Festgeldanlage für Verein

  • Ich wüsste ehrlich gesagt nicht, was das besondere an einer "Festgeldanlage für einen Verein" sein sollte. Der Vertrag ist simpel, Geld einzahlen, x Jahre warten, Geld zurückbekommen, es gelten die selben Regeln bezüglich Einlagensicherung. Sie müssen sich nur für eine Bank entscheiden. Dazu gibt es den Ratgeber hier auf finanztip.de und jede Menge Kontosuchen im Internet.

  • @Moderatorin: Danke für den Willkommensgruß!
    @chris2702 + alle Community-Miglieder:
    Sorry, da habe ich wohl Kenntnisse vorausgesetzt, die - wenn man sich nicht in dieser Situation befindet (Geldanlage für Verein) - nicht unbedingt vorhanden sein müssen.
    Weshalb meine Betonung auf Verein?
    Viele Geldanlagen von sehr vielen Banken richten sich an natürliche Personen, also Menschen wie Du und ich. Derartige Angebote gelten nicht gleichermaßen für juristische Personen oder Vereine.
    Deshalb sei hier meine Frage noch mal präzisiert:
    Hat jemand (positive) Erfahrungen mit Geldanlagen für Verein/Geschäft und kann Banken hierfür empfehlen?
    Entschuldigung nochmal, dass ich mich als Neuling wohl nicht klar genug ausgedrückt habe.

  • Unser Verein nutzt die Skatbank (Giro-, TG- und - früher - Festgeldkonto), die Consorsbank und die DAB Bank für den laufenden Zahlungsverkehr sowie die Anlage von Vereinsgeld. Alle drei Banken eröffnen für die 'juristische Person' eines Vereins Konten bzw. Depots. Bei der derzeitiger Zinssituation sind die Konditionen der Skatbank nicht mehr attraktiv (da dort das kostenfrei geführte Girokonto geführt wird, bleibt die Bankverbindung bestehen). Der Hauptteil des Vereinsvermögens befindet sich in Wertpapieren anlegt in einem Depot der DAB. Das dortige TG-Konto bietet bis 20.000€ aktuell noch 0.6%p.a. (und damit mehr als die Jahresfestgelder der Skatbank), so dass auch die Liquiditätsreserve des Vereins dort parkt. Bei der Consorsbank existiert ebenfalls noch ein Depot und ein TG-Konto (ab übermorgen nur noch 0.5%p.a.). Dort hatte der Verein sein erstes Vereinsdepot, das bis zur aus Kostengründen erfolgenden Eröffnung des DAB-Depots das alleinige Depot war und in dem sich noch 'Restbestände' befinden.


    P.S.: Ich habe bei zahlreichen Direktbanken die Möglichkeit der Führung von Konten/Depots für eine juristische Person erfragt und mir dabei sehr oft Absagen eingehandelt. Bei den o.a. Instituten läuft es - seit Jahren - problemlos, auch die Verwaltung der NV-Bescheinigungen läuft reibungslos.