Ist das ETF Pferd tot - reiten alle ETF Sparplanler ein totes Pferd - wer hat mut abzusteigen

  • Genau so sieht es aus, wie ich schon mehrfach geschrieben habe, sind die ganzen selbsternannten Gurus dafür da, dass man sie mit nicht beachten abstraft. Leider fallen immer wieder gutgläubige, uninformierte Anleger auf diesen ganzen Unsinn rein und halten somit diese „Experten“ im Geschäft. Womit wir wieder bei einigen Schulstunden für Geld, Altersvorsorge usw. wären…..

  • Die letzten Tage habe ich stuck für Stuck meine ETF zurückgekauft.


    Nun habe ich mehr ETF als vor ich Panik bekommen habe und mein Verlusttopf ist voll für zukünftige Steuerersparnisse.


    Heute sind die Kurs gut gestiegen und ich fühle mich blendend - weil ich glaube, dass ich den Market richtig „getimed“ habe.


    Alles is natürlich Quatsch - ich habe heute genauso wenig Ahnung was demnächst passieren wird.


    Vllt steigen die ETF weiter

    Vllt kommt der Crash

    Wer Weiß?


    Was ich weiß ist das ich nix weiß und solange ich das weiß - dann weiß ich viel mehr als andere.


    Das angelegte Geld brauche ich nicht für mindestens 15 Jahre.


    Ich habe wieder ETF:Tagesgeld auf 60:40 gesetzt


    John Bogle hat immer „stay the course“ gepredigt


    Ich hoffe, dass es mir gelingt.


    Ein Problem was ich habe ist meine Wissenshunger - ich lese viele Beiträge hier auf diesem Forum und auch Wertpapier-Forum.de


    Unterschwellig bekomme ich Angst wenn ich einige Kommentare lese - vllt sollte ich im Zukunft Abstand von solchen Medien halte.


    Die tägliche Depotkontrolle ist auch Nervenschädlich.


    Vielen Dank an alle


    Entschuldigung an die, zu den ich vllt unhöflich war - war nicht böse gemeint.


    Whatever you decide to do - I do hope it is profitable


    Sorry, dass die Texte etwas lang ist - ich habe keine Zeit mich kurzer zu fassen


    Mein neue Motto lautet - keep calm and drink tea and buy and hold and

    in the end everything will be good and if it is not good then it is not the end.

  • Hallo zusammen,

    Respekt!

    Die Richtung stimmt.

    Besser nur einmal im Monat in das Depot sehen… und weniger und weniger.

    Der MSCI macht das schon.

    15 Jahre ist eine gute Zeit auch 15 Jahre für den Euro der am Ende der 15 Jahre investiert wurde.

    Respekt, da ist was passiert.

    LG

  • Ein Problem was ich habe ist meine Wissenshunger - ich lese viele Beiträge hier auf diesem Forum und auch Wertpapier-Forum.de


    Unterschwellig bekomme ich Angst wenn ich einige Kommentare lese - vllt sollte ich im Zukunft Abstand von solchen Medien halte.

    Och,

    ich find die Thread insbesondere im WPF teilweise sehr unterhaltsam. Da kann man sehr gut lesen, wie sich bei manchen Menschen Gier und Panik die Klinke in die Hand geben.:/

    Hier im Forum scheint ja überwiegend eher die 'Buy-and-Hold'-Fraktion unterwegs zu sein. Also irgendwie schon langweilig. :D


    Beruhigend finde ich dann immer, wenn ich etwas von Leuten lese, die schon seit den 80'er-, 90'er-Jahren im Aktienmarkt mitmischen. Die sehen das i.d.R. Alles sehr entspannt.

    Aber ich stimme Dir zu, wenn Du damit nicht klar kommst, dann ist Wegschauen/-hören das Beste!

  • Donnerstag 23..62022

    Hallo zusammen

    nachdem ich gerade mal wieder die letzten Textbeträge hier gelesen haben,

    juckt es mich in den Fingern, auch noch einen Kommentar abzugeben.

    Zunächst:

    Ich wollte dem DIRK MÜLLER nicht zu nahe treten.

    Ich wollte damit nur sagen:

    Selbst ein Aktienfonds, der langfristig zu der Gruppe von FONDS gehört mit den schlechtesten Ergebnissen, auch einem solcher Fonds gelingt mal ein guter Zeitraum.

