• @elijah2807 Vielen Dank für die ausführliche Antwort.


    Dann habe ich also richtig verstanden, dass ich ruhig noch den neuen Test abwarten kann, da ich den Vertrag nicht vor dem 23.03. abschließen muss, sondern lediglich noch in diesem Jahr die Beiträge zahlen muss, egal wann ich den Vertrag abschließe in diesem Jahr.


    Das ist gut. Möchte gerne den neuen Test abwarten und mich dann entscheiden.


    Liebe Grüße

  • Wobei man vielleicht erwähnen sollte, dass dies die Seite eines Versicherungsmaklers ist - ob da alle Informationen neutral sind, sollte man prüfen

    Ja natürlich, eigentlich ja eh wie mit allen Quellen sollte man einen gewissen Grad an Aufmerksamkeit an den Tag legen, was die Authentizität der Informationen betrifft :) Ich persönlich fand die Seite halt recht informativ und ziemlich objektiv, deswegen hab ich sie empfohlen.

  • ...guten Abend,


    ich habe mich vor ein paar Wochen angefangen mit Riester zu beschäftigen und will demnächst einen Vertrag abschliessen. habe schon alle möglichen Seiten, Blogs, Foren, etc. durchgeforstet und so richtig schlau bin ich daraus nicht geworden.


    Vielleicht bin ich kein guter Modellkunde, wie er bei den Tests verwendet wird, aber für mich zählt "mein" Modell und das liefert nach 24 Jahren bei der Axa, Union, DWS und Fairr in etwa das gleiche Ergebnis; hier meine Modelldaten:


    - Alter 42
    - Renteneintrittsalter 65
    - Kinder 3, alle nach 2008 geboren
    - Zulagen bis die Kinder jeweils 25 werden (ich nehme jetzt einfach an, dass sie alle studieren werden)
    - Gesamtjahresbeitrag jeweils die max. 2100,-


    Der garantierte auszahlungsbetrag kommt auf 50.400 zusammen, dann je nach performance der Fonds variert er, nach oben offen... hier habe ich die auf Fairr vorgestellten 7% gelassen (das wäre schön) und - wie schon erwähnt - kommen bei allen anbietern etwa 110.000 raus.


    Aus meiner Beispielrexhnung kann ich keine grossen Unterschiede in der Kostenstruktur erkennen, wenn bei allen 4 zum Schluss das Gleiche rauskommt - inkl. DWS, bei der sich in den ersten 5 Jahren etwa 1.800,- aus den Ersparnissen "vertschüssen" (was auf der Webseite aber KLAR ersichtlich ist) und die - ironischerweise - den höchsten Gesamtwert am Ende der Laufzeit stehen hat.


    Entweder bin ich einem Irrtum aufgesessen oder die Fairr-Kosten sind unter dem Strich doch nicht so günstig, wie es den Anschein hat. Ich habe eher den Eindruck, dass das Riestern mit Fonds massgeblich von der Fonds-Performance (also wer ist der bessere Investmentbanker) abhängt und nicht so sehr von der dahintersteckenden Gebührenstruktur.


    Ich stand dem Fairr-Angebot sehr positiv gegenüber, nach den ganzen Berechnungen und der näheren Betrachtung des Umfelds (Sutor Bank) tendiere ich dann doch eher zu einem grossen "systemrelevanten" Anbieter; eins bleibt aber noch zu erfahren, wer von denen ist der bessere Investmentbanker und holt mehr rendite mit seinem Fonds raus?


    Mich würde interessieren, ob jemand schon einen Wechsel zB. von der DWS zu Fairr durchgeführt hat und welche Unterschiede sich dabei tatsächlich(!) bemerkbar gemacht haben.


    Danke und Gruss, MB

  • Hallo,


    zunächst einmal vielen Dank für Aktualisierung des Artikels Riester-Banksparplan


    Hierzu hätte ich jedoch noch ein paar Fragen:


    In der Beispielrechnung schreiben sie:


    1) Gesamtguthaben
    "Bei Renteneintritt haben Sie ein Guthaben von etwa 110.448 Euro angespart. Das entspricht einer Rendite inklusive Förderung von 3,89 Prozent."
    Wie genau setzen sich diese 110.448 Euro zusammen?


