Private Krankenversicherung: Ist die DBV (AXA) für Beamte zu empfehlen?

  • Guten Abend,


    ich werde bald verbeamtet und habe eine kl. Anwartschaft in einem Bisex Tarif der DBV (heute AXA).


    Mich würde interessieren, wie die DBV (AXA) heute auch in Unisex in der PKV zu bewerten ist? Von der Debeka liest man ja so einiges (z. B. hier https://schlemann.com/krankenv…ankenversicherung/debeka/ und hier https://schlemann.com/debeka-unisex-oder-debeka-bisex/) und das ist leider eher negativ (v. a. im Bisex Bereich).


    Wie ist die DBV (AXA) demgegenüber heute (Unisex) vs. früher (Bisex) aufgestellt? Dr. Schlemann, Sie sind ja hier im Forum auch aktiv und von Ihnen stammen die oben genannten Links. Außerdem haben Sie hier im Forum neulich auf HUK Bisex vs Unisex Bezug genommen und die Nachteile des HUK Bisex Tarifs schön aufgeschlüsselt. Wie ist Ihre Meinung und wie sind Ihre Erfahrungen (und die der anderen ForistInnen) mit der DBV (AXA) als einem weiteren der großen Beamtenversicherer?


    Abendliche Grüße

  • Tonke3 , die Axa DBV ist wie Sie richtig schreiben auch einer der "größeren" Beamtenversicherer und hat ganz manierliche Tarife. Ob

    • diese zu Ihren individuellen Anforderungen passen - es gibt ja auch noch einige andere "gute" Anbieter von Beihilfetarifen,
    • Sie woanders gesundheitlich versicherbar sind (dann gewinnt die Anwartschaft bei der Axa an Bedeutung),
    • Sie in Bisex besser aufgehoben sind (für Männer im Verhältnis etwas günstiger, in einigen Punkten leistungsschwächer, teilweise aber auch leistungsstärker, z.B. bei Hörgeräten, die in den neueren Axa Tarifen betragsmäßig gedeckelt sind, Möglichkeit zur Nutzung des Standardtarifs etc.) oder ob
    • Sie mit Unisex besser fahren

    lässt sich nicht aus der Hüfte auf "Forums-Niveau" beantworten. Dazu sollten Sie sich bei einem Berater, der sich mit Beamten auskennt, eingehend beraten lassen. Ich wüsste da evtl. jemand. :)

    Dr. Schlemann unabhängige Finanzberatung GmbH & Co. KG - Spezialisten für Private Krankenversicherung, Berufsunfähigkeit, Altersvorsorge, Geldanlage. Angaben gem. § 11 VersVermV, § 12 FinVermV: schlemann.com/erstinformationen. Beiträge in der Finanztip Community erstelle ich mit größtmöglicher Sorgfalt, jedoch ohne Gewähr für die Richtigkeit, Vollständigkeit und Aktualität der Informationen, deren Nutzung auf eigene Gefahr erfolgt.

  • Tonke3 , die Axa DBV ist wie Sie richtig schreiben auch einer der "größeren" Beamtenversicherer und hat ganz manierliche Tarife. Ob

    • diese zu Ihren individuellen Anforderungen passen - es gibt ja auch noch einige andere "gute" Anbieter von Beihilfetarifen,
    • Sie woanders gesundheitlich versicherbar sind (dann gewinnt die Anwartschaft bei der Axa an Bedeutung),
    • Sie in Bisex besser aufgehoben sind (für Männer im Verhältnis etwas günstiger, in einigen Punkten leistungsschwächer, teilweise aber auch leistungsstärker, z.B. bei Hörgeräten, die in den neueren Axa Tarifen betragsmäßig gedeckelt sind, Möglichkeit zur Nutzung des Standardtarifs etc.) oder ob
    • Sie mit Unisex besser fahren

    lässt sich nicht aus der Hüfte auf "Forums-Niveau" beantworten. Dazu sollten Sie sich bei einem Berater, der sich mit Beamten auskennt, eingehend beraten lassen. Ich wüsste da evtl. jemand. :)

    Guten Tag Herr Dr. Schlemann ,


    vielen Dank für Ihre Antwort. :)


    "Manierlich" klingt in meinen Ohren wie "OK" - weder besonders gut noch besonders schlecht. Ich finde v. a. die Heilmittelliste und die Sachkostenliste der DBV unsympathisch.