    Daher sollte man immer mehrere Zeiträume vergleichen:

    1 Jahr, 3 Jahre, 5 Jahre, 10 Jahre und länger - falls vorhanden .

    Dirk Müller kann bei seiner Strategie machen was er will:

    Solange er gleichzeitig auf steigende und fallende Kurse setzt

    (man nennt das Gewinnabsicherung !!)

    wird der Fonds längerfristig IMMER schlechter sein als ein Fonds der nur Aktien (long) ,

    also langfristig hält und sich diese Versicherungsprämien spart.

    Ich wollte hier aber kein Mr.DAX Thema eröffnen,

    das war nur als Beispiel gedacht, warum ein kurzfristiger Zeitraum nicht objektiv ist.

    In der Praxis gibt es aber fast keinen Anleger der sein gesamtes Kapital an einem einzigen Tag komplett investiert und dann jahrelang alles laufen lässt, daher ist die 15-Jahresregel eher Theorie.

    Bis zum nächsten Mal, viele Grüße McProfit.

  • Donnerstag 23..62022


    In der Praxis gibt es aber fast keinen Anleger der sein gesamtes Kapital an einem einzigen Tag komplett investiert und dann jahrelang alles laufen lässt, daher ist die 15-Jahresregel eher Theorie.

    Bis zum nächsten Mal, viele Grüße McProfit.

    Hallo McProfit


    Ich selber besitze keine Sparpläne, weil ich keine Bruchstücke im Depot haben möchte.


    Ich bin eher ein Lump Sum Investor - mit allen Vorteilen und Nachteilen

  • Elgob

    Sparpläne sind ja verhältnismäßig neu. Man kann ja auch regelmäßig Anteile kaufen, so wie das früher auch gemacht wurde.

    Ob ich nun z.B. bei der DKB 1,50€ pro Sparplan zahle oder 10€ für einen Einmalkauf spielt für die Endsumme auch keine große Rolle mehr, wenn ich immer > 1.000€ kaufe (siehe Beispiel im Bild).

    Sparplan ist halt praktisch, da man sich um nix kümmern muss und man auch nicht von irgendwelchen Nachrichten (negativ) beeinflusst wird.

  • Ich finde dieses Forum nicht langweilig, auf aufkommende Fragen wird versucht nach besten Wissen und Gewissen zu antworten, auf die meisten dieser Fragen gibt es auch sehr gute Antworten. Wenn man anderswo unterwegs ist, wird auch die Gier Panik Klinke bemüht aber hauptsächlich mit Erfolgen geprahlt um Ahnungslose zum Kauf von völligen Unsinn zu überzeugen und dann wieder schnell zu verschwinden. Besonders gut gefällt mir hier, dass auch Misserfolge zur Sprache kommen um damit andere zu warnen, für mich ist die Qualität des Forums auch an den "Veteranen" zu erkennen, die mit mehreren Tausend Beiträgen zur deutlichen Erweiterung meines Wissens beigetragen haben, wofür ich mich hiermit auch mal bedanken möchte. In Verbindung mit der Hauptseite von FT und den Videos von Saidi sowie den Podcast`s ist das für mich ein gelungenes Rundumpaket. Sensationen brauche ich nicht.

  • Unterschwellig bekomme ich Angst wenn ich einige Kommentare lese - vllt sollte ich im Zukunft Abstand von solchen Medien halte.

    Na ja... Informationen schaden, wie man so schön sagt, nur denen, die sie nicht haben... die Informationen.

    Du musst einfach lernen zu unterscheiden, was du als Informationen verwerten kannst, und was in die Ecke von Dummbabbeln gehört...


    Die tägliche Depotkontrolle ist auch Nervenschädlich.

    Nein! Nicht zwangsläufig! Weshalb? Janz einfach... aus meiner Sicht.

    Und zwar hängt das damit zusammen, ob du eine gewisse Strategie verfolgst, die ggfs. Reaktionen erfordert, oder ob du lediglich den Wasserstand checken willst ;-)

    Verfolgst du ein für dich definiertes Handelsprinzip bzw. eine Strategie, die sich doch deutlich vom B&H unterscheidet, dann ist der (mehrfach) tägliche Check unumgänglich, wie auch der Check von Informationen (wirtschaftliche Entwicklungen...), die du zu deiner Entschedungsfindung heranziehst.

