Lohnt sich der Wechsel zur privaten Krankenversicherung

  • Tan, glauben Sie im Ernst, Sie müssten einer Fachärztin die einschlägigen Leitlinien erklären? Es war an keiner Stelle die Rede davon, dass bei jedem Mammakarzinom ein MRT sinnvoll ist. Wie dieser konkrete Fall, den Sie noch nicht mal ansatzweise in Gänze einschätzen können, zeigt, decken Leitlinien eben nicht alle möglichen Szenarien ab. Diesen Anspruch haben die Leitlinien auch gar nicht. Richtige Ärzte wüssten das und würden sich keine solche Besserwisserei anmaßen - erst recht nicht ohne die Fakten vollständig zu kennen.


    Tan, es ist ja community-bekannt, dass Sie sich seit längerer Zeit in einer pathologisch wirkenden Weise primär dann bei Finanztip engagieren, wenn Sie meinen mir Knüppel zwischen die Beine werfen zu können. Nachzulesen hier in der Liste Ihrer Beiträge - auch wenn Sie immer dann, wenn ich darauf hinweise, schnell mal ein paar andere Beiträge kommentieren, damit das weniger auffällt. Ich haben Ihnen dazu mehrfach ein Gespräch angeboten, um gemeinsam die Ursache Ihrer permanenten Feindseligkeiten herauszufinden und zu klären. Davon haben Sie leider keinen Gebrauch gemacht. Dabei hätte ich gehofft Ihnen vermitteln zu können, dass Versicherungsmakler, im speziellen ich, nicht die bösartigen, lügenden und betrügenden Verkaufsmaschinen sind, als die Sie uns / mich hier immer hinstellen. Vielleicht haben Sie auf diesem Gebiet sehr spezielle Erfahrungen gemacht - mit Sicherheit aber nicht mit mir und unserer Firma.


    Insofern würde ich mich - und der Threadersteller und manche Mitleser vermutlich ebenfalls - sehr freuen, wenn Sie jetzt mal wieder eine kleine Pause einlegen und runter vom Gas gehen. Wenn Sie mir etwas sagen möchten, dann machen Sie das doch bitte einfach direkt und nicht auf dem Umweg über Threads. Danke!

    Dr. Schlemann unabhängige Finanzberatung GmbH & Co. KG - Spezialisten für Private Krankenversicherung, Berufsunfähigkeit, Altersvorsorge, Geldanlage. Angaben gem. § 11 VersVermV, § 12 FinVermV: schlemann.com/erstinformationen. Beiträge in der Finanztip Community erstelle ich mit größtmöglicher Sorgfalt, jedoch ohne Gewähr für die Richtigkeit, Vollständigkeit und Aktualität der Informationen, deren Nutzung auf eigene Gefahr erfolgt.

  • Comandante Klar war das eine unzulässige Pauschalisierung der Beamten. [...[ Aber eine gewisse Grundeinstellung ist bei vielen Beamten nicht wegzudiskutieren. Alle anderen mögen mir bitte meine Ungenauigkeit nachsehen. ;) [...]

    "Eine gewisse Grundeinstellung".. Köstlich ^^ Bei anderen Gruppen würde man jetzt von Diskriminierung / Diffamierung sprechen. Belassen wir es einfach dabei, dass eine "gewisse Grundeinstellung" durchweg bei allen Berufsgruppen gibt ;)


    Genauso unfair wäre es zu sagen, Polizisten oder Soldaten hätten eher eine rassistische Grundeinstellung, nur weil ein Vorfall in der Presse erwähnt wird. Nein, das ist lediglich ein Querschnitt der Gesellschaft!


    Und nein, ich bin kein Beamter...

  • "Eine gewisse Grundeinstellung".. Köstlich ^^ Bei anderen Gruppen würde man jetzt von Diskriminierung / Diffamierung sprechen. Belassen wir es einfach dabei, dass eine "gewisse Grundeinstellung" durchweg bei allen Berufsgruppen gibt ;)


    Genauso unfair wäre es zu sagen, Polizisten oder Soldaten hätten eher eine rassistische Grundeinstellung, nur weil ein Vorfall in der Presse erwähnt wird. Nein, das ist lediglich ein Querschnitt der Gesellschaft!


    Und nein, ich bin kein Beamter...

    Unter dem Icon mit dem Zahnrad kann man das sicher justieren. :D

  • Solche Zahnräder, um Grundeinstellungen zu justieren, wären manchmal wirklich sehr praktisch. :)

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  • Das Peter Parker Prinzip :thumbsup: ... nicht zu verwechseln mit dem Peter Prinzip, womit wir wieder bei in hierarchischen Institutionen arbeitenden Menschen wären. :)

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  • Wie dieser konkrete Fall, den Sie noch nicht mal ansatzweise in Gänze einschätzen können, zeigt, decken Leitlinien eben nicht alle möglichen Szenarien ab.