    Was ich an der DBV jedoch interessant finde ist, dass dort mit der Anwartschaft eine Rückkehr in Bisex möglich wäre und dann zukünftig (wenn man die besseren Leistungen aus Unisex benötigt oder Bisex Beiträge stark ansteigen) auch jederzeit ein Wechsel in die Unisex Tarifwelt. Das ist aber kein inhaltlicher Vorteil der Tarifbedingungen.


    Auf Ihrer Website steht auf der Seite https://schlemann.com/krankenv…ersicherung/optionstarif/ unter der Rubrik "Optionstarife für Beamte und Beamtenanwärter" ein Vergleich, bei dem die DBV/AXA mit ca. 88 % (zumindest Stand 2018) nicht so schlecht wegzukommen scheint (wobei nicht ganz klar ist, was der Tarif "50T" jeweils bedeutet ...) - jedenfalls P/L technisch vermutlich weit weg von der HUK und sogar vor der Debeka (85 %).


    Sie hatten an anderer Stelle einmal zur HUK eine sehr gute Übersicht über deren Nachteile in der Bisex vs Unisex Welt gegeben: RE: Versicherungsberater Tarifwechsel PKV


    Deshalb die Fragen:

    • Könnten Sie so eine kurze Zusammenfassung der aus Ihrer Sicht wesentlichen Nachteile auch für die DBV erstellen? Ich meine wie gesagt besonders diese Listen (Sachkosten Zahn, Heilmittel ...) als negativ identifiziert zu haben.
    • Wenn Sie für sich als Beamten wählen müssten: Debeka oder DBV?

    Ich freue mich auf Ihre Rückmeldung - gerne auch die von anderen, die etwas Substanzielles beizutragen haben. :)

  • Wie gesagt, das sprengt den Rahmen von kurzen Beiträgen. Wir sprechen hier über rund 100 Kriterien, von denen die meisten ziemlich erklärungsbedürftig sind. Siehe sehen ja in dem HUK Thread, wie der Versuch zu helfen ausarten kann. Empfehlungen für Gesellschaften würde ich auch nicht pauschal abgeben. Selbst die Debeka kann für jemand mit Vorerkrankungen, der woanders nicht unterkommt, oder jemand mit einem niedrigen Anforderungsprofil eine passende Lösung sein.


    Was hält Sie denn davon ab sich fachkundig beraten zu lassen? Außer uns gibt's ja auch noch einige andere Kollegen, die das können.

    Dr. Schlemann unabhängige Finanzberatung GmbH & Co. KG - Spezialisten für Private Krankenversicherung, Berufsunfähigkeit, Altersvorsorge, Geldanlage. Angaben gem. § 11 VersVermV, § 12 FinVermV: schlemann.com/erstinformationen. Beiträge in der Finanztip Community erstelle ich mit größtmöglicher Sorgfalt, jedoch ohne Gewähr für die Richtigkeit, Vollständigkeit und Aktualität der Informationen, deren Nutzung auf eigene Gefahr erfolgt.

  • Wie gesagt, das sprengt den Rahmen von kurzen Beiträgen. Wir sprechen hier über rund 100 Kriterien, von denen die meisten ziemlich erklärungsbedürftig sind. Siehe sehen ja in dem HUK Thread, wie der Versuch zu helfen ausarten kann. Empfehlungen für Gesellschaften würde ich auch nicht pauschal abgeben. Selbst die Debeka kann für jemand mit Vorerkrankungen, der woanders nicht unterkommt, oder jemand mit einem niedrigen Anforderungsprofil eine passende Lösung sein.


    Was hält Sie denn davon ab sich fachkundig beraten zu lassen? Außer uns gibt's ja auch noch einige andere Kollegen, die das können.

    Danke für Ihre Antwort, Dr. Schlemann , ich lasse mich gerne fachkundig beraten, (erst) wenn ich selbst ein paar grundlegende Infos zusammengetragen habe. Hätte mich halt interessiert, wo ein Experte Stärken und Schwächen der DBV sieht.

