Gold

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    • ja,denke nach,andere hier offentsichtlich nicht,oder?
      kenne leute auf verlustreichem xetragold sitzen,zum spekulieren finde ich gold nicht geeignet
      wenn,dann würde ich nur physisches gold kaufen,als sicherheitspolster
      die professionellen goldfans versuchen ja dauernd den kurs hochzujubeln,aber wir sollen laut "experten" wohl eher noch weit niedrigere preise sehen.....
      also wann einsteigen?
    • Ich kaufe Gold höchstens als Schmuck für meine Frau.
      Und kürzlich beim Zahnarzt für eine neue Krone.

      Als Geldanlage verursacht Gold vor allem Kosten. Die Transaktionskosten hat @Kater.Ka schon zutreffend erwähnt.
      Des weiteren kommen Lagerkosten hinzu. Entweder im Bankschließfach - oder daheim im Safe (sofern vorhanden).
      Wenn man Gold ausserhalb eines Bankschließfaches aufbewahrt, besteht zudem ein nicht unerhebliches Verlustrisiko.
      Im Falle eines Einbruchs oder Raubüberfalls ist Gold genauso schnell weg wie Bargeld.

      Eine Absicherungsfunktion vermag ich in Gold nicht wirklich zu erkennen.
      Es sei denn, jemand hat das Szenario des totalen wirtschaftlichen Zusammenbruchs verbunden mit Hyperinflation ähnlich wie kurz nach den Weltkriegen vor Augen. Da mag es sinnvoll gewesen sein, Gold zu besitzen.

      (Allerdings frage ich mich auch, wie man dann als Eigentümer eines Goldbarrens damit Semmeln bezahlen will.)

      Da ich nicht von einem derartigen Szenario ausgehe, ist Gold für mich keine Anlage-Alternative.
      Nur Kosten und keine Dividenden oder Zinsen - das macht in meinen Augen keinen Sinn.
    • Ach das alte Gold Thema...

      Also ich sehe das so:

      Was spricht für Gold?
      • Es ist in der gesamten Menschheitsgeschichte und über fast alle Kulturen hinweg als wertvoll betrachtet worden. Insofern scheint irgendwas in uns diesem gelben Metall eine Besonderheit zuzumessen. Keine schlechte Voraussetzungen für eine Wertaufbewahrung, die sogar den Zusammenbruch unserer derzeitigen Gesellschaftsform überdauern soll
      • Es ist "real": Wenn die ganze digitale Welt mit ihren Einsen und Nullen untergeht, wenn Geldscheine nur noch ihren Heizwert wert sind und die Unternehmen und Staaten an deren Kapital oder Schulden man Anteile gehalten hat zusammengebrochen sind, wird das Gold immer noch im Safe liegen
      • Es hat einen echten industriellen Nutzen - Gold hat als Edelmetall (edel in der chemischen Definition = extrem reaktionsträge) viele nützliche Eigenschaften (Reaktionsträgheit, gute Formbarkeit, hohe Leitfähigkeit...), die ihm einen gewissen "echten" Wert geben
      • Es ist knapp - in Kombination mit dem Nutzen auch eine gute Voraussetzung für Wertstabilität
      • Es verdirbt nicht - aufgrund der bereits erwähnten chemischen Eigenschaften zerfällt oder korridiert Gold nicht - einmal mit ein bissel Spucke drüberwischen und eine 1000 Jahre alte Goldmüze sieht aus wie neu...
      • Es hat eine hohe "Wertdichte" - gibt nicht so viele physische Dinge auf der Welt, die pro Gramm einen ähnlich hohen Wert haben
      • Es ist legal und ungefährlich - Dinge wie Heroin, Uran, Plutonium, Antimaterie und ähliches mögen eine ähnlich hohe Wertdichte haben wie Gold, können dem Besitzer auf die eine oder andere Weise relativ unangenehme Konsequenzen einbringen
      • Es ist halbwegs objektivierbar, transparent und liquide: Es ist kein Problem für eine gegebene Menge in einer gegebenen Qualität einen transparenten Preis zu ermitteln und auch zu bekommen - das gilt z.B. für Diamanten oder Kunstwerke (ebenfalls reale Güter mit ähnlich hoher Wertdichte) deutlich weniger
      Und was spricht gegen Gold:
      • Es ist teuer: Transaktions- und Lagerungskosten wurden bereits erwähnt
      • Es arbeitet nicht: Im Gegensatz zu einem Konto, einer Immobilie, Anleihe oder Aktie wirft Gold keine laufenden Erträge ab. Das heißt die gesamte Realisierung des theoretischen Wertes entsteht erst im Moment des Verkaufs (oder Tauschs, im Weltuntergangs-Szenario). Und da ist die Frage, ob in dem Moment wo man das Gold loswerden will oder muss, das was man dafür bekommt irgendetwas mit dem zu tun hat, was man dafür ausgegeben hat.
      • Es ist schwer: Wenn die Zombieapokalypse (Bankenzombies oder richtige) tatsächlich kommt, ist die Frage, ob man nicht ein paar andere Sachen in den Rucksack packen will als Goldbarren
      • Man kann es nicht essen: Wenn die Apokalypse tatsächlich kommt, muss man immer noch jemanden finden, der dem Gold was man hat tatsächlich einen Wert beimisst - und nicht mit Deinen Wanderstiefeln oder dem Klappspaten deutlich mehr anfangen könnte. Wenn man in solchen Szenarien denkt, ist man vielleicht mit einem Stück Land mit einem Kartoffelacker oder ein paar Obstbäumen besser bedient.

