Erfahrung mit Flugportal Opodo

  • Ich hatte für eine befreundete Familie Flüge an Weihnachten nach Lateinamerika gebucht und bei der Eingabe der Passagierdaten bei einer Person (Kind) einen falschen Zweitnachnamen erfasst. Gem. (online) Anweisung von Opodo habe ich sofort die Buchung online storniert. Die Tickets wurden abgebucht. Nach mehreren Versuchen Opodo telefonisch zu erreichen, teilte man mir mit, dass die Tickets bei diesem Tarif nicht erstattungsfähig seien. Dies war auf der Webseite nicht ersichtlich. Man riet mir, die Flüge umzubuchen (auf Sommer) und zu versuchen eine Korrektur des falschen Namens bei der Airline (Air Europe) zu ereichen. Diese wiederum verwies mich zurück an Opodo, wäre aber einverstanden gewesen. Nach unzähligen Versuchen Opodo telefonisch zu erreichen, musste ich jetzt feststellen, dass ein Ticket (das mit dem korrekten Namen !) anscheinend nicht mehr existent ist (auch nicht bei der Airline). Der Opodo MA wusste nicht warum, hat dann einfach aufgelegt. Auch Mails an den Customer Service von Opodo werden nicht beantwortet. Wer hat ähnliche Erfahrungen mit Opodo (oder vergleichbaren Flugvermittlern)? Gibt es eine Eskalationsstufe, die ich angehen kann?

  • Wer hat ähnliche Erfahrungen mit Opodo (oder vergleichbaren Flugvermittlern)?

    Ich nutze Skyscanner, die Stornierung dort ist auch sehr aufwändig. Der Support empfiehlt dann auch die Fluggesellschaft direkt zu kontaktieren, die Fluggesellschaft schreibt dann, dass man die Erstattung nur dort bekommt, wo das Ticket auch gekauft wurde. Oder dass die Stornierung einfach unmöglich ist.


    Gibt es eine Eskalationsstufe, die ich angehen kann?

    Brief per Einschreiben zum Beispiel. Mehr dazu gibt es hier: https://www.finanztip.de/flugstornierung/


    PS: mir persönlich ist der Aufwand nicht Wert. Letztendlich möchte ich eine gute "Beziehung" mit den Airlines, Probleme zu eskalieren mag ich nicht so sehr

  • Ich habe übelste Erfahrungen mit Opodo. Hatte einen Flug mit SAS gebucht. Ticket war nicht stornierbar, was ich bei der Buchung auch wusste. Konnte den Flug dann nicht antreten, also Geld weg. Soweit OK. Ich habe mich dann an SAS gewendet mit der Bitte, mir die nicht angefallenen Steuern und Gebühren zu erstatten. Nach einer Woche kam von SAS eine Mail, dass das Geld auf die bei der Buchung verwendete Zahlungsmethode erstattet wurde. 2 Tage später bei PayPal kein Geld da. Nachgeforscht bei SAS: "verwendete Zahlungsmethode" bedeutet Geld ging an Opodo.


    Anruf bei Opodo: Geld ist da und wird innerhalb von 6 Woche an mich bezahlt. Es hat dann über ein Jahr mit unzähligen Anrufen, leeren Versprechungen und unbeantworteten Mails gedauert bis ich die Nase voll hatte und eine negative Bewertung unter Angabe der Buchungsnummer bei Trustpilot geschrieben habe. Um die 60€ ging es mir schon lange nicht mehr. Es ging ums Prinzip! Dennoch wollte ich die Sache mit der Bewertung dann für mich abschließen und das Geld abschreiben.


    Opodo besaß dann nach 2 Wochen die Frechheit, auf diese Bewertung zu antworten und dabei meinen vollen Vor- und Zunamen auf Trustpilot zu veröffentlichen. Auch bei anderen Bewertern haben sie das getan.


    Ich habe daraufhin den Datenschutzbeauftragten von Opodo kontaktiert und rechtliche Konsequenzen wegen eines massiven Verstoßes gegen die DSGVO angekündigt.


    Die DSGVO sieht für Datenschutzverstöße Bußgelder von bis zu 20 Millionen Euro oder von bis zu vier Prozent des weltweiten Jahresumsatzes vor (je nachdem, welcher Betrag am Ende höher ist).


    Schlagartig kam Bewegung in die Sache. Innerhalb von einer Stunde hatte ich den vollen Ticketpreis (200€) auf meinem PayPal-Konto, einen Reisegutschein von Opodo über 100€ in der Mailbox und bei allen Bewertungen auf Trustpilot wurden die Kundennamen entfernt.


    Meine Empfehlung an dich (ich weiß nicht, um wie viel Geld es bei dir geht): Geld abschreiben oder dir einen Anwalt nehmen. Alles andere ist bei dem Verein zwecklos.


    Kannst ja hier mal schauen: https://de.trustpilot.com/review/www.opodo.com Sieht auch erst mal gar nicht so schlecht aus. Unter https://de.trustpilot.com/review/www.opodo.com/transparency kannst du die Bewertungsquelle von alle auf organisch umstellen. Dann sind die von Opodo gefakten selbstverfassten Bewertungen raus und du siehst das wahre Drama.