Lohnt sich der Wechsel zur privaten Krankenversicherung

  • "Selbstverteiligung"

    Entschuldigen Sie bitte vielmals, dass mein Smartphone aus Selbstbeteiligung "Selbstverteiligung" gemacht hat. Spannend, wie so etwas ausgeschlachtet wird.


    Fazit

    Und schon wieder verpuffen Scheinargumente contra PKV. Ein richtiger Arzt sollte das eigentlich wissen ...

    Das ist wirklich peinlich. Wenn jetzt gefühlt jeder zweite Satz "Ein richtiger Arzt..." beinhaltet, wird es aber auch langsam lächerlich. Natürlich kenne ich mich als GKV-versicherter Arzt nicht so detailliert mit privaten Krankenversicherungen aus wie ein Makler, der damit sein Geld verdient. Wenn das aber ein Anspruch an einen "richtigen Arzt" ist, tut mir das eher Leid.


    Ich habe hier medizinische Sachverhalte eingeordnet, die von Dr. Schlemann wohl bewusst im Bildzeitungsstil verdreht dargestellt worden sind, um Angst vor der GKV zu machen. Dafür werde ich natürlich jetzt bei jedem kleinen Schreibfehler angefeindet und mein Beruf wird pausenlos in Frage gestellt. Damit habe ich zwar schon gerechnet, Seriosität sieht aber leider anders aus.

  • Richtige Ärzte äußern sich normalerweise nur dann unter Inanspruchnahme ihres beruflichen Nimbus "als Arzt", wenn sie bei dem konkreten Thema, um das es geht, qua Beruf und Fachgebiet besonders kompetent sind. Genau das wäre der Anspruch bei Ihren ständigen starken Ansagen contra PKV, von der Sie nach Ihrer eigenen Aussage wenig Ahnung haben.


    Es zeugt ja von einer gewissen Größe, dass Sie das jetzt - nolens volens - zugeben. Hoffentlich hält diese Erkenntnis eine Weile vor und Sie von weiterer unsachlicher Kritik ab. Tut mir leid, dass Sie so empfindsam sind. Ich dachte wer so wie Sie austeilt, könnte auch mit etwas Gegenwind umgehen. Aber dann ist jetzt ja alles geklärt. :)

    Dr. Schlemann unabhängige Finanzberatung GmbH & Co. KG - Spezialisten für Berufsunfähigkeit, Private Krankenversicherung, Altersvorsorge, Geldanlage. Angaben gem. § 11 VersVermV, § 12 FinVermV: https://schlemann.com/erstinformationen. Beiträge in der Finanztip Community erstelle ich mit größtmöglicher Sorgfalt, jedoch ohne Gewähr für Richtigkeit, Vollständigkeit und Aktualität. Deren Nutzung erfolgt auf eigene Gefahr.

  • Richtige Ärzte äußern sich normalerweise nur dann unter Inanspruchnahme ihres beruflichen Nimbus "als Arzt", wenn sie bei dem konkreten Thema, um das es geht, qua Beruf und Fachgebiet besonders kompetent sind.

    Nur als Makler hat man also die Kompetenz über alle medizinischen Fachgebiete hinweg Sachverhalte bewerten zu können. Nach einem Medizinstudium, in dem jedes Fachgebiet Teil des Lehrplan ist, eher weniger. Das leuchtet natürlich sofort ein.


    Mal im Ernst:

    Man muss kein Facharzt auf allen Gebieten sein, um ihren medizinischen Quatsch bewerten zu können. Manchmal reicht ein Medizinstudium und viele Jahre Berufserfahrung in einem interdisziplinären Fachgebiet. Oder tatsächlich einfach gesunder Menschenverstand. Denn ehrlicherweise ist ihr medizinisches Wissen als Jurist leider nicht so ubiquitär wie sie denken. Dafür können Sie aber sicher ganz toll Versicherungen verkaufen, auch wenn sie mit ihren medizinischen Schreckensgeschichten hier und da mal auffliegen und dann mit Verleumdungen versuchen aus der Sache herauszukommen. Aber machen Sie sich nichts draus. Ich bin sicher ihr Geschäft läuft trotzdem.