    2) Auszahlung
    "Für die Auszahlung wählen Sie die Sofortrente. Sie erhalten nach derzeitigem Stand eine garantierte Rente von etwa 440 Euro im Monat beziehungsweise 5.280 Euro im Jahr."
    Auf welchen Daten basieren die 440 Euro. Haben Sie hierzu ein Angebot für einen Auszahlungsplan einer Versicherung/Bank?


    Grundsätzlich wird ja oft Riester-Banksparplänen und Riester-Fondsparplänen (außer Fairr) negativ ausgelegt, dass zu Beginn noch nicht die Rentenhöhe feststeht, sprich kein garantierter Rentenfaktor. Im Gegensatz dazu gibt es das ja bei Riester-Rentenversicherungen bei Vertragsabschluss. Es ist doch auch davon auszugehen, dass die Rentenfaktoren in 30 Jahren deutlich schlechter ausfallen da die Menschen länger leben. Also ist es doch durchaus sinnvoll eine Riester-Rentenversicherung mit den heutigen Rentenfaktoren/Sterbetafeln abzuschließen, da diese bei Auszahlungsbeginn von Bank/Fondssparplänen (also in 30 Jahren) deutlich schlechter stehen werden. Oder ist das ganze zu einfach gedacht?


    Vielen Dank und Beste Grüße

  • Hallo @m1ster_j und willkommen hier!


    Eigentlich wollte ich den aktualisierten Artikel hier schon längst posten. Wie das aber in einer Redaktion aber mal passieren kann, haben sich unerwartete Änderungen ergeben. Unser Zaster-Team sitzt daher gerade noch am finalen Schliff.


    Wenn der durch ist, werden sich wahrscheinlich auch andere Zahlen ergeben haben. Voraussichtlich nächste Woche wird die finale Version im Newsletter vorgestellt werden. Bis dahin bitte ich noch um Geduld. Sollten sich dann noch Fragen stellen, beantworten die Kollegen diese selbstverständlich.

  • Ich bin jetzt 47 und habe im Jahre 2002 bei der Asstel die Rente.Pro-Fonds abgeschlossen (von FinazTest damals empfohlen), bin aber mit der Performance nicht zufrieden und auch die Kosten erscheinen mir hoch. Macht es Sinn den Vetrag in einen Fondssparplan oder eine andere fondsgebundene Versicherung umzuwandeln?

  • @jome68de


    Ob eine Veränderung sinnvoll oder weniger sinnvoll ist, wird wohl von den Werten abhängen, die bei Ablauf herauskommen.


    Daher folgender Vorschlag:


    - Lass Dir von Deinem bisherigen Anbieter die voraussichtlichen Ablaufleistungen mitteilen (0%,3%, 6% und 9%)
    - Geh zu neuen Anbietern (DWS, Union Investment, etc.) und Versicherungen (auch mal Netto-Tarife ansehen) und lass Dir die gleichen Werte mitteilen


    ... aber bitte den Rückkaufswert der bestehenden Versicherungen (in der Regel abzüglich 150 Euro Wechselgebühr) mit berücksichtigen lassen.


    Dann dürftest Du aus meiner Sicht Zahlenmaterial haben, die einen Vergleich und eine Entscheidung ermöglichen.

    "Man kann die raffiniertesten Computer der Welt benutzen und Diagramme und Zahlen parat haben, aber am Ende muss man alle Informationen auf einen Nenner bringen, muss einen Zeitplan machen und muss handeln."

    Lee Iacocca, amerik. Topmanager

  • Hallo @m1ster_j,


    ich wollte gern noch auf die Frage antworten, inwiefern eine Riester-Rentenversicherung mit garantiertem Rentenfaktor besser ist als andere Riester-Produkte ohne. Wir glauben, dass es nicht unbedingt ein Vorteil sein muss, schon heute den künftigen Rentenfaktor zu kennen.


    Natürlich können Versicherer in 30 Jahren u.U. eine andere Lebenserwartung für ihre Berechnungen der Rente zugrunde legen. Andererseits: Bis dahin könnte auch das Zinsniveau wieder deutlich gestiegen sein - diese Entwicklung bestimmt den Rentenfaktor auch mit.


    Wie hoch steigende Lebenserwartung versus steigende Zinsen beim Rentenfaktor ins Gewicht fallen würde, wissen wir nicht - das müsste man versuchen, einmal im Detail auszurechnen.


