Abfindung und Krankengeld?

  • Hallo zusammen,

    ich bin auf eure Hilfe und Vorschläge angewiesen.


    Ich bekomme aktuell Krankengeld wegen einer schweren Erkrankung und habe noch ca. ein Jahr Anspruch auf Krankengeld.


    Jetzt hat mir mein Arbeitgeber nach mehreren Verhandlungen ein Angebot gemacht. Die wollen mich bis Juni 2022 unbezahlt freistellen und haben mir für den Verlust des Arbeitsplatzes eine Abfindung in Höhe von 125k€ angeboten. Mit der Summe bin mehr als zufrieden.

    Zu meiner Frage.


    1.Würde es ein Problem darstellen, wenn ich das Geld(125k€) im Januar auszahlen lasse, damit ich von der 1/5 Reglung profitieren kann und gleichzeitig weiter Krangengeld beziehe.


    2. Erlischt dadurch(Auszahlung im Januar) mein Krankengeld oder wird die Abfindung auf das Krankengeld angerechnet?


    3. Spielt es steuerlich eine Rolle, ob ich die Abfindung im Januar oder mit Beendigung des Arbeitsverhältnises auszahlen lasse.


    4.Muss ich die Krankenkasse von der Abfindung bzw. vom Aufhebungsvertrag in Kenntnis setzen? Kriegt die Krankenkasse Wind von der Abfindung.


    Mein Jahresbrutto ca. 55k

    Jahresbrutto Ehefrau ca. 25k

    Keine Krchensteuer.


    Vielen Dank schon mal im Voraus für eure Hilfe.

  • Genau bei dem Rechtsanwalt war ich. Der hat aber nur Geld kassiert und hat mich keinen Millimeter weitergebracht. Rechtschutz habe ich leider nicht und die Tante von der Steuererklärung will sich seit einer Woche schon bei mir melden. Das Thema mich fertig und schlägt auf mein Magen.. Dienstag werde ich den Vertrag unterzeichnen.

  • Soviel ich sagen kann prüft die KK inwieweit durch die Abfindung noch KG besteht .Dazu müsste ich meinen Aufhebungsvertrag der KK vorlegen(darin ist ja die Abfindung geregelt ).

    Die Abfindung sollte als Entschädigung für den Verlust des langjährigen Arbeitsplatzes gedacht sein.So in etwa.Also genau auf die Formulierung achten und nochmals genauer Inz.

  • "Die Tante von der Steuererklärung" macht das vermutlich schwarz unter der Hand für dich und ist damit völlig überfordert. Oder es ist ein Lohnsteuerhilfeverein, die sind damit ebenfalls überfordert.


    Punkt 1 und 3 beantwortet dir ein Steuerberater. Punkt 2 und 4 sollte deine Krankenkasse beantworten können.