  • Der "medizinische Quatsch" (apropos Gürtellinie, die manche hier etwas verzerrt wahrzunehmen scheinen) stammt von mir persönlich bekannten Fachärzten, die tatsächlich Medizin studiert haben. So viel zum Thema "Verleumdungen".


    Die Diskussion hat sich inzwischen sehr weit vom Ausgangspunkt entfernt und dürfte weder für den Threadersteller noch für andere Mitlesers besonders hilfreich sein. Vielleicht gelingt es Ihnen ja doch noch Tan, Ihre persönlichen Animositäten, von denen fast jeder Ihrer Beiträge getränkt ist, wie vielfach angeregt mit mir persönlich zu klären und dafür nicht das Forum zu missbrauchen.

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  • Ups ... -s :)

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  • stammt von mir persönlich bekannten Fachärzten

    Selbst wenn das für den Ursprung ihrer Aussagen zutrifft, haben Sie die Geschichten zumindest so verdreht, dass am Ende Quatsch dabei rausgekommen ist. Immerhin so geschickt, dass man erst einmal meinen möchte, dass nur die PKV die Menschen vor jeglichem Elend bewahren kann.

    Auch wenn das Wort "Quatsch" schon unter ihrer Gürtellinie ist, finde ich doch leider kein charmanteres Wort dafür. Und wer von uns beiden hier das Forum für was missbraucht, ist sicherlich auch klar geworden.


    Ich habe allerdings auch kein Interesse daran, mich unaufhörlich mit Ihnen zu streiten. Es gibt zudem nichts, was ich persönlich mit Ihnen klären muss oder möchte.


    Ich denke, dass nun jedem hier klar ist, warum wir uns gegenseitig für problematisch halten.


    Wenn wir hier jetzt also mal einen Punkt machen sollen, bin ich gerne dabei.

  • Dr. Schlemann Ich finde es unverschämt, dass Sie wiederholt TANs fachliche Qualifikation, sein Medizinstudium und seine Tätigkeit als Arzt anzweifeln. In jedem Ihrer großzügig und versöhnlich aufgemachten "jetzt ist ja alles geklärt"- Posts bringen Sie wieder neue Unterstellungen und Angriffe unter. Das haben Sie mit ihrem fundiertem PKV-Wissen nicht nötig. Zudem führt das dazu, dass der ein oder andere sich aus der Diskussion zurückzieht- muss er doch mit Ihren persönlichen Angriffen rechnen. Das könnte die Diskussion/ die Vielfalt der beleuchteten Aspekte deutlich einschränken und das wäre schade.
    Also aus meiner Sicht ist nichts geklärt und die Diskussion kann gerne weitergehen. Ich persönlich schätze den Blickwinkel von TAN sehr- bringt er doch interessante neue Aspekte in die Diskussion. Dass TAN sich als Arzt im Krankenhaus geoutet hat finde ich super- so werden seine Beiträge authentischer und jeder kann selbst einordnen, wo TANs Qualifikationen liegen und wo nicht.
    Ich persönlich bin Laie bzw. ganz normaler Angestellter und PKV-Kunde. Ich profitiere hier von den Diskussionen- denn sie tragen dazu bei, dass ich als mündiger Vertragspartner gegenüber meiner PKV und medizinischen Dienstleistern auftreten kann. Etwas Kiebigkeit dann und wann ist belebend- aber die Sachdiskussion soll bitte im Vordergrund stehen.

  • Zitat Dr.Schlemann : "Die Diskussion hat sich inzwischen sehr weit vom Ausgangspunkt entfernt und dürfte weder für den Threadersteller noch für andere Mitlesers besonders hilfreich sein. "


    Diese Diskussion war in einiger Hinsicht hilfreich . So konnte der geneigte follower Einblick nehmen in die Persönlichkeitsstruktur so mancher Schreiber . Für mich war es eine Demontage selbst erstellter Podeste . Es wird weder fachlich , noch sachlich diskutiert, sondern von oben herab "vermeintlich" belehrt. Das hier ist eines Finanztip Forums nicht würdig , sondern maximal ein Sandkasten-Fight. So viel Zeit und Mühe wird geopfert, um den "Gegner" zu diffamieren ,dachte, als viel beschäftigter und erfolgreicher Makler, ist diese Zeit zu kostbar. Nun ja, auch RenterInnen lernen dazu.

