Lohnt sich das Onvista Cashback für rentables Fondssparen?

  • Hallo zusammen!


    Ich hatte eigentlich geplant meine Fondsanteile zu verkaufen (wegen der hohen Gebühren) und bin dann zufällig auf das Onvista Cashback für rentables Fondssparen (https://blog.onvista.de/fondssparen-mit-onvista-cashback) gestoßen.

    Für die Cashback Berechnung muss man scheinbar zunächst ein Kundenkonto eröffnen.

    Von daher frage ich hier erstmal nach Erfahrungen und Tipps.


    Könnte ich so auch Gebühren zurückbekommen und die Anteile dann trotzdem verkaufen?


    Danke!

  • Hallo Lensche, willkommen im Finanztip-Forum.


    Bei gemanagten Fonds muss man zwei Dinge sehen: den Ausgabeaufschlag und die laufenden Kosten. Bei den laufenden Kosten fließt ca. die Hälfte zurück an Deine Depotbank dafür, dass sie Dich betreut, ebenso der Ausgabeaufschlag. Bei der Kontoeröffnung hast Du zugestimmt, dass die Bank diese Provisionen behalten darf, denn eigentlich ist es Dein Geld.


    Man kann als Betreuer für die Fonds einen Fondsvermittler eintragen lassen, dann bezahlt man i.d.R. keinen Ausgabeaufschlag mehr. Es gibt auch welche, die einen Anteil der laufenden Halteprovision als Kickback zurückgeben. Je nach Fondsvermittler und Volumen sind das 50 bis knapp 100% der Halteprovision, unterm Strich also ca. 25-50 Prozent der laufenden Kosten.


    Bei dem von Dir verlinkten Angebot steckt Rentablo dahinter, das ist einer von vielen Fondsvermittlern. Ich hatte dazu vor Jahren mal einen Thread begonnen. Gemanagte Investmentfonds - Kosten senken durch Auszahlung Kickback


    Den Anteil Halteprovison erhältst Du solange Du die Fonds hast, nicht rückwirkend. Verkaufen kannst Du, ab dann gibt es auch nichts mehr.

  • Hallo Kater.Ka


    vielen Dank für das Willkommenheißen und Deine Antwort.

    Habe mich ein bisschen durch den Thread gelesen und festgestellt, dass das alles wohl zu unübersichtlich und kompliziert ist für mich als Laien (der eigentlich auch kein Experte werden will, sondern nur möglichst unkompliziert und zeitsparend vorsorgen will). Da verkauf ich dann wohl doch besser und reinvestiere in einen/mehrere ETF /´s

  • Das mit den Kick - Backs ist nach meiner Meinung nichts für Anfänger. Erst wenn man ein ausreichendes Polster hat, wird das sinnvoll. Bei meinen Fondsvermittler muß man 100000 € in aktiven Fonds haben, um Kick - Backs zu bekommen. In der Praxis hat man sinnvollerweise 200000 € weil die Kurse ja schwanken. Liegt man darüber, ist es schon sinnvoll das Geld mitzunehmen.

    Gruß


    Altsachse

  • Das mit den Kick - Backs ist nach meiner Meinung nichts für Anfänger. Erst wenn man ein ausreichendes Polster hat, wird das sinnvoll. Bei meinen Fondsvermittler muß man 100000 € in aktiven Fonds haben, um Kick - Backs zu bekommen. In der Praxis hat man sinnvollerweise 200000 € weil die Kurse ja schwanken. Liegt man darüber, ist es schon sinnvoll das Geld mitzunehmen.

    Gruß


    Altsachse

    Bei Rentablo geht es auch mit kleineren Beträgen schon.