Ist das ETF Pferd tot - reiten alle ETF Sparplanler ein totes Pferd - wer hat mut abzusteigen

  • "Was wir jedoch wissen, ist, dass es in der Anlegergemeinschaft immer wieder zu gelegentlichen Ausbrüchen dieser beiden superansteckenden Krankheiten – Angst und Gier – kommen wird. Der Zeitpunkt dieser Epidemien wird unvorhersehbar sein. Und die von ihnen ausgelösten Marktverwerfungen werden ebenso unvorhersehbar sein, sowohl was die Dauer als auch das Ausmaß betrifft. Daher versuchen wir nie, die Ankunft oder den Ausbruch einer der beiden Krankheiten vorherzusagen. Unser Ziel ist bescheidener: Wir versuchen einfach, ängstlich zu sein, wenn andere gierig sind, und nur dann gierig zu sein, wenn andere ängstlich sind."


    (Warren Buffett, 1986)

  • Heute 40 Jahre später notiert derselbe Index, d.h. die Aktienkurse der großen Firmen bei über 30.000. Also 15 x höher. D.h. aus 10.000 Dollar wurden (im Schlaf) 150.000 Dollar.

    Ja, diese Betrachtungsweise ist doch super. Rechnet man das Ergebnis - durchschnittliche Rendite rund 7% - allerdings auf den Euro um, dann sind aus den 10k Dollar bis heute etwa 116k Euronen geworden. Also nicht ganz das 12-Fache, was einer durchschnittlichen Rendite von knapp über 6% entspricht.

    Nun kommt hinzu, dass im besagten Index keine Dividendenzahlungen berücksichtigt sind, wenn ich mich nicht irre. Wenn's denn so ist, dann sieht das Ergebnis über diesen langen Zeitraum, in dem wir wenigstens 4 'Krisen' erlebten, natürlich viel besser aus.

    So etwas sollten die Sparer-Investoren auch im Hinterkopf haben... und eniger das 'Heulen' anfangen, wenn wir mal (wieder) Kursschwankungen im Bereich von niedrigen zweistelligen Zahlen verzeichnen...