    LM

  • Meine Güte, täglich grüßt das Murmeltier. PKV-Diskussionen laufen hier - nicht nur in diesem Thread - inzwischen häufig nach folgendem Muster ab:

    1. Fragesteller hat eine Frage ("bin mir unsicher, ob sich ein Wechsel in die PKV für mich lohnt").
    2. User X1, X2, X3 ff. beantworten die gestellte Frage. Einer empfiehlt, einen im Forum aktiven vertrauenswürdigen Versicherungsmakler Y zu konsultieren.
    3. Versicherungsmakler Y beantwortet die gestellte Frage ausführlich.
    4. Weitere Meinungen von Usern X3, X4, X5 ff.
    5. User Z bemängelt mit markigen Worten vermeintlich fehlende Objektivität von Versicherungsmaklern (weil er vielleicht mal schlechte Erfahrungen mit einem Versicherungsmakler gemacht hat).
    6. Versicherungsmakler Y nimmt dazu Stellung und entkräftet die Vorwürfe.
    7. User T bemängelt mit markigen Worten vermeintlich fehlende Objektivität von Versicherungsmaklern und betont, dass die GKV mindestens genau so gut sei wie die PKV wenn nicht sogar besser und dass die PKV viel zu teuer sei.
    8. Versicherungsmakler Y nimmt dazu Stellung und entkräftet die Vorwürfe.
    9. Userin L klagt über ihr Schicksal und über die böse PKV und warnt alle vor Verarmung infolge PKV.
    10. Versicherungsmakler Y nimmt dazu keine Stellung, weil Einzelschicksal allseits bekannt.
    11. User Z, User T und Userin L unterstützen sich gegenseitig und beklagen, wie böse Versicherungsmakler sind.

    Ich kann die Arbeitsweise von anständig arbeitenden Versicherungsmaklern (ja, die gibt es!) gerne einmal in einem separaten Thread erklären. Aber müssen diese sich ständig wiederholenden Diskussionen mit Feindseligkeiten, Diffamierungen und bösartigen Unterstellungen / Formulierungen (ich zitiere noch mal User T: "Kosten gezielt zu hoch angesetzt", "aus der Sicht des Versicherungsverkäufers betrachtet", "gezielt mit dem Tod", "teurere PKV" "Erlebnisse im Bild-Zeitungs-Stil hinzubiegen", "GKV-Panikmache", "Verkaufsstrategie", "lächerlich", "im Bildzeitungsstil verdreht", "Quatsch", "mit medizinischen Schreckensgeschichten auffliegen", "Verleumdungen", etc.) nun wirklich in jedem Thread aufs Neue ad extenso geführt werden!? Alle "Argumente" sind ausgetauscht und der Fragesteller hat sich schon längst, vermutlich (verständlicherweise) kopfschüttelnd, ausgeklinkt.

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  • Ohne in die Diskussion mit einsteigen zu wollen, freue ich mich darüber, dass Dr. Schlemann sich hier durch Beiträge mit Fachwissen beteiligt. Danke dafür. Ich finde auch die Lobhudelei seiner Firma durch Eintagsfliegen hat zu unser aller Freude nachgelassen.

    Ich denke mir, da bin ich auch mit Tan auf einer Linie.

    Gruß


    Altsachse

  • Danke Altsachse ! Für Erfahrungsberichte unserer Kunden gibt es jetzt ja ein neues Format, in dem diese von Finanztip einzeln überprüft werden. So ist mir / uns das auch viel lieber, als wenn Raum für Zweifel an der Authentizität bleibt.

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  • Ich finde es ehrlich gesagt nicht fair Tan sein medizinisches Fachwissen abzusprechen, weil er Vorsorge Untersuchungen, die nicht im Leistungskatalog der GKV enthalten sind, nicht für medizinisch notwendig einstuft. Das macht er ja nicht alleine. Und jeder der abstreitet, dass PKV Versicherte teilweise Gefahr laufen, übertherapiert zu werden, macht sich glaube ich was vor. Aber ich glaube Dr. Schlemann reagiert hier auch etwas direkter aufgrund der Vorgeschichte der Beiden, wo eher ihm von Tan keine Neutralität etc. unterstellt wurde.


