Miet(ver)kauf

  • Wir haben ein MfH das wir als monatliche Renteneinnahme "ver/miet/kaufen" wollen. Zu dem Thema gibt es ein mir vorliegendes Angebot von der R+V Versicherung das ich mathematisch-logisch nicht nachvollziehen kann und fühle mich "über den Tisch" gezogen.

    Gibt es zu dem Thema mehrere Varianten?

    Meine Idee dazu:

    die Wohnungen werden "verkauft" mit einem m²-Preis von 3000,00€ - 4500,00€ mit Notar und Grundbucheintrag.

    Die Käufer zahlen als Kaufpreis-Bezahlung monatlich für den m² Wohnfläche =10,00€.

    Der m²-Preis erhöht sich entsprechend dem Lebenshaltungskostenidex bis der VK bezahlt ist.

    Dauer der Grundschuldtilgung sind ca 40 Jahre, die Grundschuldsumme wird jedes Jahr neu mit dem reduziertem Wert festgeschrieben.

    Ein Vorkaufsrecht wird zu meinen Gunsten eingetragen.

    Wenn das so möglich wäre, dann hätten beide Seiten, Verkäufer und Käufer eine Menge Geld gespart.

    Wenn Sie möchten, dann kann ich die R+V Unterlangen scannen und schicken.

  • Zitat

    Wenn das so möglich wäre, dann hätten beide Seiten, Verkäufer und Käufer eine Menge Geld gespart.

    Warum sollten beide Seiten bei diesem Modell Geld sparen?


    Zitat

    Meine Idee dazu:

    Ist das deine Idee oder die von R+V?


    Zitat

    Wenn Sie möchten, dann kann ich die R+V Unterlangen scannen und schicken.

    Da es hier absolut an handfesten Infos fehlt, wäre das wohl sinnvoll. Alles nötige sollte vorher anonymisiert werden.


    Zitat

    die Grundschuldsumme wird jedes Jahr neu mit dem reduziertem Wert festgeschrieben.

    Und wer soll diese Änderungen bezahlen? Das kostet jedes mal Geld.

  • Ach du heilige Sch...!

    Bei einem angenommenen 'Verkaufswert' von 3.500€ / m2 beläuft sich die 'Mietrendite' auf 3,42% und der 'Verkaufswert' auf rund die 30fache Jahresmiete.

    Die Mietrendite darfst du sicherlich auch versteuern und von einer möglichen Wertsteigerung der Immo hast du nix, wenn der Preis 'heute' festgelegt wird.


    Ich kann auf Anhieb keinen Vorteil, außer vielleicht für die Räuber + Verbrecher, erkennen ;-)

  • Das bekomme ich nicht hintereinander.


    Es soll jemand 40 Jahre lang 120,- EUR/m²/ Jahr bezahlen zzgl. der Indexanpassung? Und was passiert, wenn ihr sterbt? Wie hoch sind denn die Einnahmen pro m²?


    Eine Grundschuldanpassung ist eine schlechte Idee, da diese dann jährlich unnötige Kosten verursacht.


    Ich würde vermutlich ganz anders an die Sache ran gehen. Aus welchem Grund wird denn überlegt, dass Haus zum Rentenkauf anzubieten und nicht einfach zu verkaufen und das Geld dann nach belieben anderweitig anzulegen? Bei einem Rentenkauf erhöht sich ggf. das Risiko für den Käufer und das wird er einpreisen.