Welches Depot für Einsteiger

  • Außerdem kann man Sparpläne bis 10.000€ anlegen und so auch mal günstig einen größeren Einmalbetrag anlegen, bei ING geht z.B. nur bis 1000€.

    Da möchte ich widersprechen.

    Die 1.000€ bei der ING gelten pro Sparplan.

    Man kann mehrere gleiche Sparpläne erstellen. So kann man, wenn ich es richtig im Kopf habe, bis zu 20k € in einen ETF gebührenfrei sparen.


    Es sei denn die ing hat diesem "Trick" mittlerweile einen Riegel vorgeschoben. Das ist mir aber nicht bekannt.

  • Guten Tag,


    habe mich nun für ein ScalableCapital-Depot entschieden.

    Danke für eure Hilfe! Mal schauen wie es so läuft.


    DKB ist es nicht geworden, weil ich langfristig eine andere Bank haben will.

    Und die gesparte "1,50€" ist ein netter Nebeneffekt

    I propose we leave math to the machines and go play outside.

  • Hallo, bevor ich ein eigenes Thema aufmache, so möchte ich mich hier anschließen und meine Frage stellen:

    Ich bin DKB-Kunde und nutze aufgrund von Bequemlichkeit lediglich das DKB-Depot für einen zweimonatigen ETF-Sparplan sowie für seltene Aktienorder(immer über 1000 Euro). Somit fallen im Jahr 9Euro + 30-40 Euro für das DKB-Depot an. Schmälern diese Kosten wirklich die Rendite? Ich bin der Meinung, dass ich mit dieser Kombination schneller auf Marktschwankungen reagieren kann, wenn ich schnell günstige ETF-Anteile kaufen kann. Denn ein weiteres Depot bedeutet hauptsächlich Geldschieberei. Falls ihr andere Ansichten teilt oder für mich einen Rat habt, würde ich mich sehr freuen.


    LG Phil

  • Schmälern diese Kosten wirklich die Rendite?

    Natürlich kosten Dich die Kosten Rendite! Wenn Du den gleichen Leistungsumfang bei einem anderen Broker für die Hälfte bekommen kannst, kannst Du die gesparten Kosten auch wieder investieren.

    Die Frage ist halt, wie Viel die Kosten tatsächlich ausmachen. Wenn die Kaufkosten < 1% des Anlagebetrags ausmachen sind die Kosten m.E. nebensächlich.

    Ich bin auch bei der DKB und bei einem niedrig 6-stelligen Vermögen sind bisher Handelskosten von 124€ angefallen. Soll ich mir darüber jetzt Gedanken machen!?

  • Natürlich kosten Dich die Kosten Rendite! Wenn Du den gleichen Leistungsumfang bei einem anderen Broker für die Hälfte bekommen kannst, kannst Du die gesparten Kosten auch wieder investieren.

    Die Frage ist halt, wie Viel die Kosten tatsächlich ausmachen. Wenn die Kaufkosten < 1% des Anlagebetrags ausmachen sind die Kosten m.E. nebensächlich.

    Ich bin auch bei der DKB und bei einem niedrig 6-stelligen Vermögen sind bisher Handelskosten von 124€ angefallen. Soll ich mir darüber jetzt Gedanken machen!?

    124 Euro pro Jahr oder in welchem Zeitraum?

    Das ist wenig Aufwand. Ich hatte vorgestern/gestern zwischen Giro und Scalable bzw. Zero hin- und hergeschoben und das ging intraday. 40€ sparen würde ich machen.

    Liegt vermutlich an der Baader Bank die im Hintergrund fungiert?

    Bei mir ist das Problem, dass ich nicht mehrere Logins wie im Beispiel von Scalable und Zero haben will, sodass bei der Baader Bank auch noch ein Login erforderlich ist. Das ist für mich technisch nicht das Wahre.

  • 124 Euro pro Jahr oder in welchem Zeitraum?

    124€ Transaktionskosten in jetzt etwas über 2,5 Jahren. Das beinhaltet Einzelkäufe genau so wie Sparplankäufe und Verkäufe im Rahmen der Nutzung des Freibetrags.