    Und selbst wenn du buy & hold favorisieren willst, ist ein häufigerer Blick auf den Stand des Depots bzw. auf den Stand deines Nettovermögens nicht zwangsläufig nervenaufreibend.

    Schwankungen sind normal... und auf längere Sicht gab es in der Vergangenheit mehr Tage mit Steigerungen, als mit Kursverlusten ;-)

    Mein bescheidenes Depot - respektive mein Nettovermögen - ist in den vergangenen ebbes über 30 Jahren um einen fetten Prozentsatz gewachsen, den ich hier lieber nicht nennen mag.

  • Na ja... Informationen schaden, wie man so schön sagt, nur denen, die sie nicht haben... die Informationen.

    Du musst einfach lernen zu unterscheiden, was du als Informationen verwerten kannst, und was in die Ecke von Dummbabbeln gehört...

    .

    Hi JDS


    Wenn ich etwas lese und es ist vereinbar mit meinem Investment Ideologie - dann denke ich - jup - ich mach alles richtig und bin ein Käpsele


    Soweit ich das weiß nennt man dieses Verhalten „confirmation bias“


    Jetzt wird es tricky 😃


    Wenn ich etwas lese und es is gegen meine Investment Ideologie - bekomme ich Zweifel und stelle meine eigene Glaubensätze in Frage:


    * wieso bin ich vor dem Crash nicht ausgestiegen ?


    * Buy ‚n Hold funktioniert nicht mehr


    * sterbe ich arm ?


    Durch zuviel Leserei erweitere ich mein Horizont so weit, dass ich nicht mehr entscheidungsfähig bin


    Es errinert mich an die Zeiten als unsere Waschmaschine kaputt gegangen war.


    Meine Frau wollte sofort eine neue kaufen - ich habe gesagt wir mussten warten bis ich die Tests bei Stiftung Warentest lese.


    Ich habe viel zu viel gelesen und könnte am Ende keine Entscheidung treffen.


    Wir waschen immer noch per Hand (5 Jahre später) - ich warte so lange bis die beste Waschmaschine aller Zeit erfunden wird.


    Wer wissen hat hat macht.

    Was du nicht weißt macht nix


    Es ist manchmal besser nicht schlau zu sein.


    Herzlich aber seriös 🤪


    Elgob

  • Hallo zusammen,

    es ist m.E. im wesentlichen Psychologie im Spiel.


    Informiert zu sein ist angemessen.

    Stiftung Warentest zu lesen und es in einem bestimmten Zeitfenster zu tun.

    Dann eine verbindliche Entscheidung zu treffen.


    Wer nicht entscheidet entscheidet auch.


    Sich langfristig für DEN ETF zu entscheiden ist langweilig und zielführend.


    Nicht investiert zu sein ist zu teuer.

    Keine bewusste Entscheidung zu treffen können wir uns nicht leisten.


    Nicht die beste Möglichkeit aller Zeiten bringt uns an das Ziel, sonder eine Entscheidung in einem Zeitfenster nach


    derzeitig


    bestem Wissen und Erkennen.


    Das ich später mehr Wissen und Erkennen habe ist normal. ( Wenn ich mich für den Erkenntnissweg eintscheide).

    So wie wir davon ausgehen, dass die Kurse auf Dauer steigen so wird auch unser Wissen zunehmen…


    Rückblickend würde man es ggf. dann anders gemacht haben wollen… sehr normal, da mehr Erkennen dazu gekommen ist.


    Erkennen, dass man es nun anders machen würde zeigt, gut dass ich mich Damals entschieden habe und nun dazu gelernt habe… dann ist alles gut gelaufen.


    Nicht entscheiden ist wesentlich teurer.


    Dann dabe zu bleiben, DEN ETF durchhalten, ist die eigentliche Herausforderung.


    LG

  • Hallo zusammen,

    danke für die Rückmeldung.


    Wenn wir nicht entscheiden verdienen häufig genug die Anderen oder wir belasten

    Dritte unnötigerweise.


    Nicht investiert zu sein kostet Geld und Möglichkeiten.


    Falsche Entscheidungen gehören zum Leben einfach dazu.


    Hinterher ist man immer schlauer.


    Das ist doch was. Man lernt nie aus, sondern immer dazu.


    LG