Vermögenwirksame Leistung vom Arbeitgeber

  • Ich bekomme bei meinem neuen Arbeitgeber 40€ / Monat VL

    Wenn ich das richtig sehe lohnt es sich aktuell nicht einen Bausparvertrag anzulegen ( hohe Unkosten und kaum Zinsen).

    Eine staatliche Förderung kommt bei mir nicht in Frage (mehr als 20.000€ Jahresverdienst)

    Deshalb würde ich gerne in einen ETF sparen.

    Aktuell bespare ich diesen ETF:

    A1JA1R UBSLFS-MSCI WLD.SR DLAD

    Laut Finanztip kommen nicht alle ETFs dafür in Frage.

    1. Ich würde gerne wissen wie ich erkenne ob ein ETF dafür in Frage kommt.
    2. Gibt es einen "social responsible" ETF (ähnlich zu A1JA1R) bei dem das ginge?
    3. Kann ich den ETF ganz normal in ein zusätzliches DKB Depot aufnehmen oder ist dabei etwas zu beachten?

    edit:

    3. konnte mir gerade die DKB beantworten, das bietet die DKB nicht an, ich muss zu einem Extra Anbieter gehen der explizit ein VL Depot anbietet.

    Da mein Gehalt zu hoch ist für die Arbeitnehmersparzulage ist ja folgendes noch interessant für mich

    Falls Du keine Arbeit­nehmer­spar­zu­lage erhältst, bist Du nicht an die Laufzeit von sechs Jahren plus ein Jahr Ruhezeit gebunden, sondern kannst Dein VL-Depot ohne Nachteile auch vorzeitig kündigen. Eine Anlage für mehr als sieben Jahre ist immer möglich.

  • Ich würde gerne wissen wie ich erkenne ob ein ETF dafür in Frage kommt.

    Ich würde raten, nicht mit dem ETF, sonder mit dem Depot anzufangen. Im von Dir zitierten Finanztip-Artikel steht ja, dass das nur bei zwei Anbietern geht. Ggfs dort nochmal genauer lesen, die ansehen, und dann entscheiden. Und bei 40 Euro/Monat nicht zu viel überlegen, jeder beliebige MSCI World/Developed World/ACWI/ etc tut es.

  • Danke für eure Hinweise.

    Ich werde wahrscheinlich Finvesto nehmen, zum einen weil die Depot Gebühren Fix sind (bei Oskar ist es ja abhängig vom Betrag), zum anderen Weil ich bei meinem ETF den ich schon kenne bleiben kann.

    Noch eine Frage:

    Meine Freundin ist im öffentlichen Dienst und würde 6,65€ / Monat bekommen.

    Gibt es einen Grund warum sie bis zum maximum von 40€ aufstocken sollte?

    Steuerlich scheint das ja keinen Unterschied zu machen.

  • Nein, es macht steuerlich keinen Unterschied und einen bestimmten Grund aufzustocken sehe ich nicht. Es mag sich jeder selbst überlegen, ob man bei 6.65 Euro pro Monat wirklich von "vermögensbildenden" Leistungen sprechen kann, oder von Augenwischerei. In meinen Augen mal wieder ein Beispiel für eine viel zu kleinteilige Förderung, die administrativ viel mehr kostet als sie bringt. Das aber nur OT.

  • Meine Tochter ist über comdirect ebenfalls beim VL-Depot bei finvesto. Noch beachten:

    Soweit ausschließlich gesperrte Anteile aus dem Vwl-Vertrag im Depot liegen, kostet das Depot jährlich nur 10 Euro. Also bietet es sich an, nach Ablauf der Sperrfrist die Anteile auf ein anderes Depot (bei dir DKB? ) zu übertragen.


    Hinsichtlich deiner Freundin :

    Wegen 6,65 würde ich den Aufwand nicht betreiben. Deshalb würde ich persönlich auf 40 Euro aufstocken oder es lassen....

    Gruß Tom

  • Wegen 6,65 würde ich den Aufwand nicht betreiben. Deshalb würde ich persönlich auf 40 Euro aufstocken oder es lassen....

    6,65€ sind in 6 Jahren immerhin 478€ (abzüglich 70€ Depotgebühren)

    Für die investierte Zeit ein Formular auszufüllen und ein depot aufzumachen ist es ok aber natürlich schon irgendwie dumm bei den kleinen Beträgen.

  • 6,65€ sind in 6 Jahren immerhin 478€ (abzüglich 70€ Depotgebühren)

    Für die investierte Zeit ein Formular auszufüllen und ein depot aufzumachen ist es ok aber natürlich schon irgendwie dumm bei den kleinen Beträgen.

    478 Euro abzüglich Steuern + Sozialversicherungsabgaben (sagen wir ca. 30%) = 334 Euro minus 70 Euro Depotgebühren + 0.2% Transaktionsentgelt (1 Euro :-)) = 263 Euro. Ja, das ist Geld, aber nicht wirklich Vermögen....

  • Ach ok VLs werden ja versteuert :(

    Steuern sind bei 42%, dementsprechend auch an der BMG.

    Sagen wir mal 300€ - 70€

    Das lohnt sich ja dann wirklich nicht. wir reden ja hier immerhin von 6 Jahren.