    Ich halte aber ausschließlich marktbreite ETF und keine Einzelaktien.


    Gehen wir einfach mal locker von 50€ p.a. Transaktionskosten für mein Depot aus. Dass wären dann in 20 Jahren 1.000€.

    Wenn ich dann ein Vermögen von 250.000-500.000€ erreicht haben sollte, spielen dann diese 1.000€ eine Rolle? :/ Klar, der kühle Rechner wird sagen, dass aus diesen 50€ p.a. in 20 Jahren auch deutlich mehr als 1.000€ geworden sind.

    Mag so sein. Dafür habe ich mich evtl. 20 Jahre nicht weiter um meinen Broker kümmern müssen. Wer weiß schon, ob der heute kostenlose Broker nicht morgen die Preise erhöht?

    Jeder wie er mag. Ich möchte es halt möglichst einfach und bin bereit dafür den Preis zu zahlen.

  • Bei mir ist das Problem, dass ich nicht mehrere Logins wie im Beispiel von Scalable und Zero haben will, sodass bei der Baader Bank auch noch ein Login erforderlich ist. Das ist für mich technisch nicht das Wahre.

    Dann nimm Smartbroker, da läuft das Hin und Her eher noch schneller und es ist ein Login.

  • Stimmt.

    Dann nimm Smartbroker, da läuft das Hin und Her eher noch schneller und es ist ein Login.

    Da zahle ich statt 1,50 Euro dann 0,80 Euro?

  • Wenn Du kostenlose Produkte zum Sparen nimmst keine 0,80€. Die Aktienorders > 500 € wären kostenlos. Wenn Deine Sparplanraten > 500 € diese auch sofern dann als Einzelkauf ausgeführt.

    OK, danke. Ich hatte mal gelesen, dass Smartbroker langfristig die kostenlosen ETF´s einstellt..

  • IMal schauen, wenn ich vormittags eine Überweisung abschicke, ist das Geld noch am gleichen Tag bei Smartbroker?

    Ich habe Smartbroker getestet und empfinde diesen als zu langsam. Wobei der Umfang natürlich für den Preis sehr gut sind.


    Dennoch bleibe ich beim DKB Depot, denn 10 Euro Orderkosten können sich bei Buy und Hold nicht stark auf eine sehr gute Rendite negativ auswirken.

    Oder gibt es hier eine Ergänzung?

    Ich suche durchaus noch nach einem Zweitdepot..(Tipps?)

  • Moin aus Hamburg,

    ich bin ebenfalls DKB Kunde und habe bisher das Konto sowie das Depot unter einem Dach. Insgesamt bin ich nicht unzufrieden, dennoch handle ich im Jahr wenige Male(Aktienorder), sodass maximal 80 Euro als Gesamtkosten im Jahr anfallen. Setze ich damit auf ein altes Pferd und sollte mich anderweitig umschauen?

  • Sonnenwind


    Ich würde 1% Kosten als Richtschnur ansehen.

    wenige Male(Aktienorder)

    wenn du 8000 Euro investierst und dabei 80 Euro Kosten erzeugst, ist die DKB ok. Wenn das Verhältnis deutlich schlechter ist und sich weiter verschlechtern dürfte, würde ich über einen Neobroker nachdenken.


    Ich mache nur einen ETF Sparplan im Monat und bin mit DKB vollkommen zufrieden.

  • chris2702 Danke für die Rückmeldung.

    Welcher Neobroker ist denn empfehlenswert, um dort sein „Zweitdepot“ zu führen?

    Ansonsten handle ich immer über 1000 Euro.

    Ich fürchte, dass ich die Übersichtlichkeit verliere, wenn ich ein Zweitdepot habe..

  • Sonnenwind


    Mangels Erfahrung kann ich dir leider keinen Tipp geben. Wenn du die Suchfunktion nutzt, solltest du leicht ein paar Tipps finden.


    Ob du mit 4, 5, 6, 7, 8 stelligem Vermögen in Rente gehst, hängt nicht an den Brokerkosten, sondern an deiner Sparrate und dem Glück, in Renditestarken Jahrzehnten gelebt zu haben. Die Brokerkosten sind nachrangig.