    Wenn das ein so spezieller und somit seltener Fall war, in dem nur das MRT die Patientin gerettet hat (keine Mortalitätsreduktion ist allerdings ein wissenschaftlicher Fakt), dann wäre das ja eine erwähnenswerte Information in Herrn Schlemanns Beispiel. Wenn das aber verschwiegen wird und das ganze Beispiel so formuliert ist, dass man an Ende Angst vor der GKV bekommt, halte ich das halt nur für Verkaufsstrategie.


    Ich will das nur medizinische einordnen. Auf weitere Provokationen möchte ich nicht reagieren.

  • Ach ja... Wenn Sie keine Argumente mehr haben, dann bin ich wieder kein echter Arzt. Auch das haben wir doch schon einmal gehört, oder? Welche Diagnosen habe ich denn genau gestellt? Man muss kein Facharzt des jeweiligen Gebietes sein um sich grob auszukennen und in einer Leitlinie etwas nachzuschlagen. Die jeweiligen Diagnosen kommen doch von Ihnen, von ihrer Homepage, von ihrer GKV-Panikmache, die ich medizinisch eingeordnet und somit weitestgehend entkräftet habe, weil ein User mich darum gebeten hat. Auch wenn Ihnen mein Schreibstil nicht gefällt, sind das nunmal nachprüfbare Fakten. Selbst die "ca. 400€" für das Prostata-MRT (natürlich bei einfachem GOÄ-Satz):

    https://radtop.de/leistungen/p…lbstzahler%20%E2%82%AC400

    Der Regelsatz ist aber nicht der einfache, sondern der 2,3-fache. Sollte man als Arzt aber wissen...

  • Der Regelsatz ist aber nicht der einfache, sondern der 2,3-fache. Sollte man als Arzt aber wissen...

    In der Regel darf eine Gebühr nur zwischen dem Einfachen und dem 2,3fachen des Gebührensatzes bemessen werden; ein Überschreiten des 2,3fachen des Gebührensatzes ist nur zulässig, wenn Besonderheiten der in Satz 1 genannten Bemessungskriterien dies rechtfertigen.

    Es kann durchaus "nur" der einfache Satz abgerechnet werden, was die verlinkte Praxis für diese Untersuchung z.B. auch macht.

  • Klar, das ist total gängige Praxis, dass Ärzte bei Selbstzahlern nur mit dem einfachen GOÄ Satz abrechnen :D. Diese Praxen sind meistens direkt neben der Heilsarmee angesiedelt. :D Sollte man als Arzt aber wissen ...

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  • Wie man in meinem Beispiel sieht, gibt es das durchaus und das ist auch keine Seltenheit. Das kann auch jeder leicht selbst herausfinden. Die Kosten für eine solche Untersuchung geben viele Radiologie-Praxen auf ihrer Homepage an (teilweise sogar mit Vordruck für einen Antrag auf Kostenübernahme) und sind kein Geheimnis.


    Wenn man allerdings darauf steht, möglichst viel Geld auszugeben, findet man natürlich auch Praxen, die den 2,3-fachen Satz berechnen. Sollte man als Versicherungsmakler aber wissen...

  • ... oder wenn man im Rest Deutschlands wohnt und für diese Untersuchung nicht zu einer Praxis nach Hamm / Bochum reisen möchte, die diese Untersuchung als Ausnahme zu Dumpingpreisen mit dem einfachen Satz anbietet! Multipliziert man den auf deren Website genannten Satz mit 2,3 landet man bei 1.140,80 EUR. Die auf unserer Website genannte Größenordnung von 900 EUR bzw. 500 bis 1.000 EUR dürfte deshalb deutlich realistischer sein!

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  • Selbst wenn es so wäre, dass nur diese eine Praxis mit einem niedrigeren als dem 2,3-fachen Satz abrechnet (was allerdings nicht so ist), werden die meisten Männer maximal einmal im Leben darüber nachdenken, ob sich diese Untersuchung lohnen könnte. Und wenn man das möchte, kann man diese dann natürlich auch als GKV-Patient als Selbstzahler in Anspruch nehmen (wenn die GKV nach Antrag die Kosten nicht übernimmt).


    Allerdings zahlt man auch in der PKV entweder über die Selbstverteiligung direkt oder über die höheren Beiträge indirekt für diese Untersuchung.

  • Ich glaube nicht mal, dass die Praxis den einfachen Satz abrechnet. Sie schreiben ja explizit, dass es der einfache Satz ist, aber nicht dass sie diesen auch berechnen. Wirkt wie „Angebot ab“ und am Ende bekommst du doch die Rechnung mit Faktor 2,3

  • ... wenn die GKV nach Antrag die Kosten nicht übernimmt).

