Autoverkauf mobile.de

  • Guten Abend,

    wir verkaufen unser Auto, welches laut mobile einen fairen Preis von 15.100-16.300 Euro hat. Nun hätten wir definitiv für 14500 Euro einen Käufer. Vorher gab es einen Interessenten(Gewerbe), welcher das Auto blind für 13.000 Euro kaufen wollte.

    Bei einem anderen Autohändler kam ein Angebot von 12.500 Euro.


    Habt ihr diesbezüglich allgemein Tipps?

    Vielen Dank im Vorfeld.

  • Moin,


    wenn ihr tatsächlich 14.500 bekommt... und das Auto tatsächlich weg soll... dann sagt zu. So weit unter der angegebenen Spanne von 15.100 bis x läge der Preis/Erlös ja auch nicht.

    Als privater Verkäufer kannst du dir die 'fairen Preise' für gewöhnlich eh abschminken.

    Für 15 bis 16k würde ich bei einem Händler (kein Fähnchenhändler) kaufen und zusätzlich zur Gewährleistung noch eine Gebrauchtwagengarantie für wenigstens 1 Jahr heraushandeln. Kaufe ich von Privat, zahle ich weniger, deutlich weniger.


    Bei den -teils unverschämten - gewerblichen Kaufangeboten heißt es 'Grinsen'. Wenn mir so ein Ölauge 13k bieten würde, würde ich ihm sagen: "Für 13k nehmen ich auch zwei davon, oder drei!"

  • Danke für deine ehrliche Antwort.

    Der faire Preis wurde(von 15.xxx Euro) bis 16.700 Euro angegeben, wäre also zu dem Gebot 14.500 Euro eine Lücke von 2.200 Euro. Die Einschätzung von mobile.de halte ich dennoch für wahr, denn die meisten Autohändler nutzen die Preise dort in ihren Kalkulationen.

  • Die Einschätzung von mobile.de halte ich dennoch für wahr, denn die meisten Autohändler nutzen die Preise dort in ihren Kalkulationen.

    Das mag wohl stimmen. Aaaaber... die Frage ist nach wie vor, ob diese Preise überhaupt erzielt werden.

    Was bei dieser Spanne immer zu berücksichtigen ist, ist der Zustand des Fahrzeugs, das zum Verkauf angeboten wird. Dabei ist die Service Historie zu berücksichtigen, der Zustand der Bereifung, der allgemeine Pflegezustand, Gerauchsspuren bis hin zu Lackschäden (Steinschlag), Termin für die nächste HU etc....

  • Und umgekehrt, der Preis kann auch höher liegen. Wenn Neuwagen weiterhin so schwer zu bekommen sind (erst Chips, jetzt Kabelbäume...vielleicht war es keine so gute Idee die Fertigung über drölfzig Länder zu verteilen?), können Gebrauchte auch deutlich über normalen Preisen verkauft werden. Mir ist absolut unklar wie der "faire Preis" genau zustande kommt.

    Ich hatte vor ein paar Monaten aber mal geschaut was so für mein Auto drin wäre und da lagen die vorhandenen Angebote auf den Portalen deutlich über dem was die DAT ausspuckt. Ein Angebot ist natürlich noch kein Verkaufspreis, aber so lange ich nicht nachvollziehen kann wie ein Preisvorschlag berechnet wird, würde ich nicht einfach einen Wert darunter nehmen.


    Deshalb die Hausaufgaben machen:

    - was wird für vergleichbare Fahrzeuge verlangt?

    - habt ihr besondere Ausstattung oder Zustand? (gut oder schlecht)

    - wie viel wollt ihr für das Auto und wie lange seid ihr bereit auf einen besseren Preis zu warten?

  • DAT Rechner sagt 12500 Euro sowie den Ausstattungsgrad(bis zu 30 Prozent mehr).

    Ein Auto, welches vergleichbar ist, ist bei einem Händler für 17290 Euro zu finden. Es ist jedoch 1,5 Jahre jünger und hat 20000 Kilometer mehr. Ansonsten sind nur geringe Unterschiede festzustellen.

  • Es ist jedoch 1,5 Jahre jünger und hat 20000 Kilometer mehr...

    ... und ist somit nicht vergleichbar ;-)

    Der Händler, der dieses Fahrzeug zu diesem 'hohen' Preis anbietet, hat vielleicht etwas gefrühstückt, was er nicht hätte frühstücken sollen.


    Gibt's eigentlich noch die Kaputten von wir-kaufen-dein-Auto? Eventuell läßt du deinen Schleifer einmal dort 'schätzen'

  • Hallo Alex99

    LebenimSueden hat mit dem Neuwagenkauf recht. In den Fernsehmedien wurde vor kurzem berichtet, daß mit der Anschaffung von Neu- und auch Gebrauchtwagen im Moment enorme Schwierigkeiten bestehen und man sollte seinen eigenen Wagen weiterhin fahren.