jetzt wieder mehr in Gold investieren?

  • Gold kann ich für den Notfall kaufen, weil ich Münzen sammle oder für die Frau. In diesen Fällen sind die Renditen nebensächlich.

    Oder ich kaufe es als Anlage, weil ich von steigenden Preise überzeugt bin.

    Die beiden Fälle würde ich klar trennen.


    Ähnlich bei Betongold. Wenn ich zur Eigennutzung kaufe/baue, dann hängt schon der Zeitpunkt von familiären Bedürfnissen und Empfinden ab. Renditen sind nebensächlich. Egal, ob unser Eigenheim jetzt wertvoller ist, ich werde nicht verkaufen und unsere Nutzung ist unverändert.

    Oder ich investiere in vermietete Immobilien, weil ich von der Rendite überzeugt bin.

  • Da gibt's noch Option 3: Gold als Versicherung, als Überzeugung, dass es seinen Wert hält, nicht zwangsläufig, aber wohl wahrscheinlich mit einer Wertsteigerung verbunden. Der Wert ist das, was ich davon kaufen kann (wie viele Anzüge etc.).

  • Ja, jetzt gerade ist ein ziemlich ungünstiger Zeitpunkt um mit dem Hausbau anzufangen. Dafür haben jetzt dreifach überbuchte Neubaugebiete wieder freie Grundstücke. Wer also das entsprechende Kleingeld hat, kann diese Hürde jetzt einfach nehmen. Das gilt auch für Gruppen die sonst keine Chance hätten ausreichend Punkte im Vergabeverfahren zu bekommen, z.B. Auswärtige, Kinderlose sowie insbesondere auswärtige Kinderlose ;)


    ... und, da in unserer Nachbarschaft gerade wieder Eigentumswohnungen mit Betonwand-Kunststoffdämmungssandwhich hochgezogen werden (weil das am schnellsten geht, billig ist, schnell trocknet und schnell bezugsfertig ist): Ich rate dringend, auf "Betongold" zu verzichten und statt dessen Poroton-T8 Ziegel mit Perlitfüllung, mindestens 36,5cm Wandstärke, zu verwenden. ;)

    Beton wird trotzdem ausreichend verbaut. Wir bauen monolithisch , aber Bodenplatte und Zwischendecken sind aus Beton. Dazu wollte der Statiker noch die Stürze von den großen Fenstern im Allraum (3 und 3,5m) aus Stahlbeton statt Ytong.

  • Das gilt auch für Gruppen die sonst keine Chance hätten ausreichend Punkte im Vergabeverfahren zu bekommen, z.B. Auswärtige, Kinderlose sowie insbesondere auswärtige Kinderlose ;)

    Wenns bei uns bloß so wäre :D Da geht es rein nach Listenplatz, also wer sich zuerst eingetragen hat, gewinnt. Keinerlei Sozialpunkte. Daher schauen hier viele Einheimischen in die Röhre.

  • Wenns bei uns bloß so wäre :D Da geht es rein nach Listenplatz, also wer sich zuerst eingetragen hat, gewinnt. Keinerlei Sozialpunkte. Daher schauen hier viele Einheimischen in die Röhre.

    Bei uns auch, sonst wären wir nicht reingekommen. War aber in unserem Suchbereich (Hegau und Umkreis) eines der wenigen Neubaugebiete die noch kein Vergabeverfahren hatte sondern das Windhundprinzip. Es ist schon auch frustrierend wenn man aus einer teuren Gegend wegziehen will aber überall als Auswärtiger grundsätzlich keine Chance hat.