    Stand jetzt ist: Wir gehen davon aus, dass sich in den kommenden Jahren ein Wettbewerb der Angebote an Sofortrenten ergibt - dann, wenn die erste Kohorte Riester-Verträge ausläuft und sich viele nach der günstigsten Versicherung für die Verrentung umsehen. Das könnte sich für Sparer positiv auswirken.

  • @m1ster_j, @Sara


    Die Diskussion um den Rentenfaktor irritiert mich schon seit langem. Das Argument, dass die Renten in Zukunft niedriger ausfallen, weil die Menschen ja länger leben, ist meiner Meinung nach eine von den Versicherungen bewusst "toleriertes Missverständniss".
    Die Versicherungen wissen ja auch, dass die Menschen im Schnitt immer älter werden. Sie wären ja irgendwas zwischen naiv und fahrlässig, wenn sie diese Entwicklung nicht selbst mit einpreisen würden. Entsprechend sind die Kalkulationen schon heute so gestrickt, dass sie die Entwicklung der nächsten Jahrzehnte antizipieren und von einem sehr hohen Lebensendalter ausgehen. Einem so hohen Lebensendalter, wie es das statistische Bundesamt in seinen Prognosen für die Entwicklung des Lebensendalters nicht erwartet. Die sich entwickelnde Lebenserwartung ist schon eigepreisst. Daher kommen ja auch die ganzen Meldungen darüber, dass sich eine heute abgeschlossene Riester-Rente nur lohnt, wenn man 95 wird oder so.
    Wenn man sich daher heute einen bestimmten Rentenfaktor garantiert bekommt, wird meistens das Risiko umgedreht: Erstmal muss sich das Lebensalter wie in der "optimistischen" Prognose der Versicherung entwickeln, das ist schwer genug. Erst, wenn das erwartete Lebensalter wesentlich darüber hinaus geht, habe ich als Versicherter einen Vorteil aus der Rentengarantie.

  • Hallo,
    Ich bekomme Bafög und Gehalt bei einem Minijob von unter 400€ Brutto (zahle also Rentenversicherungsbeiträge). In dem Beitrag "Wer darf Riestern" steht, dass "Beschäftigte in Midijobs mit einem Verdienst zwischen 450 Euro und 850 Euro im Monat" förderberechtigt sind. Ich verdiene aber unter 400€ Brutto in meinem Minijob. Bin ich jetzt nicht förderberechtigt?

  • Hallo @razer,


    seit 2013 sind alle mit einem Minijob automatisch in der gesetzlichen Rentenversicherung pflichtversichert. Sofern Sie sich nicht haben befreien lassen, sind Sie damit auch automatisch förderberechtigt. Um den vollen Zulageanspruch zu haben, sollten Sie daran denken, 4% des Vorjahreseinkommens abzüglich Zulagen einzuzahlen.


    Beispiel:
    Verdienst 12*450 EUR, keine Kinder --> Jahresbeitrag: (450*12*0,04-154) EUR = 62 EUR.
    Bei geringerem Verdienst müssen Sie dennoch den Sockelbetrag von 60 EUR leisten, um den vollen Zulageanspruch zu haben.

  • Hallo ich habe noch einen Tipp an alle welche die DWS Top Rente als Riester-Rente Nutzen. Eine Umstellung auf den Vermittler INFOS GMBH (Frau Anne Elter) führt zu 100% kostenfreiheit. 50% Direktrabatt auf den Ausgabeaufschlag gibts direkt von der DWS aus. Zusätzlich bekommt man die verbleiben 50% des AA und die jährliche Kontoführung (15,40 EUR bzw. 18 EUR) ebenfalls im nachinein von der INFOS GmbH erstattet. damit ist diese Variante noch günstiger als das Angebot von fairr der Surtor-Bank.


    HERZLICHE EMPFEHLUNG!

  • Hm, das sehe ich noch nicht bewiesen. Immerhin erhebt fairr bis auf die (scheinbar sehr transparenten) Verwaltungsgebühren keinerlei Vermittlungskosten..