    Zu Dr. Schlemann kann ich auch nur sagen, dass er durch sein Fachwissen und seine Expertise hier im Forum eindeutig zur Qualität beiträgt. Wir wissen alle, dass es in jeder Branche schwarze Schafe gibt. Aber hier wurde bereits mehrfach von ihm dargetsellt, wie bei ihm Kunden beraten werden. Dass auch klar von einer PKV abgeraten wird, wenn in der Beratung klar wird, dass die Gegebenheiten nicht zur PKV passen, auch wenn es dann keine Provision gibt. Und es wurde schon mehrfach darauf hingewiesen, dass rein nach Leistung Tarife empfohlen werden und nicht anhand Beiträgen bzw. Beitragsersparnis gegenüber der GKV. Auch das Thema Beiträge im Alter wird in der Beratung eingebunden. Der Anspruch ist hier entsprechend hoch. Ihm immer wieder zu unterstellen, dass dies anders wäre, empfinde ich mittlerweile als sehr schwierig und vor allem anstrengend. Gerade wenn man die vielen positiven Kritiken zu ihm liest.


    Ich finde also beide haben hier in ihrer Sachlichkeit zu einem gute Austausch beigetragen.


    Viel mehr stören mich hier auch die Personen, die in jedem Beitrag zu einem möglichen Wechsel in die PKV, von Ihren Schicksalen mit der PKV sprechen und darum komplett davon abraten. Nicht, weil mir solche Schicksale egal sind. Aber es ist einfach nicht zielführend. Nur weil in der Vergangenheit bei einzelnen Fehler in der Beratung, beim Tarif und bei der Risikoabsicherung begangen wurden, kann dies halt nicht pauschal auf jeden anderen Fall projiziert werden. Jeder der die Möglichkeit hat, zwischen GKV und PKV zu wählen, sollte diese Entscheidung nach einer guten und ausführlichen Beratung, in der alle Pro und Contra Argumente klar benannt werden, treffen. Und da hilft es schon, wenn hier ein Fragesteller an kompetente Makler wie Dr. Schlemann verwiesen werden. Und gleichzeitig helfen auch sachliche Argumente über das Leistungsniveau der GKV von Tan. Denn ich bleibe auch dabei. Für mich ist das Niveau der GKV gut und nicht ausreichend. Und das Leistungsniveau der PKV kann sehr gut sein. Aber nur mit den richtigen Tarifen. Und die kennt ein guter Berater. Aber die kann sich nicht jeder leisten. Und auch das sollte im Vorfeld besprochen werden.

  • Zitat : "Viel mehr stören mich hier auch die Personen, die in jedem Beitrag zu einem möglichen Wechsel in die PKV, von Ihren Schicksalen mit der PKV sprechen und darum komplett davon abraten. Nicht, weil mir solche Schicksale egal sind. Aber es ist einfach nicht zielführend. Nur weil in der Vergangenheit bei einzelnen Fehler in der Beratung, beim Tarif und bei der Risikoabsicherung begangen wurden, kann dies halt nicht pauschal auf jeden anderen Fall projiziert werden."


    Würde sich die Unzufriedenheit mit der PKV nur auf Einzelschicksale beschränken, würde dieses Thema wohl kaum in der Öffentlichkeit / Politik auf ein derartiges Interesse stoßen. Gerade in meinem Jahrgang sind viele Menschen von diesem Problem betroffen, aber wissen sie was ,das ist noch nicht mal der Grund, warum ich definitiv von der PKV abrate. Aufgrund meines Einzelschicksals "durfte" ich unser Gesundheitswesen hautnah über die letzten 15 Jahre erleben...sowohl im Südwesten , als auch im Nordosten. Und mein Fazit lautet : PKV brachte mir keinerlei Vorteile zur GKV ...und das ist nicht nur meine Erfahrung.

    Ich fasse mal die hiesigen Informationen zur PKV zusammen : ( so, wie sie bei mir ankommt )


    - Um sich die PKV im Rentenalter leisten zu können, sollte man mind. 400.000 € im Arbeitsleben ansparen, damit man nicht in die Altersarmut abrutscht ...neben der Finanzierung vom Haus, den Kindern und was sonst noch anfällt. Gegen jeglichen Unbill kann man sich ja extra absichern , kostet natürlich auch extra

    - dh , das die PKV nur scheinbar "günstiger" ist, denn der finanzielle Vorteil zur GKV landet im Spartopf....so Gott will und keine unvorhersehbaren Unvorhersehbarkeiten einen Strich durch die Rechnungen machen

    -wichtig, keine Kinder mit dauerhaft medizinischem Problem zeugen, ach ja, das trifft nur sehr wenige Eltern , oder ?

