Mehrere Girokonten

  • Hallo.


    Alles darf, nichts muss! ;)


    Es gibt Personen, die müssen das eigene Geld vor sich "verstecken", andere haben gerne viele sortierte "Schubladen", andere gehen da eher intuitiv heran.


    Am Ende ist wichtig, dass man die Finanzen im Griff hat und nicht umgekehrt. Wie man das erreicht ist Geschmackssache.

  • Ich bin halt am Überlegen, ob es nachteilig sein könnte, dass ich nur ein Konto(+Tagesgeld) habe. Mich würde es schon nerven, wenn ich mehrere Apps aus dem Smartphone haben müsste..

  • Also Girokonto würde ich nur eins nehmen. Mehrere Tagesgeld sind meiner Meinung nach aber nicht verkehrt um sauber zwischen dem zu trennen was als Notgroschen oder Rücklagen (neues Auto, Heizung, ...) angespart wird und dem was zum Vermögensaufbau dient. Beide Konten fasst man relativ selten an, es reicht also auch der Zugang per Webseite vom PC aus.

  • Ich bin halt am Überlegen, ob es nachteilig sein könnte, dass ich nur ein Konto(+Tagesgeld) habe. Mich würde es schon nerven, wenn ich mehrere Apps aus dem Smartphone haben müsste..

    Ja, wenn du dort soviel Geld liegen hast, dass du Verwahrentgelt zahlen musst oder über die Einlagensicherung kommst.

    Ansonsten sehe ich da keinen Nachteil :)

  • Also Girokonto würde ich nur eins nehmen. Mehrere Tagesgeld sind meiner Meinung nach aber nicht verkehrt um sauber zwischen dem zu trennen was als Notgroschen oder Rücklagen (neues Auto, Heizung, ...) angespart wird und dem was zum Vermögensaufbau dient. Beide Konten fasst man relativ selten an, es reicht also auch der Zugang per Webseite vom PC aus.

    Danke. Hat es einen Grund, weshalb du sagst, dass du nur ein Girokonto nehmen würdest?

  • Hmmm... ein einziges Girokonto wäre mir eins zu wenig. Warum? Weil "digital" und "Internet" noch "Neuland" sind... und die verschiedenen Zahlungssysteme nicht 24/7 funktionieren.

    Somit kann ich 'rein zufällig' Girocard/V-Pay und maestro, sowie Visa und Mastercard nutzen und bin mit einem zusätzlichen Bargeld-Backup national und auswärts eigentlich recht pannensicher aufgestellt.

    Ein Giro ist das Haupkonto und das Zweite quasi ein Taschengeldkonto. Den üblichen Notgroschen halte ich teils in Cash und teils auf dem Girokonto, ebenso die Reserve für geplante/wahrscheinliche Ausgaben.

    Um die absolut nicht unsinnige Übersicht zu behalten, führe ich so etwas wie einen Geldkalender (manuell auf Papier).


    Termingeldkonten (Tages- oder Fetzgeld - wozu der Quatsch?) führe ich absichtlich nicht; mein Depot-Verrechnungskonto (mit 'freiwilliger' Einlagensicherung über 100k) reicht mir.

  • Termingeldkonten (Tages- oder Fetzgeld - wozu der Quatsch?) führe ich absichtlich nicht; mein Depot-Verrechnungskonto (mit 'freiwilliger' Einlagensicherung über 100k) reicht mir.

    Das Depot-Verrechnungskonto ist kein Girokonto, in deinem Fall? Wo führst du denn dieses Verrechnungskonto, welches eine freiwillige Einlagensicherung über 100k hat?

  • Mich würde es schon nerven, wenn ich mehrere Apps aus dem Smartphone haben müsste..

    Ich habe echt einige Konten und keine einzige App. Dich zwingt ja niemand die Apps zu nutzen;)


    Edit: ok, hab die SC App. Aber auch nur, weil ich die für die 2FA zum Anlegen des FSA brauchte...

  • Mittlerweile kosten die Geld und 5€ pro Monat zahlen nur um Geld zu organisieren...

    Meine beiden Girokonten sind kostenlos.

    • DKB: Hier gehen meine monatlichen Bezüge ein. Bei Bedarf tätige ich Überweisungen auf mein comdirct-Girokonto.
    • comdirect: Ich habe einen kleinen ETF-Sparplan eingerichtet, dadurch ist das Girokonto kostenlos.
  • Bei der DKB wäre ich fast gelandet. Zum Glück hab ich meinen Arsch nicht hochbekommen bevor die im Herbst die Konditionen deutlich verschlechtert haben. Und ein extra Sparplan bei der Comdirect verkompliziert alles, Ziel ist ja die Finanzen zu vereinfachen.

    Wie gesagt, zur reinen Organisation sehe ich keinen Grund für ein weiteres Girokonto, das geht auf Tagesgeldern auch gut. Kurz vor Monatswechsel kommt das Gehalt rein, dann gehen Trade Republic, Miete, Versicherungen, etc ab und kurz nach Monatswechsel ist nur noch Verbrauchsgeld auf dem Girokonto. Eine der zwei Kreditkarten und die Girocard wird schon funktionieren. Und wenn die Backend-Systeme ausfallen, nützt mir ein zweites Girokonto auf der gleichen Technologie auch nichts

  • Wir haben 2 Girokonten, für "Verwaltungshaushalt" (Gehalt, Lebenshaltung, normaler Zahlungsverkehr) und "Vermögenshaushalt" (Depotverrechnungskonto, Mieteinkünfte, Vermögenserträge). Beides kostenlose Konten. Ich mache alles am PC. Übrigens alles Gemeinschaftskonten, d.h. meine Frau hat keine eigenen Konten.


    Grundidee ist, das vom 2. Konto nichts zum 1. Konto zurück wandert. Klappt natürlich nicht immer (z.B. ist die KK vom 2. Konto für manche Zahlungen besser, größere Anschaffungen werden doch aus dem Vermögen bezahlt), aber in der groben Linie schon. So gehen Vermögenserträge nicht im normalen Zahlungsverkehr unter.


    Zusätzlich nutze ich eine Excel-Übersicht, auch mit erwarteten Kontobewegungen. Damit wäre prinzipiell natürlich auch eine 1-Konto-Lösung möglich. Letztlich muss jeder eine für sich passende Lösung finden.