    Ups, hier habe ich mich vertan. Ich meinte die nicht vorhandenen Abschlusskosten.
    Trotzdem: Mit 0,5-1,5% laufenden Kosten plus ETF-Kosten (momentan bei der teuersten Komponente 0,48%) liegt man ggf. immernoch unter den Kosten der DWS-Fonds, deren Verwaltungskosten eher steigen, wenn man sich den Vergleich zu älteren TERs anschaut.
    Ich bin selbst auch nicht restlos von fairr überzeugt, aber die Transparenz der Kosten gefällt mir sehr gut, da mich inzwischen die Vertragswerke abgeschlossener Riester-, Renten- und Lebensversicherungen ganz schön nerven. Es ist einfach nicht nachvollziehbar, was am Ende wirklich im Spartopf landet, mit welchem Teil was passiert und welche Rendite ich daraus ziehe. Da tendiere ich schnell zu einem Produkt, das ich meine zu verstehen (und das dann auch sehr günstig abschneidet)..

  • Ist der Riester-Banksparplan von der Volksbank Gronau-Ahaus immernoch interessant, seitdem der Garantiezins auf nur noch 0,1% gesunken ist oder gibt es bessere Alternativen?
    Zu meiner Situation: Ich will in der Zukunft sehr wahrscheinlich, aber auch nicht zu 100% sicher (man weiß ja nie was sich ergibt), frühestens in 7 Jahren, Tendenz eher zu 10 Jahren, eine Immobilie bauen oder kaufen. Kapital dafür möchte ich unter anderem eben aus dem Riester-Vermögen nehmen, da ich lieber einen kleineren Kredit aufnehmen will, als zum Abbezahlen eines sehr großen Kredits zudem auch noch Riester-Kapital anzusparen. Lieber kleinerer Kredit und schneller abzahlen und dann danach irgendwann sehen, welches Riesterprodukt danach in Frage kommt.
    Ist hierfür ein Banksparplan die beste Option? Auch hinsichtlich der Möglichkeit dann vielleicht in 10 Jahren festzustellen doch nicht Bauen/Kaufen zu können/wollen?
    Und ist der Gronau-Ahäuser Banksparplan eben trotz neuer Konditionen noch der “Beste“?
    Über hilfreiche Tipps würde ich mich sehr freuen, vielen Dank!

  • Ups, hier habe ich mich vertan. Ich meinte die nicht vorhandenen Abschlusskosten.Trotzdem: Mit 0,5-1,5% laufenden Kosten plus ETF-Kosten (momentan bei der teuersten Komponente 0,48%) liegt man ggf. immernoch unter den Kosten der DWS-Fonds, deren Verwaltungskosten eher steigen, wenn man sich den Vergleich zu älteren TERs anschaut.
    Ich bin selbst auch nicht restlos von fairr überzeugt, aber die Transparenz der Kosten gefällt mir sehr gut, da mich inzwischen die Vertragswerke abgeschlossener Riester-, Renten- und Lebensversicherungen ganz schön nerven. Es ist einfach nicht nachvollziehbar, was am Ende wirklich im Spartopf landet, mit welchem Teil was passiert und welche Rendite ich daraus ziehe. Da tendiere ich schnell zu einem Produkt, das ich meine zu verstehen (und das dann auch sehr günstig abschneidet)..

    Hallo, durch die volle Rückerstattung der Gebühren über den Fondsvermittler INFOS GMBH enstehen KEINERLEI Gebühren. Andere mir bekannte Vermittler erstatten nur bis zu 50% der anfallenden Gebühren. Es fallen somit nur fondsinterne Kosten an , welche aber meiner Meinung nach niedriger als bei fairr riester (SUTOR BANK) sind. Oder habe ich hier einen Denkfehler? Bitte klären Sie mich auf. Danke.

  • Ich möchte hier nochmal nachfragen, ob ihr bei Riester-Banksparplänen weiterhin die Volksbank Gronau-Ahaus empfiehlt, da diese die Garantieverzinsung von 0.25% auf 0.1% p.a. gesenkt hat. Das hatte @Efler bereits gefragt gehabt, nur habe ich keine Antwort gefunden.


    Gibt es von euch eine zeitnahe Aktualisierung des Artikels "Riester-Banksparplan" oder eine neue Empfehlung? Die Volksbank Gronau-Ahaus stellt das Produkt zum Jahresende 2016 ein, vielleicht ist ja ein vorheriger Abschluss noch sinnvoll ?