    Nein, die Kosten für ein mpMRT übernimmt die GKV nicht, siehe § 12 SGB V und diverse Fundstellen wie z.B. diese hier: „Es ist eine Schande, dass die gesetzlichen Krankenkassen die Kosten der Prostata-MRT, deren Vorteile durch zahlreiche wissenschaftliche Studien belegt sind, nicht übernehmen

    Allerdings zahlt man auch in der PKV entweder über die Selbstverteiligung direkt oder über die höheren Beiträge indirekt für diese Untersuchung.

    Das zeigt wieder einmal ein völlig verqueres Verständnis der Mechanismen einer privaten Krankenversicherung. Ein richtiger Arzt wäre besser informiert!


    "Selbstverteiligung"

    Zum einen gibt es diverse Tarife ohne "Selbstverteiligung". Zum anderen kalkuliert man bei Abschluss den jährlichen Selbstbehalt (um das Kind mal beim richtigen Namen zu nennen) sinnvollerweise so ein, als würde man ihn jährlich zahlen:


    Gesamtbeitrag ./. evtl. Arbeitgeberzuschuss + 1/12 jährlicher Selbstbehalt = sog. "Effektivbeitrag"


    Diesen Effektivbeitrag sollte man im Budget fest einplanen, um bei der eigenen Gesundheit nicht "geizig" zu werden.


    "Gute" Tarife rechnen Vorsorgeuntersuchungen (zu denen z.B. ein mpMRT gehören kann) übrigens weder auf Selbstbehalt noch auf Beitragsrückerstattung an. Damit soll gerade verhindert werden, dass Versicherte an der Vorsorge sparen und vermeidbar schwerer erkranken


    Höhere Beiträge (absolut)

    Die Aufwendungen privater Krankenversicherer für Versicherungsleistungen betrugen in 2020 knapp 29 Milliarden Euro. Da fällt es wirklich nicht ins Gewicht, ob 1.000 Versicherte ein mpMRT für 500 bis 1.000 EUR in Anspruch nehmen. Es ist völlig absurd, dass diese Leistung irgendwelche fühlbaren Auswirkungen auf die PKV Beiträge hätte. Zumal durch frühere Diagnose höhere Kosten von Krebserkrankungen vermieden werden.


    Höhere Beiträge (relativ)

    Von Tan wurde ja schon mehrfach pauschal behauptet, die PKV wäre teurer als die GKV. Angesichts von Gedächtnisschwäche helfe ich gerne mit diesem Link auf die Sprünge: RE: Private Krankenversicherung als Assistenzarzt? .


    Fazit

    Und schon wieder verpuffen Scheinargumente contra PKV. Ein richtiger Arzt sollte das eigentlich wissen ...

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  • Nein, die Kosten für ein mpMRT übernimmt die GKV nicht, siehe § 12 SGB V und diverse Fundstellen wie z.B. diese hier: „Es ist eine Schande, dass die gesetzlichen Krankenkassen die Kosten der Prostata-MRT, deren Vorteile durch zahlreiche wissenschaftliche Studien belegt sind, nicht übernehmen

    Das zeigt wieder einmal ein völlig verqueres Verständnis der Mechanismen einer privaten Krankenversicherung. Ein richtiger Arzt wäre besser informiert!

    Also meine GKV übernimmt es zum Beispiel. ;)

    https://www.aok.de/pk/plus/inh…istung-bei-prostatakrebs/

    Kann natürlich auch reines Glück sein, aber es ist nicht so kategorisch ausgeschlossen wie Sie es darstellen. :)

  • Ah, interessant, danke für die Fundstelle SachsenMartin ! "Die GKV", also das auf den gesetzlichen Vorgaben basierende Leistungsangebot, übernimmt die Kosten weiterhin nicht. Man muss schon das das Glück (von anderen Aspekten einmal abgesehen :)) haben, in Sachsen zu leben und noch unter 75 zu sein, um von dieser Sondervereinbarung mit dem Bund der Radiologen Sachsen zu profitieren. "Als bisher einzige Kasse" bestätigt ja gerade, dass die GKV bei medizinischen Innovationen regelmäßig hinterher hinkt. So wie bei der Einführung der Protonentherapie, ein weiteres Beispiel von unserer Website.


    Diese Ausnahmeregelung baue ich aber gerne direkt auf unserer Website ein. Sie belegt ja gerade, dass eine Kostenübernahme medizinisch sinnvoll ist.

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  • und ein richtiger Makler wüsste das ;-)

    Nice try, wir vermitteln aber private Krankenversicherungen, nicht gesetzliche Krankenversicherungen. :)

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