Einpersonenhaushalt, kurz vor der Rente: Erspartes retten - wie?

  • ...

    Bei 70.000 € wäre die angenommene Brutto-Privatrente pro Jahr (4%) also 2.800 € oder rund 233 € für jeden Monat...

    Diese Privatrente kann jährlich um die Teuerungsrate gesteigert werden... und dürfte lebenslang und länger reichen.

    Hey...du kennst dich wirklich blendend aus...besten Dank...ich wünschte, ich hätte ansatzweise nur einen Bruchteil von Interesse in diesem Leben gehabt...vielleicht im nächsten8)...

  • Ich gehe jetzt mal davon aus, es betrifft mich.

    Als erstes würde ich über einen geringfügigen Job nachdenken. Als 2. würde ich mir überlegen, was brauche ich von den Ersparten in den nächsten 10 Jahren. Dabei würde ich den Betrag am oberen Ende ansetzen. Was dann übrig bleibt würde ich in einen weltweiten ETF anlegen, damit müssten dann die nächsten 10+ Jahre abgesichert sein. Weiterhin würde ich alles überprüfen, was ist nötig, besonders an Versicherungen usw. Sicherlich kommt das alles etwas spät aber besser als nie. Vorteil ETF, wenn’s gut läuft kannst du jeder Zeit darauf zugreifen. Sicherlich wird sich die Inflationsrate auch nach einer Beruhigung der Lage wieder beruhigen.

  • Es tut mir Leid - Deine Sprache verstehe ich nicht - ich habe Null Ahnung, was diesen Finanzsektor betrifft - allein das Vokabular ist ein Buch mit sieben Siegeln. :)

    Ja,

    und genau das fängt Dein 1. Problem an. Das Problem ist aber relativ einfach zu lösen.

    Ich empfehle dazu einfach mal den Youtube-Kanal von Finanztip zum Thema Vermögensaufbau mit ETF anzusehen.

    Alles zu ETFs - YouTube


    Dein 2. Problem kannst Du leider nicht lösen. Du bist schlichtweg extem spät dran. Für einen halbwegs sicheren Vermögensaufbau benötigst Du bzw. Dein ETF-Depot 10, besser 15 Jahre!

    Und da hilft Dir jetzt auch kein lamentieren! Du musst sehen, wie Du entweder Deine Einnahmesituation oder Deine Ausgabesituation änderst, damit Du überhaupt einen finanziellen Spielraum bekommst um Geld für einen Zeitraum von 10-15 Jahren anlegen zu können!

    Und selbst wenn Du das schaffst, wird Dir möglicherweise bzw. wahrscheinlich im Alter das Geld ausgehen!

    Und ja - es gäbe eine Lösung - die die Politik seit Jahrzehnten ignoriert. Alle zahlen ein. Das ist machbar - will das Beamtentum nicht.

    Klar, total einfache Lösung.

    Träum weiter. ;)

  • Ich gehe jetzt mal davon aus, es betrifft mich.

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    vielen Dank für deine Meinung. Genauso gehe ich auch vor. Gewerkschaften nach 40 Jahren gekündigt, Hausrat und Haftpflicht plus ADAC - ist alles, was noch bezahlt wird. wobei ich gerade überlege, ob die Hausrat nicht auch bei dem zweifelhaften Wert nicht rausgeschmissenes geld ist ;).

  • Keine Ahnung, was dich so triggert. Lass dir mal von einer jungen Seniorin verklickern: Das kommt gaaaanz schlecht rüber, in welchem Stil du hier als Koryphäe - sicher gut gemeint - deine Expertise teilst. Ich lamentiere nicht, ich jammere nicht, ich hatte bisher in meinem Leben andere Prioritäten als Kohle. Und ja: Jetzt wirds eng - und ich hätte mich früher kümmern sollen. Nicht zu ändern.
    Ich bin aber sicher, es gäbe das eine oder andere Problem, von dem du noch keine Ahnung hast, bei der ich gern bei einer Lösung helfe. Sprich mich an - ich bin da global aufgestellt. Dennoch will ich nicht undankbar sein. Aber Arroganz ist schlicht überflüssig.

  • Keine Ahnung, was dich so triggert.

    Ich denke, das war an mich gerichtet.