  • Es sind einfach zu viele noch dazu sehr erläuterungsbedürftige Kriterien, um das hier sinnvoll zu erörtern. Googeln sie oder suchen Sie auf unserer Webseite mal nach "Auswahlkriterien Private Krankenversicherung", dann wissen Sie, was ich meine.

    Dr. Schlemann unabhängige Finanzberatung GmbH & Co. KG - Spezialisten für Private Krankenversicherung, Berufsunfähigkeit, Altersvorsorge, Geldanlage. Angaben gem. § 11 VersVermV, § 12 FinVermV: schlemann.com/erstinformationen. Beiträge in der Finanztip Community erstelle ich mit größtmöglicher Sorgfalt, jedoch ohne Gewähr für die Richtigkeit, Vollständigkeit und Aktualität der Informationen, deren Nutzung auf eigene Gefahr erfolgt.

  • Die Heilmittelliste ist wirklich nicht besonders. Da muss mit einer kleinen Selbstbeteiligung gerechnet werden, was man ja auch in Kauf nehmen kann. Als Beispiel erstattet die DBV nach dieser Liste für Logopädie 45min 59 EUR. Da ist der Beihilfesatz bis 31.12.21. Vermutlich werden sie den Satz auch dem neuen Beihilfesatz von 63,20 anpassen. Der GKV Satz liegt übrigens bei 63,19. Grundsätzlich können Heilmittelerbringer aber ihre Privatpreise bestimmen, wie sie wollen. Viele richten sich an dem Beihilfesatz. Ein guter Tarif würde aber auch mehr erstatten, wenn die Preise ortsüblich und angemessen sind.

  • Die Heilmittelliste ist wirklich nicht besonders. Da muss mit einer kleinen Selbstbeteiligung gerechnet werden, was man ja auch in Kauf nehmen kann. Als Beispiel erstattet die DBV nach dieser Liste für Logopädie 45min 59 EUR. Da ist der Beihilfesatz bis 31.12.21. Vermutlich werden sie den Satz auch dem neuen Beihilfesatz von 63,20 anpassen. Der GKV Satz liegt übrigens bei 63,19. Grundsätzlich können Heilmittelerbringer aber ihre Privatpreise bestimmen, wie sie wollen. Viele richten sich an dem Beihilfesatz. Ein guter Tarif würde aber auch mehr erstatten, wenn die Preise ortsüblich und angemessen sind.

    Danke für Ihre Antwort Ltotheeon . Sie meinen, dass die Heilmittelliste nicht besonders gut ist, aber auch nicht sehr schlecht, oder?

  • Sie scheint sich an den Beihilfesätzen zu orientieren. Auch wenn sie noch nicht die aktuellen Sätze hat. Dies kann in der Praxis zu Selbstbeteiligungen führen. Aber wenn der Rest des Tarifs passt, würde mich das nicht vom Abschluss abhalten. Man sollte es nur vorher wissen. Du kannst dann nicht zur Logopäden gehen und sagen, meine Versicherung zahlt aber nur 59 EUR wenn sie mit dir vorab 80 pro 45 min vereinbart hat. Dein Versicherungsschutz geht sie nichts an. Du bist Selbstzahler und es gibt halt keine Gebührenordnung. Wieso die PKV das Thema nicht mal angeht und sich mit den Heilmittelverbänden zusammensetzt, weiß ich aber auch nicht

  • Sie scheint sich an den Beihilfesätzen zu orientieren. Auch wenn sie noch nicht die aktuellen Sätze hat. Dies kann in der Praxis zu Selbstbeteiligungen führen. Aber wenn der Rest des Tarifs passt, würde mich das nicht vom Abschluss abhalten. Man sollte es nur vorher wissen. Du kannst dann nicht zur Logopäden gehen und sagen, meine Versicherung zahlt aber nur 59 EUR wenn sie mit dir vorab 80 pro 45 min vereinbart hat. Dein Versicherungsschutz geht sie nichts an. Du bist Selbstzahler und es gibt halt keine Gebührenordnung. Wieso die PKV das Thema nicht mal angeht und sich mit den Heilmittelverbänden zusammensetzt, weiß ich aber auch nicht

    Gibt es aus Deiner Sicht weitere Schwächen oder explizite Stärken der DBV?

