Anfängerfehler Aktien

  • wie oft nachgezogen, täglich, stündlich ?

    Kam und kommt darauf an, wie sich die Kurse entwickelten oder entwickeln. Ich habe mir die Kurse jeden Tag wenigstens 1mal angesehen, aber die Orders vielleicht alle 3 Wochen im Schnitt mal angepasst; ich bin kein Erbsenzähler und auf 1 oder 2 Punkte kam/kommt es mir nicht an. Mit anderen worten... habe ich kein day trading betrieben, zumindest nicht bei Aktien ;-)

  • Verluste sind ärgerlich, aber ich würde die nicht realisieren.
    Du kannst sogar mal indirekt dankbar über deine "Depotleichen" sein.
    Es sei dir gegönnt, dass du viele Gewinne macht. Dann will das FI Amt etwas davon ab.
    Jetzt könnte es Sinn machen und du erfreust dich über deine "Depotleichen", dessen Verluste du nun realisierst und mit den Gewinnen, die du realisierst, gegenrechnen kannst.
    Somit brauchst du weniger an das FI Amt zu bezahlen.
    Was ich mit dem Posting sagen micht ist, dass wenn du die Verluste strategisch dann realisierst oder teilweise realisierst, wenn du aus Gewinnen etwas hoch versteuern müsstest, kannst du die Steuerlast senken.

  • Warum sollte ich froh über Verluste sein als Otto-Normal-Verdiener ?


    Ich würde lieber "Richtig Fette Beträge" an das FA abtreten müssen, denn das würde bedeuten das ich eine Menge richtig gemacht habe und und ein nettes Sümmchen angehäuft habe.

  • Verluste sind ärgerlich, aber ich würde die nicht realisieren.

    Sch... doch auf die Steuern! Das Geld von den 'Leichen' könnte doch ggfs. in anderen Instrumenten Gewinne ermöglichen, oder irre ich mich da?

    Ich realisiere doch keine Verluste oder Gewinne, bloß weil ich da mit den Steuern irgendetwas 'glätten' kann. Vielmehr sehe ich zu, dass Kursverlust möglichst gering ausfallen und Gewinne dann realisiert werden, wenn es die (ggfs. möglichen) Kursrutsche sinnvoll erscheinen lassen.

  • Sorry, hatte mich falsch ausgedrückt. Natürlich, wenn ich merke, dass es nichts mehr bringt, dann würde ich mich trennen, wenn ich bessere Möglichkeiten sehe.
    Steuern sind nicht alles. Aber wenn man es halt mir einem Verlust kombinieren kann, dann ist es gut. Besser wäre es, das Maximale an Steuern bezahlen zu müssen. Dann hat man ordentlich verdient. Keine Frage.

  • Verluste brauchst du normalerweise nicht strategisch realisieren. Du hast den Verlustrechnungstopf der auch jedes Jahr automatisch übertragen wird. Entsprechend würde ich lieber die Verluste realisieren und das Geld in die Anlagen mit höherer Erwartung stecken.

    Verluste kann man übrigens auch mit bereits realisierten Gewinnen verrechnen. Zumindest die ING (vermutlich auch andere Broker) verrechnen das nachträglich und erstatten dir wieder unnötige Steuern aufs Verrechnungskonto. Das ganze nennt sich dann Steuerverprobung.

  • Aber wenn man es halt mir einem Verlust kombinieren kann, dann ist es gut.

    Wenn Du die Freibeträge überschritten hast, kenne ich keinen steuerlichen Grund, ein Verlustgeschäft erst später zu schließen.


    Wenn Du heute ein Geschäft mit Verlust realisierst, schaut die Bank zuerst, ob Du dieses Jahr bereits Gewinne realisiert hast. Falls ja, werden die dort bezahlten Steuern wieder erstattet. Falls nein, sorgt der Verlustvortrag automatisch für eine Berücksichtigung bei der nächsten Gewinnrealisierung.