Inflation - Tagesgeld abschmelzen?

  • Hallo zusammen,


    ich habe der üblichen Empfehlung folgend ca. 3-4 Nettogehälter als Puffer auf dem Tagesgeld. Da die Inflation zumindest vorerst höher zu bleiben scheint, überlege ich das Tagesgeld zumindest teilweise mit in meine ETFs zu stecken. Klar kann ich das nur selbst entscheiden, aber ich bin neugierig wie Ihr das handhabt. Lasst Ihr jetzt noch größere Menge Geld auf dem Giro- oder Tagesgeldkonto liegen?


    Grepe:)

  • Hallo zusammen,


    ich habe der üblichen Empfehlung folgend ca. 3-4 Nettogehälter als Puffer auf dem Tagesgeld. Da die Inflation zumindest vorerst höher zu bleiben scheint, überlege ich das Tagesgeld zumindest teilweise mit in meine ETFs zu stecken. Klar kann ich das nur selbst entscheiden, aber ich bin neugierig wie Ihr das handhabt. Lasst Ihr jetzt noch größere Menge Geld auf dem Giro- oder Tagesgeldkonto liegen?


    Grepe:)

    Hallo Grepe


    Es geht mir genauso wie bei Dir.

    Bei mir ist es noch extremer :


    * ich habe 60% vom verfügbaren Vermögen in ETFs investiert.

    * die restliche 40% ist auf dem Tagesgelkonto - es entspricht ein bisschen mehr als ein Brutto Jahresgehalt.


    Ich weiß, dass es dumm ist so viel Geld nicht investiert zu haben.


    Trotzdem schlafe ich sehr gut - vllt ist die Geldentwertung der Preis meines ruhigen Schlafs


    Jeder tickt anders - ich hoffe meine Erfahrung kann dir ein bisschen helfen

  • Hallo.


    Erste-Hilfe-Kasten oder Ersatzreifen sollen das Auto sicherer machen, nicht schneller oder sparsamer.


    Den Notgroschen will man ja gar nicht ausgeben, daher muss einem der Kaufkraftverlust gar nicht wehtun. (Allerdings müsste man ggf. die Höhe des Notgroschens anpassen.)

  • Trotzdem schlafe ich sehr gut - vllt ist die Geldentwertung der Preis meines ruhigen Schlafs

    Kann ich nur absolut beipflichten. Guter Schlaf ist wichtig.

    Und hätte ich im März 2020 (Corona-Crash) gut geschlafen, wenn ich gewusst hätte, dass mein Notgroschen auch im Depot investiert gewesen wäre!? :/

    Ich habe Bekannte (selbstständig), die zeitweise auf ALG2 angewiesen waren um über die Runden zu kommen.


    PS: Aktuell habe ich auch etwa 60% meines Vermögens im ETF-Depot und 40% stecken in 'sicheren' Anlagen ;)

  • Meine Festgeldtreppe, die ich über 10 Jahre hatte, läuft dieses Jahr aus. Das Geld gehört bei mir nicht zum Notgroschen. Ich werde das Geld in Fonds investieren, auch wenn ich dadurch, zumindest zeitweise, meinen Sicherheitsbaustein reduziere.

    Gruß


    Altsachse

  • Die Empfehlung von FT ist generell Mischportfolios aus breit gestreuten Aktien-ETF und Tages-/Festgeld zu halten. Was Elgob beschrieben hat ist diese Empfehlung umgesetzt.


    Aufgrund der Zinssituation tendieren inzwischen etliche Schreiber dazu stattdessen einen Fixbetrag als Cashreserve zu halten und den Rest zu investieren. Das sind dann aber nach meinem Verständnis Beträge oberhalb der 3-4 Monatsnetto.


    Um eine Brücke zu bauen: sofern Du im Zweifelsfall aus der Familie o.ä. Support bekommen würdest kannst Du natürlich mehr investieren. Ob ich es angesichts der aktuellen volatilen Situation machen würde - eher nicht.