    Der Unisex Tarif ist z. B. in meinen Augen deutlich stärker als der Bisex Tarif.

  • J

    Von der Debeka liest man ja so einiges (z. B. hier https://schlemann.com/krankenv…ankenversicherung/debeka/ und hier https://schlemann.com/debeka-unisex-oder-debeka-bisex/) und das ist leider eher negativ (v. a. im Bisex Bereich).

    Mal überlegen warum gerade Debeka und HUK auf den einschlägigen Maklerseiten so gebasht werden...

    Erwarten Sie nicht dass ein Makler eine Gesellschaft die gute Provisionen zahlt so detailliert seziert wie HUK oder Debeka...

  • Ach Muenchner , dieses Stereotyp vom Versicherungsmakler als mit Scheuklappen beratendem, geldgeilen unseriösen Finanzhai hatten wir hier schon so oft und ich habe es schon ebenso oft entkräftet. Wären Sie so nett, das Thema auf unserer Webseite nachzulesen oder soll ich die Erklärung, weshalb wir unabhängig von "Provisionen" (genauer gesagt Courtagen) objektiv beraten, hier ein weiteres Mal reinkopieren? Mache ich doch gerne für Sie. :)

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  • Herr Dr. Schlemann, auf Ihrer Website beschreiben sie Auswahlkriterien für eine PKV. Dabei taucht z. B. "Übernahme von Analogabrechnungen, z.B. für Wurzelbehandlungen, Stoßwellentherapie, Schlafapnoe- bzw. Schnarcherschiene, Herztransplantation, Kapselendoskopie oder Transkranielle Magnetstimulation" auf. Manchmal, wie bei den Analogabrechnungen, schreiben Sie auch: "gute Anbieter übernehmen diese Kosten".


    Könnten Sie die sogenannten "Hochleistungstarife" (für Beamte!) nennen, die Sie als "gute Anbieter" bezeichnen würden? Meines Erachtens sind dies Barmenia (die nennen Sie auf Ihrer Website auch gelegentlich), R+V, Signal Iduna / Deutscher Ring, universa und Alte Oldenburger. (Und natürlich ist das sehr individuell und muss zum jeweiligen Bedarf passen, das ist klar ...)

  • Welche Seite meinen Sie genau Tonke3, haben Sie mal einen Link für mich ? ;)

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  • Ah, diese Seite meinen Sie Tonke3 , danke :).


    Bei den von Ihnen genannten Anbietern sind einige mit leistungstarken Tarifen und einige mit weniger leistungsstarken Tarifen dabei. :) Welche zu den individuellen Anforderungen und bei Beamten zu den konkret einschlägigen Beihilferegelungen (Beihilfeergänzungstarif) am besten passen klären wir mit unseren Kunden bei einem Beratungsgespräch. Würde ich Ihnen hier zurufen "Tarif X ist super", dann wären zum einen die nächsten Nachfragen ("weshalb und weshalb nicht Tarif Y") vorprogrammiert. Zum anderen würde ich mich mit Pauschalempfehlungen als Berater ein Stück weit disqualifzieren.


    Sie haben sich entschieden, im Vorfeld einer Beratung schon viel Zeit in Recherche zu investieren. Das finde ich völlig in Ordnung. Letztlich entlastet es uns bei der Beratung, wenn Kunden sich vorher schon gut informiert haben, dann kann man Basics überspringen und sich direkt mit den Knackpunkten beschäftigen. Andere sparen sich diese Zeit und nutzen direkt unsere kostenlose Beratung. Ich hoffe auf Ihr Verständnis, dass ich unter Effizienzgesichtspunkten nicht größere Teile der Beratung hier ins Forum verlagern kann und möchte. Schreiben dauert viel länger als sprechen. Das ist wirklich nicht böse gemeint, aber mehr bekomme ich zeitlich beim besten Willen nicht hin. Meine Arbeitstage sind dafür - wie Sie an den Zeiten meiner Antworten sehen - einfach zu lang.

