich der Rentenfaktor? "nur" auf die zusätzliche Rente, richtig?

  • Also mir gehts eigentlich nur darum, um zu wissen ob ich mit dieser BU meine Lücken zwischen Gesetzlicher-Erwerbsmind.rente und meinem Einkommen halbwegs gescheit abgesichert habe, falls ich BU werden würde.

    BU-Rente und EU-Rente sind 2 Paar Schuhe.

    Im Zweifel... mir erscheint die Höhe der BU-Rente im Vergleich zum Netto nicht als ausreichend.


    Die Altersrente aus diesem Vertrag reicht vermutlich nicht mal für einen Wochenendeinkauf ;-)


    Mit erscheint der gesamte Vertrag 'schrottig'...

    Vielleicht unterhältst du dich einmal mit einem Speziaisten für BU und betrachtest deinen Generali-Vertrag einmal im Zusammenhang mit der Gesamtsituation (Nettovermögen heute und 2057).

  • Könntest du oder jemand anderes mir dazu noch etwas mehr input geben? Wie hoch müsste die BU bei meinem Gehalt sein? Finde dazu im Internet leider keine Beispielrechnungen oder prozentsätze o.ä.


    Kennst du einen BU Spezialisten mit dem ich mich diesbezüglich mal zwecks Vergleichsangebot unterhalten könnte?

  • Wie hoch müsste die BU bei meinem Gehalt sein? Finde dazu im Internet leider keine Beispielrechnungen oder prozentsätze o.ä.

    Ich würde schon in Richtung Netto gehen, denn als Bezieher einer Bu-Rente willst du ja immer noch wohnen, essen und trinken... und Vorsorge fürs Alter betreiben...



    Kennst du einen BU Spezialisten mit dem ich mich diesbezüglich mal zwecks Vergleichsangebot unterhalten könnte?

    Logisch... Dr. Schlemann wäre meine erste Idee...

  • Vielen Dank für die nette Empfehlung JDS . Hier liegt wirklich einiges im Argen, schauen wir uns wenn gewünscht gerne genauer an.

    Dr. Schlemann unabhängige Finanzberatung GmbH & Co. KG - Spezialisten für Private Krankenversicherung, Berufsunfähigkeit, Altersvorsorge, Geldanlage. Angaben gem. § 11 VersVermV, § 12 FinVermV: schlemann.com/erstinformationen. Beiträge in der Finanztip Community erstelle ich mit größtmöglicher Sorgfalt, jedoch ohne Gewähr für die Richtigkeit, Vollständigkeit und Aktualität der Informationen, deren Nutzung auf eigene Gefahr erfolgt.

  • Di vereinbarte BU Rente ist nicht viel.

    Der Vertrag ist extrem komplex. Komplexität heißt:

    - nicht verständlich;

    - nicht vergleichbar und

    - nicht flexibel (zBkannst nur ein Baustein von dem kündigen? Was für Auswirkungen an den anderen hat das?).

    Komplexität wird oft dafür verwendet, schlechte Vertragsbedingungen zu verbergen.

    Auch diese 10% dynamic ist enorm, es sein denn du darfst sie beliebig ablehnen.

    Du bist noch jung. Falls noch gesund bist, würde ich an deiner Stelle von neu anfangen und gesonderte Verträge abschließen.

  • Hallo.


    Die Idee mit der BUV die Lücke zwischen bisherigem Netto und Erwerbsminderungsrente abzusichern greift zu kurz.


    Eine Erwerbsminderungsrente erhält man (bei Erfüllung der versicherungsrechtlichen Voraussetzungen), wenn man keine 6 Stunden täglich mehr arbeiten kann, bezogen auf den allgemeinen Arbeitsmarkt. Da findet sich häufig noch eine mögliche Tätigkeit, die den Anspruch verhindert.


    Also wenn BUV, dann aber auch möglichst richtig.