Frage zur privaten Rentenvorsorge

  • Nach dieser Kalkulation sollte er pünktlich mit 85 sterben bzw. sich finanziell einschränken, sofern die Altersvorsorge nicht (teilweise) über das Langlebigkeitsrisiko absichernde Rentenlösungen geregelt ist.

    Mit diesen 'absichernden Rentenlösungen' können ja nur 'vernünftig gestrickte Entnahmepläne' aus Depots mit ausreichendem Kapital bei weitgehendem Verzicht auf Kapitalverzehr gemeint sein, oder?

  • Damit sind alle Lösungen gemeint, die ohne zeitliche Begrenzung zahlen - auch die gesetzliche Rentenversicherung. :)

    Dr. Schlemann unabhängige Finanzberatung GmbH & Co. KG - Spezialisten für Private Krankenversicherung, Berufsunfähigkeit, Altersvorsorge, Geldanlage. Angaben gem. § 11 VersVermV, § 12 FinVermV: schlemann.com/erstinformationen. Beiträge in der Finanztip Community erstelle ich mit größtmöglicher Sorgfalt, jedoch ohne Gewähr für die Richtigkeit, Vollständigkeit und Aktualität der Informationen, deren Nutzung auf eigene Gefahr erfolgt.

  • Ob Assekuranzlösungen manchmal gut oder immer "böse" sind, ist eine andere Frage. Er hat aber nun mal welche (Riester, Privatrente, GRV). :)

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  • Ein weiterer Gedanke.... man macht Menschen Angst, wenn man Ihnen mit worst case Szenarien kommt, nach dem Motto "ohne 1,5 Mio im Depot kannst du dein Alter vergessen."


    Ich hab so einen Fall im Freundeskreis. 39 Jahre. 3 Kinder. Sie arbeitet voll. Er wird nach einem Jahr Elternzeit wieder zu 50% arbeiten. Der Begriff ETF war ihm neu. Er meinte, private Vorsorge sei für ihn überflüssig, da er eh in der Grundsicherung im Alter landet.


    Ich glaube es gibt Millionen ähnlich gelagerter Überlegungen da draussen. Die müssten ganz niederschwellig an 25 Euro Sparpläne herangeführt werden. Ich finde Finanztip macht da eine gute Sache und erreicht viele Gruppen, nicht nur die Forum-Interessierten, die eh schon weiter sind.

  • Er meinte, private Vorsorge sei für ihn überflüssig, da er eh in der Grundsicherung im Alter landet.

    Irgenwo zwischen Grundsicherung und 'gefühlt mehr als ausreichendem' Vermögensaufbau dürfte wohl die 'Wahrheit' liegen.

    Das etwa Gleiche gilt - bezüglich 'irgenwo dazwischen - für die übliche 'Ignoranz' und "ich nehme meine Finanzen in die Hand" ;-)

  • Da ich nicht mit goldenem Löffel usw. und ich auch kurz nach meiner Geburt obdachlos wurde, habe ich doch die Erfahrung gemacht, dass finanzielle Planungen oft Makulatur sind.

    Ich habe mir immer gesagt : egal was kommt, immer das Beste daraus machen. Bei Ausgaben sollte man nur das tun, was man sich auch leisten kann.

    Mein Ziel ist es, meine Gene weiterzugeben. Ich freue mich darüber, wenn meine Nachkommen mindest auf dem Niveau des Durchschnitts aufwachsen können. Sollte bei meinem Ableben noch etwas zum Verteilen übrig sein, würde mich das im Nachhinein sicher freuen.

    Der Austausch hier hat mir bisher viel gegeben, Danke dafür.

    Gruß


    Altsachse

  • Hier kommt zum Schluß auch noch ein Kommentar von einem der ältesten Teilnehmer hier in diesem Forum, dem McProfit aus dem Schwabenländle...

    Ein paar von Euch haben schon darauf hingewiesen, dass fast jeder von uns hier eine andere Lebenssituation hat.

    Das geht los mit der Frage

    Bin ich Single? Habe ich eine Familie mit Kindern und jetzt oder später Enkelkinder?

    Lebe ich in einem Art klassischen Familienverbund wo man gegenseitig hilft?

    Wohne ich auf dem Land oder der Stadt?

    Wohne ich in einem eigenen Haus oder Wohnung?

    Bin ich Angestellter, Selbstständiger, Freiberufler, Handwerker?

    Bin ich Single, verheiratet, mit Kinder? Bin ich geschieden?

    Bin ich schon zum 2. oder 3. Mal verheiraten? Hat die Ehefrau Vermögen? odewr Erbanspruch?

    Wie sind die Chancen im Alter mal selbst zu den ERBEN zu gehören?

    Wir sind schließlich eine Erbgeneration und das Vermögen vieler Menschen ist enorm.

    Denk nur an die vielen Immobilien in Deiner Stadt, die alle irgend jemand gehören der auch nicht unsterblich ist.

    Oder an die vielen Firmen in Deinem Indusriegebiet.. Wenn ein Seniorchef stirbt erben die Kinder oder Frauen oder Enkel.

    Was will ich damit sagen?

    Ich will nur aufzeigen, dass Ratschläge an dieser Stelle schwierig sind, weil man viel zu wenig Details von den jeweiligen Forumsfreund weiß.

    Hinzu kommt ein ganz wichtiger Punk:

    Unsere Welt ist immer schnelllebiger. Entwicklungen über Jahrzehnte vorauszusagen ist konkret nicht mehr möglich.

    Die Erdbevölkerung wächst unglaublich schnell.

    Als ich vor über 70 Jahren geboren wurde waren wir 4 Mrd. Menschen auf der Welt.

    Wenn ich recht gezählt habe sind wir jetzt schon 8 Mrd.

    D.h. in diesen Jahrzehnten kamen mehr Menschen dazu als jemals zuvor in der viele tausend Jahre alte Menschheit.

    Das geht in Zukunft alles noch schneller. 8 Mrd Menschen haben eben mal mehr Nachwuchs als 4. Gibt es da Völkerwanderungen, Kriege? Verschieben sich die wirtschaftlichen Stärken? Wie wird sich China und Asien entwickeln? Überrunden die das gute alte Europa?

    Ich lebe in Stuttgart. Der Wohlstand hier kommt vom Auto.

    Wird das in 10, 20 oder 30 Jahren auch noch so sein?

    Was wird aus dem Klimawandel?

    Alles Fragen über Fragen, wo auch kein Zukunftsforscher Antworten hat.

    Ich habe festgestellt, dass eine intakte (Groß)familie die idealste Versorgung finanziell und psychisch wäre. Wenn man eine hat und wenn diese funktioniert.

    Ein Fehler ist es sicher nicht zu versuchen im eigenen Haus oder Wohnung zu wohnen, damit die steigenden Wohnkosten im Alter wegfallen.

    Bei Geldanlagen setze ich auf internationale Aktien mit Dividendenausschüttung.

    Die internationalen Multis werden am ehesten alle Zeiten überleben.

    Ein Pharmakonzern wie Novo oder ein Nahrungsmittelgigant wie Nestle werden auch dann erfolgreich sein, wenn mein gutes altes Stuttgart mal in 30 oder 50 Jahren verarmt sein sollte, weil zulange auf den Bau von Autos gesetzt worden ist.

    Kompliment an denjenigen der hier so lange meinen Kommentar gelesen hat.

    Ich selbst bin im Leben mit viel Glück (und Können) recht vermögend geworden und habe dafür an anderer Stelle Defizite.

    Daher solltet Ihr die Ratschlage hier (auch von mir) nur für den jeweiligen Einzelfall sehen und nicht auf Jeden übertragen. Gruß aus Stuttgart von McProfit.

  • Ist Altersvorsorge in jungen Jahren wichtig!?

    Ja, aber man sollte bei allem (Nach)denken an später keinesfalls das hier und jetzt vergessen. Es wird kaum Jemanden geben, dem das Leben nicht im Laufe von 30-40 Jahren nicht den Einen oder Anderen Knüppel zwischen die Beine schmeißt.

    Altersvorsorge heißt ja im 1. Schritt überhaupt gesund so alt zu werden, dass ich das Alter dereinst überhaupt mal genießen kann!

    Von daher finde ich für einen Jungen Menschen die Empfehlung von Finanztip 15% des Nettoeinkommens in einen weltweiten ETF zu sparen schon mal einen guten Beginn. Und dann heißt es erstmal konsequent das sparen durchhalten. Und dabei einfach Leben! Jahrelang bzw. Jahrzehntelang.

    Wenn man dann über 40 ist, sollte man langsam mal anfangen zu schauen (rechnen) wohin die Reise konkret geht.


    Sorry, aber was nutzt mir mit 80 (noch) ein Depot von 1 Mio. Geld ist doch nur Mittel zum Zweck. :/ Ich bin nackt auf diese Welt gekommen uns so will ich im Idealfall auch wieder abtreten.

    Ich für meinen Teil, möchte am Anfang meines Ruhestandes mehr Geld aus meinem Depot ziehen und plane daher ganz bewusst einen Kapitalverzehr meines Depots auf 20 Jahre ein. Die Erfahrung in meinem Bekannten- und Verwandtenkreis zeigt mir einfach, dass i.d.R. spätestens ab 80 eh ein automatischer 'Frugalismus' einsetzt. Sprich Hobbys oder teure Fernreisen fallen weg und das warten auf die letzte Reise beginnt. Das würde ich dann auch allein mit meiner Rente 'schaffen'.;)

  • Goil!

    Da haben wir ja insgesamt eine recht bunte Palette von Ansichten 'gesammelt'. Was mich dabei etwas erstaunt, ist, dass nur zwei Poster mit Zahlen rumkommen, die zu dem bei ihren Vorschauen etwas höher greifen, als finanztip dies tut. Und die restlichen Posts sind eher informeller Natur.

    Sorry, aber was nutzt mir mit 80 (noch) ein Depot von 1 Mio. Geld ist doch nur Mittel zum Zweck.

    Nöö. Nutz dir nix. Dir werden zum Rentenbeginn - was weiß ich - zwei-, drei- oder vierhundert Tausender dicke reichen... und ja, mit 80 sinken die Ansprüche, oder einige Wünsche lassen sich nicht mehr realisieren weil der Körper nicht mehr mitspielt. Die Neureifen für den Rollator sind auch günstiger, als die fürs Moped oder fürs Auto... alles klar.


    Für den TE wird die Million (oder 900k) dann, also als Renntier, vermutlich so etwas sein, wie irgendwo etwas um die 300k bis höchstens 400k heute... und darum ging's ja in diesem Thread. Nämlich darum, ob er 'richtig' gerechnet hat...

  • Mein persönlicher Tipp zur langfristigen privaten Rentenvorsorge:

    Aktuell bietet QUIRION eine KUNDEN-WERBEN-KUNDEN Aktion für NEUKUNDEN an. D.h. bei einer Mindestanlage von 500 EUR gibts 100 EUR Bonus für den Neukunden und 50 EUR für den Werber. Der GutscheinCode kann 3 x verwendet werden. Wenn jemand Interesse hat, bitte bei mir melden. Aktion gilt nur bis 31.1.2022. Kann sowohl mit Einmalzahlung(en) und/oder zusätzlich (monatlichem) Sparplan bespart werden.

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    Man kann verschiedene Strategien auswählen, aber auch für risikoscheue Anleger sehr geeignet!

    Ich selbst habe 100%Aktien-ETF gewählt und bin bereits Anfang 2019 mit 5.000 EUR gestartet. damals gabs leider noch keine Neukundenaktion. Der Höchststand für mein Portfolio war am 12.01.2022 und hatte bis dahin ca. 45% Gewinn erzielt, aktuell ca. 38%. Meiner meinung nach eine sehr interessante Alternative zu Einzel-Direktanlagen und für Faule/Bequeme die nicht täglich kontrollieren/nachjustieren wollen sehr geeignet, vorallem da sehr kostengünstig (nur 0,48%)

  • Nämlich darum, ob er 'richtig' gerechnet hat...

    Ich habe vor 30 Jahren auch schon mal 'gerechnet'. Bloß kam mir dann entweder das Leben bzw. die Niedrigzinsphase dazwischen.:D

    Klar, mehr Kohle hilft immer.


    Konkrete Zahlen bringen würde ich erst zum Start meiner geplanten Entnahmephase liefern (in 13 Jahren:)).

    Bis dahin muss ich mich darauf verlassen, dass ich Gesund bleibe, meinen Job behalte, die Inflation nicht auf das Niveau der 70'er weiter steigt und dass die Weltwirtschaft meinem Depot irgendwas => 5% p.a. liefert.

    Da sind mir einfach zu viele Variablen in der Gleichung!

  • monstermania , mein Plan ist 100 zu werden - ich würde micht nicht verpflichten wollen, mit 80 pünktlich zu sterben, weil der Entnahmeplan dann zu Ende ist. :)

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  • monstermania , mein Plan ist 100 zu werden - ich würde micht nicht verpflichten wollen, mit 80 pünktlich zu sterben, weil der Entnahmeplan dann zu Ende ist. :)

    Meine Verwandtschaft scheint allgemeinen mit einem überdurchschnittlichen Alter planen zu dürfen. Aber hohes Alter ist eben nicht gleichbedeutend mit mit toller Lebensqualität. :/

    Ich bin in dieser Hinsicht Realist. Und ob ich nachher mit 85 oder 90 und 'Honig im Kopf' in einem staatlichen Heim bei Wasser und Brot verwahrt werde oder mit dem goldenen Löffel im Po Kaviar indiziert bekomme, wäre mir auch egal.


    BTW: Mein 'Plan' läuft ja immer unter der Voraussetzung, dass es auch mal 10-15 Jahre extrem schlecht läuft an der Börse. Kann ja anders kommen.;)

  • Bei der Planung meines Ruhestands hatte ich jetzt nicht unbedingt an mit goldenen Löffeln rektal applizierten Kaviar gedacht. Aber vielleicht findet man so was in dem Alter dann ja gut. :D (diese Bilder im Kopf 🙈).


    Ich persönlich gehe lieber auf Nummer sicher und kalkuliere den finanziellen "worst case" (= langes Leben) in drei Varianten ein:

    1. Konsumfähigkeit besteht fort - dann lasse ich es so gut es geht krachen bzw. knacken.
    2. Erhöhter Betreuungsbedarf - dann möchte ich mir ein liebreizendes fürsorgliches Mägdelein aus einem Richtung Sonnenaufgang gelegenen Land finanzieren können wollen, das sich 24/7 liebevoll um mein Wohl kümmert.
    3. Kombination aus 1. und 2.

    Sollte es früher als geplant vorbei sein, finden sich für übriges Geld bestimmt Abnehmer. :)

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  • Hallo zusammen,

    das waren jetzt mal wieder nach langer Zeit sehr bunte aber interessante Ansichten.

    Es ging darum, ob es überhaupt Sinn macht sich ein größeres Vermögen für das Alter aufzubauen, wenn man im höheren Alter das nicht mehr braucht oder gar nicht mehr ausgeben kann.

    Einer von Euch ich glaube MONSTERMANIA hat geschrieben das würde man "Frugalismus" nennen.

    Fast alle seine Freunde und Bekannten im Alter von plus-Minus 80 hätten Frugalismus

    und brauchen kein Vermögen mehr.

    Jetzt habe ich nachgesehen ob das zutrifft:

    Es ist so, dass man in der Tat je älter man wird umso weniger Geld braucht.

    Man macht keine Weltreisen mehr, kauft keinen Porsche, baut kein Haus mehr, braucht keine Rolex. der Schrank ist voller Kleider.

    Das mag ja sein. Aber eben nicht bei Jedem!

    Ich bin auch demnächst 80 Jahre alt, bin noch gesund und zum Glück auf Grund sehr frühen Beginns mit dem Kauf von Immobilien und Aktien für hiesige Verhältnisse vermögend.

    In der Tat baue ich kein Haus mehr, kaufe keinen Porsche und keine Patek Philippe oder Rolex und kein Ferienhaus. Das habe ich schon alles !!

    Dass ist dennoch kein Frugalist bin liegt daran, dass ich eben nicht nur 1 x geheiratet habe (bis der Tod uns scheidet) sondern inzwischen auf mehrere Exfrauen und Kinder zurückblicken kann. Daher habe ich schon mal keine Chance auf Frugalismus sondern ich bin froh dass ich von meinen Erträge aus Immobilien und Aktien nicht nur selbst leben kann, sondern auch meine Anhang mit allem Drum und Dran gut versorgen kann.

    Lieber MONSTERMANIA:

    Du sieht man kann hier in diesem Forum NIX vereinfachen. Jeder der Teilnehmer hier hat eine andere Lebenssituation. Daher habe ich Dir meinen Fall als Beispiel geschildert.

    Nicht um mich hier zu profilieren. Das braucht man mit demnächst 80 nicht mehr.

    Gruss aus Stuttgart McProfit.

  • McProfit , klingt als hätten Sie ziemlich viel richtig gemacht, nicht nur beim Uhrengeschmack. :thumbsup:


    Statt mehrerer Ehefrauen bleibe ich aber doch lieber bei (m)einer, nicht nur aus finanziellen Gründen. :)

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  • McProfit

    Dr. Schlemann

    Auch ich habe nicht vor pünktlich mit 80 eine Laufbahn als Pfandflaschensammler einzuschlagen oder gar eine Etage tiefer einzuziehen! Auch für mich wird es im Alter wohl kaum darum gehen von Wasser und Brot zu Leben (Zum Glück!). Mir wird es unabhängig von meinem konkreten Depotstand immer noch deutlich besser gehen als einem Gutteil der deutschen Rentner.

    Wenn die Weltwirtschaft einigermaßen 'normal' weiter läuft, werde ich mich mit 63 in die Rente verabschieden und mit meiner Partnerin das Leben als Ruheständler in der Sonne genießen können.

    Natürlich hoffe ich, dass es mir auch mit > 80 noch so gut geht (gesundheitlich und finanziell), dass ich es 'krachen' lassen kann. Und damit meine ich nicht nur die Knochen.;)

    Wie bereits geschrieben: Mehr Geld schadet nie!

    Ich habe mich halt für meinen Weg entschieden und versuche für mich den gesunden Mix aus 'Ich lebe im hier und Jetzt' und ich möchte auch im 'Ruhestand gut Leben können' zu finden.

    Und das Ganze natürlich im Rahmen meiner finanziellen Möglichkeiten und des noch für mich vorhanden Ansparzeitraumes.


    Wer sich in den mittleren Jahren die Frage nach Rolex/Patek oder Porsche/Ferrari stellen muss, braucht sich auch im Alter wohl kaum Gedanken über Geld zu machen.

    Andererseits, warum reicht es denn nicht für Rolex und Patek, Porsche und Ferrari!? :evil::D

    Ich gönne es Jedem, der es geschafft hat, sich im um Seine Altersvorsorge keine Gedanken mehr machen zu müssen von Herzen!


    BTW: Die Zukunft ist ungewiss aber ich freue mich darauf!

  • - Wieviel fehlt: Rentenlücke 1103 Euro (3799 Euro minus 2696 Euro)

    Moin ihr Freunde des gepflegten Umgangs mit der eigenen Kohle!


    Von der Ausgangsfrage nach der 'pasenden' Dimension der Rentenlücke des TE von 1.103€ in >30 Jahren sind wir schließlich bei unterschiedlichen Ansichten und Luxusproblemen gelandet.


    Jeder von uns hat wohl eine andere Brille auf der Nase, und erst recht hat dies auch Otto-Normalo, der kaum an ASTON und PANERAI denkt (weshalb immer nur Porsche, Ferrari, Rolex...???), wenn es um die Höhe seiner Sparplanraten der die Höhe der Rentenlücke geht.


    Was kann man (können wir) den Jungen oder Jüngeren auf'n Weg geben?