    Ich möchte mich wiederholen ...wenn im Krankenhaus keine Kapazitäten vorhanden sind und das ist seit Jahren der Normalzustand, dann nutzt einem die PKV herzlich wenig ...Bsp Einzelzimmer, teuer von der PKV erkauft, aber unmöglich umzusetzen, weil schlicht die KH´s völlig überlastet sind usw usw, also Augenwischerei.

    - jeder kann -noch- die KK wählen, die er/sie möchte, sollte sich aber mMn zunächst die Realität in unserem Gesundheitswesen vor Augen führen und sich nicht vom Wunschdenken blenden lassen

    LM

  • Ich glaube ich habe klar begründet, wieso ich nichts von diesen pauschalen Urteilen halten. Und wieder kommen sie mit ihren Beispielen und werfen komische Zahlen um sic6y mindestens 400.000 EUR im Alter. Ein Betrag, der ohne sachliche Begründung von einem andern Forenmitglied anderweitig ihnen genannt wurde. Alleine dies zeigt schon den sachlichen Inhalt des ganzen. Wir können hier jetzt auch anfangen, Krankenhäuser aufzuzählen, bei denen sie locker immer ein Einbettzimmer bekommen. Bringt aber nichts und führt am Thema pro oder contra PLV völlig vorbei. Mehr sage ich dazu auch nicht mehr

  • Ein Betrag, der ohne sachliche Begründung von einem andern Forenmitglied anderweitig ihnen genannt wurde.

    Diesen Betrag hatte ich genannt. Dabei ging es schlicht darum, aufzuzeigen, dass ein heute jüngerer PKV-Versicherter, der einen Teil seiner Beitragsersparnis gegenüber dem (vollen) Beitrag zur GKV halbwegs intelligent anlegt bzw. investiert, im Rentenalter aus einem Depotwert von vermutlich um die 400k eine Jahresrente ziehen kann, die mit rund 1.000 € monatlich sicherlich einen Teil des Beitrags zur PKV abdecken können wird. Damit sollte zum Ausdruck kommen, dass mit entsprechender 'Vorsorge' das im Alltag oft gezeigte Schreckensbild von unerschwinglich hohen KV-Beiträgen im Alter doch eigentlich nur diejenigen hart treffen kann, die heute entsprechend ignorant an das Thema herangehen.

  • Ich bin etwas verwundert darüber, wie rauh der Umgangston in diesem Forum geworden ist.


    Man sollte nicht streiten über Dinge, die man nachschlagen kann.


    Im Rahmen der ärztlichen Gebührenordnung kann der Arzt für "persönliche ärztliche Leistungen" zwischen dem 1fachen und dem 3,5fachen Satz (Höchstsatz) berechnen. Der sog. "Schwellenwert" beträgt 2,3. Mehr als der 3,5fache Satz geht auch (Ölscheich ...), erfordert dann aber eine individuelle Honorarvereinbarung. Das kommt eher selten vor, zumal die übliche PKV nicht über dem 3.5fachen Satz erstattet.


    Den Bereich zwischen dem 1fachen und dem 2,3fachen Satz bezeichnet man als "Regelspanne". Will ein Arzt mehr als den 2,3fachen Satz abrechnen, muß er die Rechnungsstellung erläutern. Das kostet Mühe und Diskussion mit Patienten und Krankenkassen, also wird das nur in Ausnahmefällen (oder gezielt) gemacht.


    Für medizinisch-technische Leistungen liegt der Gebührenrahmen tiefer, nämlich zwischen dem 1fachen und dem 2,5fachen Satz, Schwellenwert 1,8fach.