    Wobei man auch das Windhundprinzip so gestalten kann dass Einheimische im Vorteil sind ;)

  • Privatisiert man echt weiterhin Grund und Boden? Hat man denn jar nüscht dazu gelernt? https://www.treffpunkt-kommune…gt-chancen-fuer-kommunen/

    Manche Bürger bevorzugen Wohnungsmiete, andere Eigentum. Für beides gibt es gute Argumente. Erbpacht ist ein Zwischending, nichts Halbes und nichts Ganzes. Welcher Bürger will das? Es hilft Familien, die ein vollständiges Eigenheim nicht finanzieren können. Aber auch für die ist es eine Notlösung.

    Versuche mal eine Wohnung/Haus mit noch 20 Jahren Erbpacht zu verkaufen. Die gammeln vor sich hin, weil keiner mehr investieren will. Echter ostalgischer Charme.

    Bewährte Idee der Erbpacht birgt Chancen für Kommunen

    [...] Vor allem ist es ein verlässliches Konzept für Kommunen, [...] solide Einnahmen zu erlangen.

    Stimmt wohl. Aber was für die Kommune gut ist, ist es eben nicht für die Bürger.

  • Die gammeln vor sich hin, weil keiner mehr investieren will.

    Gibt es dafür Lösungsansätze? Wie sähe die Situation aus wenn es keine Privatisierung als Alternative gäbe? Klar ist für den einzelnen Investor Privatisierung besser, bedenke aber das die Bürger auch die Kommune sind :-) was gut für die Kommune ist, ist also sehr wohl auch gut für den Bürger. Ob Erbpacht das beste ist weiß ich nicht, allgemein bekannt ist aber das Privatisierung große Probleme mit sich bringt. Beim Grund und Boden sind wir es nur so gewohnt, es ist so normal, das man sich darüber weniger Gedanken macht als bei den Wasserwerken. Und gammelnde Immobilien gibt es auch bei Privatisierung in Massen, obs mehr oder weniger sind weiß ich nicht.

  • Erbpacht ist eine super Sache für den Grundbesitzer. Du behältst das Grundstück und kannst in X Jahren ein Haus zum Schnäppchenpreis bekommen. Für den Hausbauer ist es zum Vergessen. Man spart sich auch nur auf den ersten Blick etwas, denn der Besitzer will ja einen ordentlichen Erbbauzins erwirtschaften der dann wieder für die Rate fehlt. Dafür zahlst du dann ewig dran während ein finanziertes Grundstück irgendwann abbezahlt ist. Und du verschuldest dich auf Jahrzehnte damit dann jemand die Möglichkeit hat dein Haus für 2/3 des Werts zu kaufen...


    Und dann gibt es da noch spezielle Spezialisten...uns wurde ein Grundstück von der Kirche angeboten, da sollten wir dann noch die Erschließungskosten von über 50% des Grundstückspreises übernehmen die dem Grundstück überhaupt erst den Wert geben...

  • Erbpacht ist eine super Sache für den Grundbesitze

    Das wären dann wir alle (Staat) oder die lokale Kommune <3 hört sich genial an, die Erbpacht kann die Kommune auch wieder teilweise zurückgeben. Da Eigenverantwortung scheitert natürlich Zweckgebunden durch Zuschüße für Photovoltaik, WP oder einfach allgemein gute kommunale Infrastruktur <3

  • Klar, die Politiker können grundsätzlich alles viel besser entscheiden, als die doofen Bürger.

    Da kenne ich so ein paar Spitzenpolitiker in der Welt, die das sofort unterschreiben würden.

    Schade, dass es keine Entmündigung mehr gibt, sonst könnten wir schon einmal mit gutem Beispiel voran gehen.

  • Das Importverbot würde ja bedeuten, dass das Gold einen Umweg (China, Indien, ...) nehmen müsste. Das wäre sicher in Teilen preistreibend.


    Die Erbpacht darf nur angepasst werden, wenn der Index (hat noch einen richtigen Namen) seit der letzten Erhöhung um 10% gestiegen ist. Kommt also nicht jedes Jahr vor. (Alles aus der Erinnerung oder Anspruch auf Vollständigkeit oder Richtigkeit.) :saint: