ETF: Brokerwechsel

  • Tach in die Runde,

    ist aus Eurer Sicht ein Brokerwechsel sinnvoll und wenn ja, sollte man das Depot umziehen oder einfach das Vermögen beim einen stehen lassen und mit dem neuen Broker frisch anfangen? Bespare aktuell einen ETF bei der DKB. Das passt auch grundsätzlich. Ich habe da seit gut 10 Jahren auch mein Girokonto etc., aber die kostenlosen Sparraten anderer Anbieter locken natürlich. Derzeit zahle ich 1,5€ pro Sparrate (1.000€ p. m.).

  • ist aus Eurer Sicht ein Brokerwechsel sinnvoll

    Hängt ein wenig von der individuellen Einstellung ab. Ich bin sehr preissensitiv und habe deswegen für unterschiedliche Aufgaben unterschiedliche Broker, manche laufen nur noch leer oder mit Bestand.

    sollte man das Depot umziehen oder einfach das Vermögen beim einen stehen lassen und mit dem neuen Broker frisch anfangen?

    Das der Depotwechsel manuell und damit fehleranfällig ist vermeide ich einen Depotumzug solange die Depots kostenlos sind. Ferner ist eine zeitliche Splittung der Bestände im Hinblick auf einen Verkauf nicht schlecht, da man dann je nach Umständen die Steuer steuern kann (alte Bestände - hohe Gewinne - hohe Steuern, bei neuen Beständen gerade andersherum).

  • Ich würde das Depot erst einmal stehen lassen solange es keinen Aufwand macht. Mit thesaurierenden ETF beschränkt sich der ja auf ein paar Euro Freistellungsauftrag für die Vorabpauschale und dann ist man durch. Wer weiß wozu man das Depot später mal noch braucht.

  • Bespare aktuell einen ETF bei der DKB. Das passt auch grundsätzlich. Ich habe da seit gut 10 Jahren auch mein Girokonto etc., aber die kostenlosen Sparraten anderer Anbieter locken natürlich. Derzeit zahle ich 1,5€ pro Sparrate (1.000€ p. m.).

    Bin selbst bei der DKB.

    Rechne Dir doch mal den Impact aus, den die 1,50€ pro Monat haben.

    Das sind 18€ pro Jahr. Nach 30 Jahren wären das 540€.

    Das jetzt mal im Sparplan mit Zinseszins bei 7 % p.a. dann kommst Du nach 30 Jahren auf 1.700€.

    Demgegenüber steht nach 30 Jahren und einer Sparrate von 1.000€/Monat ein Depotwert von 1,1 Mio.

    Ob man sich wegen dieser Nachkommastelle im Depot überhaupt mit dem Thema beschäftigen sollte? :/

    Kümmert Euch lieber darum, dass Ihr Euren Job gut macht und es schafft die Sparrate wirklich dauerhaft so hoch zu halten!


    Ich bin ein Freund des KISS-Prinzips. Und bevor ich daran etwas ändere, muss es einen spürbaren Einfluss haben.

  • Spätestens ab 6stelligem Depotwert schwankt dein Depot am Tag mehr als du über 30 Jahren bei 1,50€ im Monat Kosten haben wirst. Trotz allem kann es ein sportlicher Anreiz sein, das Letzte aus seiner Kohle rauszuholen. Und dann macht es Sinn den Broker zu wechseln.

  • Das sind 18€ pro Jahr. Nach 30 Jahren wären das 540€.

    Das jetzt mal im Sparplan mit Zinseszins bei 7 % p.a. dann kommst Du nach 30 Jahren auf 1.700€.

    Und dann rechnest du noch die Steuern runter und die Teuerungsrate ein... und kommst in eine Dimension von einem fürstlichen Eisschlemmern ;-)

  • In Bezug auf Depotwechsel kann ich nur unterstreichen, was Kater.Ka geschrieben hat: Depotumzug vermeiden, so lange es geht. In vielen Foren kannst du nachlesen, dass z. B. Anteile beim Übertrag verloren gegangen sind oder ein Teil bzw. ein ETF eines Depots relativ zügig, ein anderer Teil bzw. anderer ETF aber erst Monate später im neuen Depot gelistet wurde etc. etc.; kurzum: Ein kompletter Depotübertrag ist immer etwas aufregend, da er Zeit in Anspruch nimmt und man in einer Warteschleife hängt. Und wann noch etwas schief geht, kann einen das echt Nerven und im schlimmsten Fall auch Geld kosten.


    Und grundsätzlich vor einem Depotübertrag: Aktuelle/r Screenshot/s des Bestandes anfertigen, damit du einen Beleg hast, falls was schief geht beim Übertrag …