      Ich glaube man kann meinen Ausführungen entnehmen, dass ich von Gold als Geldanlage absolut gar nichts halte. Wenn unsere Gesellschaftsordnung auch nur halbwegs intakt bleibt gibt es tendenziell bessere Geldanlagen. Auch das gern zitierte Hyperinflations-Szenario kann man mit Aktien und Immobilien ganz gut ausreiten.

      Und wenn unsere Zivilisation komplett zusammenbricht und die Welt im Chaos versinkt ist die Geldanlage sowieso Deine letzte Sorge (und der Nutzen von Gold als Tauschmittel nur sehr begrenzt gegeben).

      Also, behängen wir unsere Frauen und Töchter (uns Söhne, wenn sie auf sowas stehen) mit Gold, da hat man im Zweifelsfall mehr Befriedigung von.
    • Naja, der industrielle Nutzen von Gold ist denke ich zu vernachlässligen bei einem Gesamtwert von 6,5Billionen $ ( onlygold.com/Info/All-The-Gold-In-The-World.asp ) von allem Gold der Wert.

      Und... wenn man heutzutage Gold kauft, bekommt man auch nur einen Zettel auf dem drauf steht. dass man Anspruch auf ein Stück Gold in irgendeinem Tresor hat. Wer weiss ob es überhaupt genug Gold gibt für diese ganzen Zettel...
    • Ist schon seltsam, wie unterschiedlich die Analysen zur Werthaltigkeit des Goldes sind. Diese Analyse kommt zum Schluß, dass Gold bisher das mit Abstand werthaltigste war: goldsparplan24.com/blog/goldpr…ow-jones-aktienindex.html.
      Der betrachtete Zeitraum spielt eine entscheidende Rolle. Wenn wir eine "richtige" Krise betrachten, wie Krieg oder Weltwirtschaftskrise, dann ist Gold wahrscheinlich besser als alles andere. Die Chancen, dass wir auf eine neue Weltwirtschaftskrise zusteuern stehen ziemlich gut, die Staatsverschuldungen sind mit legalen Mitteln wohl kaum mehr in den Griff zu bekommen. Ist eigentlich nur eine Frage der Zeit. Wie schon mehrmals in der Geschichte wird dann wohl wieder ein Goldverbot drohen, wie es die USA noch bis in die 70er Jahre hatte.
    • @saxofon
      überleg doch mal warum die zitierte Seite diese Meinung vertritt .......
      wenn man den immer wiederkehrenden Krisenvohersagenden folgen will,dann kann man ja Gold kaufen aber das war schon immer so. warum ist ist der Goldkurs denn so im Keller und warum warum kauft bei diesen niedrigen Preisen denn immer noch keiner ? keine Angst! Angst ist ein schlechter Ratgeber ;)
      aber die Angsthasen folgen natürlich den Totschlagargument, wenn dann alles im Klump ist ,dann hat man ja wenigstens noch sein Gold.......also Das muss jeder für sich entscheiden
    • @fitfom
      erzähl das mal einem Griechen, dass er nur ein Angsthase sei und sich nicht so anstellen soll. Aber vermutlich denkst du, dass die eine Ausnahme sind und wir viel besser dastehen. Dann lies dir mal die Staatenrankings z.B. von petercam durch. Da steht z.B. Italien gerade mal 2 Stufen vor Griechenland. Und wir Deutschen denken ja immer noch, dass wir überall die besten sind, ich frage mich in was? Es gibt kein deutsches Handy, kein deutschen PC und kein deutschen Fernseher mehr und die deutschen Autos haben so alte Motoren drin, dass sie massiv tricksen müssen um konkurrenzfähig zu bleiben.

      Warum der Goldkurs so im Keller ist, kann ich dir sagen: 2012 war der Goldpreis auf 550% bezogen auf die Jahrtausendwende angestiegen. Daran erkennt man, dass sehr viele Leute die Währung schon aufgegeben haben. Da ist plötzlich so viel Gold auf dem Markt geworfen worden, dass der Handel kurzfristig ausgesetzt hat, weil sie gedacht haben es sei ein Fehler. Vermutlich haben Staaten ihre ganzen Goldreserven verkauft. War ein guter deal, hat nur einen Haken: jetzt haben sie keins mehr, und ein zweites mal funktioniert das nicht. Und wer sagt, dass der Goldpreis tief sei? Wir sind immer noch auf ca. 400% (zum Jahr 2000).
    • @saxophon
      mit Verlaub ,aber deine Argumente und Schlussfolgerungen sind schon ziemlich abenteuerlich .
      natürlich kann es auch sein ,daß wir in 50 Jahren eine chinesische Kolonie sind :)
      wie handelst du denn jetzt ,kaufst du Gold ,hast du Gold und in welchen Größenordnungen im Verhältnis zu Deinem Gesamtbudget?
      ich kann elija2807 eigentlich nur beipflichten.