Gasleitungen in russischer Hand

  • So'n Unfug, Deutschland oder deutsche Politiker haben gar nichts verkauft, sondern deutsche Unternehmen. Klar, so etwas passiert nur in einer Marktwirtschaft. In der DDR wäre das nicht passiert ;)

    Unabhängig davon muss die Politik natürlich die Rahmenbedingungen der Marktwirtschaft definieren. Da ist aus heutiger Sicht manches Suboptimal gelaufen ...

  • Hallo,


    nicht nur die Gasleitungen sind in der Hand ausländischer (hier wohl russischer) Konzerne; auch viele Hochspannungsnetzte (wohl nicht in russischer) oder auch die Kanalisation einiger Kommunen und viele weitere Infrastruktur. Momentan läuft gerade der Ausbau des Glasfasernetzes mit viel Geld ausländischer Rentenfonds.


    Dieses Geschäftsgebaren war und ist Ausdruck des Neoliberalismus mit seinem Streben nach dem schlanken Staat. Da haben alle Parteien, die in den letzten 30 Jahren einmal eine Regierung in Bund, Ländern und Kommunen gestellt haben – also fast alle – mehr oder weniger eifrig mitgemacht.

    Unsere letzte Regierung war der Übeltäter.

    Die ist sicher nicht unschuldig, aber sie war es nicht allein. Noch im Koalitionsvertrag der aktuellen Regierung wollte man die Abhängigkeit von russischem Erdgas (vorrübergehend) sogar noch erhöhen, um die bösen einheimischen Kohle- und Kernkraftwerke schneller abschalten zu können.


    Gruß Pumphut

  • So'n Unfug, Deutschland oder deutsche Politiker haben gar nichts verkauft, sondern deutsche Unternehmen

    Stimmt auf der einen Seite.

    Man muß sich ernsthaft fragen, warum geht man überhaupt wählen?

    In unserem Unternehmen hing ein Plakat, auf dessen die Politiker aus Schröderszeiten als Marionetten dargestellt wurden. Die Fadenzieher waren die Großkonzerne, Auto, Banken, Mineralölkonzerne und andere Lobbyisten.

    Wer hat nun das Sagen, wer bestimmt die Richtung für unsere gesicherte Zukunft?

    Also die Fadenzieher.

    Und wie geht es jetzt weiter, natürlich alle 4 Jahre durch Volksentscheid.