    Entschuldige, wenn ich Dir zu nahe getreten sein sollte. Das war nicht meine Absicht.


    Ja, Du mußt versuchen aus Deiner Situation das Beste zu machen. Niemand kann zaubern und wird Dir hier ein Patentrezept präsentieren (können).

  • Keine Ahnung, was dich so triggert. Lass dir mal von einer jungen Seniorin verklickern: Das kommt gaaaanz schlecht rüber, in welchem Stil du hier als Koryphäe - sicher gut gemeint - deine Expertise teilst. Ich lamentiere nicht, ich jammere nicht, ich hatte bisher in meinem Leben andere Prioritäten als Kohle. Und ja: Jetzt wirds eng - und ich hätte mich früher kümmern sollen. Nicht zu ändern.
    Ich bin aber sicher, es gäbe das eine oder andere Problem, von dem du noch keine Ahnung hast, bei der ich gern bei einer Lösung helfe. Sprich mich an - ich bin da global aufgestellt. Dennoch will ich nicht undankbar sein. Aber Arroganz ist schlicht überflüssig.

    Hmm naja ich finde, dass da sehr gute Vorschläge dabei waren:


    1. Nebenjob suchen

    2. Buch schreiben --> mein persönlicher Favorit, da eine individuelle Lösung

    3. Ausgaben reduzieren

    4. Für ein paar Jahre (5-10) Cash auf das Konto legen, den Rest in einen MSCI World investieren und hoffen, dass er dann höher steht und einen Entnahmeplan aufstellen.

    5. Rentenleben im Ausland als Option durchdenken

    6. Das Schicksal in die eigenen Hände nehmen.


    Du hast das ganze Thema einfach vollkommen ignoriert und behauptest jetzt, wenn alle eingezahlt hätten, dann hättest Du auch kein Problem. (Ist meiner persönlichen Ansicht nach "Jammern und Lamentieren")

    Die Wahrheit ist aber leider, Du hattest andere Prioritäten und jetzt ist es (zu) eng!

    Und irgendwie könnte man dann ja mal als junge Seniorin mit viel Erfahrung in ihren Bereichen, die Vogel-Strauß-Taktik im Bereich Finanzen ändern und auf die jungen Hüpfer :P( monstermania und JDS) hören, die in diesem Bereich vielleicht mehr Erfahrung haben.

  • Du hast das ganze Thema einfach vollkommen ignoriert und behauptest jetzt, wenn alle eingezahlt hätten, dann hättest Du auch kein Problem. (Ist meiner persönlichen Ansicht nach "Jammern und Lamentieren")

    Man sollte auch nicht vergessen, dass alle die einzahlen auch wieder einen Anspruch auf Auszahlung haben. Insgesamt ist das also eher von der linken Tasche in die rechte Tasche als die Lösung aller Probleme unserer Sozialversicherungen ;)

  • Alles ne Frage der Perspektive. Wenn billig bedeutet, für eine zugige - hübsche Erdgeschosshütte 420 Euro für 50 QM zu zahlen - ohne die verdoppelte Gasthermenanschlag von 140 Euro - Tendenz steigend...ist ja nur rund die Hälfte weg...

    Ja, das ist eine Frage der Perspektive. Ich zahle für 47 qm zurzeit 400 Euro netto. Das ist für den Großraum Stuttgart tatsächlich günstig. Als ich hier 2005 einzog, waren es sogar nur 300 Euro netto, das hat mir erlaubt, viel Geld zurückzulegen. Meine staatliche Rente in zwei Jahren wird nicht höher ausfallen als deine, aber ich konnte mir neben Ersparnissen noch drei Zusatzrenten aufbauen. Wenn man örtlich nicht gebunden ist, gibt es immer noch die Option in eine Region zu ziehen, in der 1.000 Euro Rente mehr wert sind (und Wohnungen billiger): "Generell ist das Rentner-Dasein im wirtschaftsstarken Süden der Republik kostspieliger. Gleich 40 der 50 teuersten Regionen verteilen sich auf Bayern, Baden-Württemberg und Hessen. Deutlich günstiger können Ruheständler hingegen meist in Nord- und Ostdeutschland leben. Dort sind nur vier (Hamburg, Nordfriesland, Berlin, Potsdam) der 50 teuersten Regionen" (Quelle: "Wo sich Rentner am meisten leisten können").