    In der Praxis wird dieser Rahmen nicht etwa analog gehandhabt (alle Zwischenwerte kommen vor), sondern einigermaßen digital: Der Regel-PKV-Patient bekommt eine Rechnung über den 2,3fachen Satz (technische Leistungen 1,8facher Satz), das muß der Arzt nicht extra begründen und es maximiert den Ertrag. Eine Rechnung mit einem Zwischenwert (etwa 2,1fach) habe ich noch nicht gesehen. Bestabrechner suchen sich in der Regel die dickste Position heraus, rechnen die mit 3,5fach ab und begründen sie. Auch das ist ein Kompromiß zwischen bürokratischem Zusatzaufwand und Ertrag. Der Betriebswirt sagt "Yield" dazu.


    Die genannte Bildgebung dürfte vermutlich mit dem 1,8fachen Satz abgerechnet worden sein (Schwellenwert für technische Leistungen).


    Kritiker arbeiten sich regelmäßig am Multiplikator ab und meinen, alles über dem 1fachen Satz sei Beutelschneiderei. Diese Leute sollten mal in ihrem lokalen Rathaus nach der Gewerbesteuer fragen. Man wird ihnen sagen, daß diese Steuer in ihrer Gemeinde z.B. mit dem 4,95fachen Satz berechnet wird (Genauer: Der Gemeindemensch wird sagen, daß die Gemeinde bei der Gewerbesteuer einen "Hebesatz" von 495% anwende).


    Die Abrechnung ärzlicher Leistungen von GKV-Patienten läßt sich mit der Abbrechnung ärztlicher Leistungen für PKV-Patienten überhaupt nicht vergleichen, die funktioniert völlig anders. Noch einigermaßen analog werden PKV- und GKV-Patienten bei den Zahnärzten abgerechnet. Cum grano salis kann man sagen, daß der GKV-Satz für zahnärztliche Leistungen etwa dem 1,7fachen GOZ-Satz entspricht. Die Anpassung an die Inflation bei GKV-Abrechnungen funktioniert auch in der GKV über einen Multiplikator, der in diesem Fall aber "Punktwert" heißt und alle Jahre bis in die 5. Dezimale verhandelt wird.


    Die PKV bietet verschiedene Sozialtarife an. In deren Rahmen wird zwar auch nach der Gebührenordnung für Ärzte/Zahnärzte GOÄ/GOZ abgerechnet, aber die Erstattung ist auf den 1,7fachen (für ärztliche Leistungen) bzw. 1,3fachen Satz (für technische Leistungen) beschränkt, also etwa auf das Maß der GKV. Die Versicherungen weisen die so Versicherten extra darauf hin, daß sie den Arzt über die begrenzte Erstattung informieren müssen. Sagen sie nur "Ich bin Privatpatient!", dürften sie eine Rechnung über den 2,3fachen Satz bekommen und zahlen die Differenz vom 1,7fachen Satz dann selbst.


    Ein Zahnarzt verdient an einem durchschnittlichen PKV-Patienten für die grundsätzlich gleiche Leistung also mehr als an einem GKV-Patienten. Aber nicht etwa das 2,3fache, sondern nur das 2,3 durch 1,7, also 1,35fache. Auch nicht schlecht, aber längst unter dem populistisch genannten Wert. An einem PKV-Patienten im Basistarif verdient er etwa das gleiche wie an einem GKV-Patienten.


    Eine Abrechnung auf Basis des Einfachsatzes der GOZ (die von Populisten immer wieder ins Spiel gebracht wird) wäre abwegig. Das wäre etwa 60% des GKV-Honorars. Das macht der Zahnarzt allenfalls bei wenigen Spezialfällen, bei denen eine völlig aus der Zeit gefallene bürokratische Regelung das erzwingt (wenn er nicht einen solchen Patienten gleich weiterüberweist).


    Bei den Ärzten war das Prinzip der Abrechnung früher ähnlich, heute gilt weitgehend das Flatrate-Prinzip: Jeder GKV-Fall bringt dem Arzt einmal pro Quartal eine einheitliche Gebühr, die soll alle Leistungen abdecken, die der Arzt für diesen Patienten in diesem Quartal erbringt, egal wie oft der Patient kommt.


    Bei den Ärzten ist der Vergütungsunterschied zwischen PKV-Patienten und GKV-Patienten deutlich größer als bei Zahnärzten. Ein niedergelassener Arzt verdient an einem durchschnittlichen PKV-Patienten (Einzelleistungsvergütung) erheblich mehr als an einem GKV-Patienten (Fallpauschale einmal im Quartal), wenngleich man hier für einen Einzelfall keinen Faktor nennen kann.