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  • Dr. Schlemann solange Sie auf Ihren Seiten ausschließlich Versicherungen die nicht, oder nur eingeschränkt mit Maklern zusammenarbeiten eigene Negativartikel bekommen trifft dieser Stereotyp doch voll auf Sie zu! Zumindest lässt es ein "Geschmäckle" zurück!


    Ein Makler dem es ausschließlich um objektive Aufklärung ginge würde auf einer Seite die 4-5 größten Gesellschaften in den wichtigsten Leistungen gegenüberstellen und Stärken und Schwächen benennen. Dieser objektive Eindruck entsteht jedoch nicht bei einseitigem Debeka bashing!

  • Muenchner , das Thema Debeka hatten wir doch schon öfters, zuletzt im April 2021. Haben sich für Sie seither irgendwelche neuen Aspekte ergeben? Andererseits bin ich für Ihre Fragen immer dankbar, denn diese Überlegungen stellen dann ja ggf. auch andere Ratsuchende an. Daher trage ich gerne zur Aufklärung solcher Vorurteile bei.


    Unsere Website hat nicht den Zweck Beratung vollständig zu ersetzen. Vergleiche sind außerdem immer von individuellen Anforderungen geprägt. Deshalb publizieren wir keinen (noch dazu regelmäßig zu aktualisierenden) vollständigen Marktvergleich. Von den "4-5 größten Gesellschaften" bieten außerdem die meisten keine besonders leistungsstarken Tarife.


    Die einzige Versicherung, der wir eine eigene Seite widmen, ist die tatsächlich die Debeka als größter deutscher privater Krankenversicherer. Aufgrund hoher Marktpräsenz, unterstützt von oberflächlichen Stiftung Warentests, neigen viele Ratsuchende dazu, sich die Entscheidung einfach zu machen und dem Herdentrieb zu folgen. Diese Tendenz ist insbesondere bei Beamten sehr ausgeprägt, u.a. da die Debeka aufgrund krimineller Datenschutzverstöße (wie auf unserer Website beschrieben) in Behörden sehr präsent ist, mit eigenen dort nebenberuflich für die Debeka entgeltlich tätigen "Vertrauenspersonen", eigenem Postkorb für PKV-Korrespondenz etc.


    Die Debeka ist von der Zahl der Versicherten eindeutiger quantitativer Marktführer. Obwohl die Tarife qualitativ historisch (Bisex) am unteren Ende der Leistungsskala und aktuell (Unisex) im Mittelfeld liegen, wird sie bei uns deshalb bei so gut wie jeder Beratung thematisiert. Diese "Ehre" wird sonst keinem anderen der nachfolgenden größeren Anbieter zuteil. Um bei unserer Beratung den relevanteren, leistungsstärkeren Anbietern und Tarifen mehr Zeit widmen zu können, behandeln wir die Nachteile und die (wenigen) Vorteile der Debeka ausführlich auf unserer Webseite, damit sich Interessenten mit dem Thema schon einmal vorab oder im Nachgang eingehend beschäftigen und sich dazu ihre eigene Meinung bilden können.


    Mehr zu der Thematik und weshalb wir "trotzdem" objektiv beraten finden Sie auf unserer Ihnen ja bestens bekannten Debeka Seite, die ich hier leider nicht verlinken darf, unter dem Stichwort "Debeka und Versicherungsmakler".

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  • J

    Mal überlegen warum gerade Debeka und HUK auf den einschlägigen Maklerseiten so gebasht werden...

    Erwarten Sie nicht dass ein Makler eine Gesellschaft die gute Provisionen zahlt so detailliert seziert wie HUK oder Debeka...

    Genau meine Meinung!


    Und wenn man sich überlegt, dass die Debeka Deutschlands größter privater Krankenversicherer ist wird auch klar, warum die Medien sich bei Beitragserhöhungen v.a. dezidiert auf diese Gesellschaft stürzen (und andere werden dagegen wenig bis kaum beachtet, da es sich um kleinere Gesellschaften handelt...).


    (Natürlich ist (auch) die Debeka nicht perfekt), wie schon von Dr. Schlemann geschrieben)