    Genaueres zu GKV-Honoraren steht beispielsweise hier:


    https://www.praktischarzt.de/arzt/hausarzt-gehalt/



    Disclaimer:

    Wir sind hier in Deutschland, und in Deutschland gibt es nichts bürokratisch Einfaches. Das obige skizziert daher nur das Prinzip der Abrechnung ärztlicher Leistungen in der Bundesrepublik. Details würden hier jeden Rahmen sprengen.

  • Das klingt nach jemand, der Ahnung von ärztlicher Abrechnung hat. Danke Achim Weiss ! Zum noch tieferen Einstieg in den Vergleich von EBM (GKV) und GOÄ (PKV) und um besser zu verstehen, weshalb Ärzte sich u.a. aus ökonomischen Gründen intensiver um PKV Patienten kümmern (können) empfehle ich das oben von mir auszugsweise zitierte Gutachten: https://www.bundesgesundheitsm…en_WIG2_-_EBM_GOAE_bf.pdf.

    Dr. Schlemann unabhängige Finanzberatung GmbH & Co. KG - Spezialisten für Berufsunfähigkeit, Private Krankenversicherung, Altersvorsorge, Geldanlage. Angaben gem. § 11 VersVermV, § 12 FinVermV: https://schlemann.com/erstinformationen. Beiträge in der Finanztip Community erstelle ich mit größtmöglicher Sorgfalt, jedoch ohne Gewähr für Richtigkeit, Vollständigkeit und Aktualität. Deren Nutzung erfolgt auf eigene Gefahr.

  • Diesen Betrag hatte ich genannt. Dabei ging es schlicht darum, aufzuzeigen, dass ein heute jüngerer PKV-Versicherter, der einen Teil seiner Beitragsersparnis gegenüber dem (vollen) Beitrag zur GKV halbwegs intelligent anlegt bzw. investiert, im Rentenalter aus einem Depotwert von vermutlich um die 400k eine Jahresrente ziehen kann, die mit rund 1.000 € monatlich sicherlich einen Teil des Beitrags zur PKV abdecken können wird. Damit sollte zum Ausdruck kommen, dass mit entsprechender 'Vorsorge' das im Alltag oft gezeigte Schreckensbild von unerschwinglich hohen KV-Beiträgen im Alter doch eigentlich nur diejenigen hart treffen kann, die heute entsprechend ignorant an das Thema herangehen.

    Völlig richtig. Das ist einer der Aspekte, die bei der oft stark vorurteilsgetriebenen PKV-Kritik regelmäßig vergessen werden.

    Dr. Schlemann unabhängige Finanzberatung GmbH & Co. KG - Spezialisten für Berufsunfähigkeit, Private Krankenversicherung, Altersvorsorge, Geldanlage. Angaben gem. § 11 VersVermV, § 12 FinVermV: https://schlemann.com/erstinformationen. Beiträge in der Finanztip Community erstelle ich mit größtmöglicher Sorgfalt, jedoch ohne Gewähr für Richtigkeit, Vollständigkeit und Aktualität. Deren Nutzung erfolgt auf eigene Gefahr.

  • Diesen Betrag hatte ich genannt. Dabei ging es schlicht darum, aufzuzeigen, dass ein heute jüngerer PKV-Versicherter, der einen Teil seiner Beitragsersparnis gegenüber dem (vollen) Beitrag zur GKV halbwegs intelligent anlegt bzw. investiert, im Rentenalter aus einem Depotwert von vermutlich um die 400k eine Jahresrente ziehen kann, die mit rund 1.000 € monatlich sicherlich einen Teil des Beitrags zur PKV abdecken können wird. Damit sollte zum Ausdruck kommen, dass mit entsprechender 'Vorsorge' das im Alltag oft gezeigte Schreckensbild von unerschwinglich hohen KV-Beiträgen im Alter doch eigentlich nur diejenigen hart treffen kann, die heute entsprechend ignorant an das Thema herangehen.

    Ich habe das schon verstanden. Mir ging es jetzt eher darum, dass diese 400k einfach pauschal übernommen wurden und daraus wurde, dass jeder mindestens 400k Vermögen haben muss, um sich die PKV im Alter leisten zu können