PKV zwischen Schule und Studium

  • Ganz unabhängig vom finanziellen noch ein Aspekt zur Privatsphäre: Ich war im Studium ebenfalls privat mitversichert über die Beihilfe bzw. private Zusatzversicherung. In Baden-Württemberg mussten damals die Eltern die Arztrechung und Rezepte einreichen. Das hat zur Folge, dass die Eltern natürlich jederzeit über den Gesundheitszustand und gegebenenfalls auch Tatsachen, die man Eltern nicht direkt mitteilen wollte, voll informiert sind. Vielleicht kann man mittlerweile auch direkt einreichen oder es spielt für Dich keine Rolle. Ich würde heute aus diesem Grund die GKV wählen.

    Zum Glück ist das für mich nicht so relevant, ich habe ein gutes Verhältnis zu meinen Eltern. Trotzdem ist es ein guter Einwand. ;) Für den Ein oder Anderen dürfte das nämlich sehr wohl eine Rolle spielen.

  • Zum Glück ist das für mich nicht so relevant, ich habe ein gutes Verhältnis zu meinen Eltern. Trotzdem ist es ein guter Einwand. ;) Für den Ein oder Anderen dürfte das nämlich sehr wohl eine Rolle spielen.

    Ein gutes Verhältnis habe ich auch. Husten, Schnupfen, Grippe, nicht einmal Depression wäre ein Problem gewesen. Aber um es konkret zu machen: die Unterlagen für eine SÜK da abzuliefern, war einfach nicht angenehm. 🙈 ;-) Genauso, wie es Freundinnen unangenehm war, dass die Eltern wussten, ob gerade die Pille genommen wird oder nicht. Das sind alles Themen, die ich frisch vom Abi nicht auf dem Schirm hatte. Aber klar - das ist alles sehr inviduell.

  • Ein gutes Verhältnis habe ich auch. Husten, Schnupfen, Grippe, nicht einmal Depression wäre ein Problem gewesen. Aber um es konkret zu machen: die Unterlagen für eine SÜK da abzuliefern, war einfach nicht angenehm. 🙈 ;-) Genauso, wie es Freundinnen unangenehm war, dass die Eltern wussten, ob gerade die Pille genommen wird oder nicht. Das sind alles Themen, die ich frisch vom Abi nicht auf dem Schirm hatte. Aber klar - das ist alles sehr inviduell.

    Ich habe mich nochmals intern schlau gemacht: Etwas in der Art war auch der Grund für meine damalige Freundin und heutige Frau, vor dem Studienanfang einfach nichts zu unternehmen und auf diese elegante Art zumindest zum Teil der Aufsicht ihrer verqueren Elternschaft zu entkommen, wo sie ja täglich noch die Füße unter deren Tisch gestellt hatte.


    Es ging hierbei zwar nicht um die Beihilfe, sondern um die KVB (krankenverorgung der Bundesbahnbeamten), aber das Problem war das gleiche.


    Beihilfeseits besteht hier wohl kein Handlungsbedarf, denn "wer mit diesem Problem ein Problem hat", kann ja ganz einfach in die studentische Pflichtversicherung abwandern". Und nebenbei wird die Beihilfe ein zumeist 80%iges Erstattungsproblem los.

    Heinrich Zille: "Vorne zu eng, hinten jeht er ausenander - det is'n Schuh von Salamander!"

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    Beihilfeseits Aus Sicht der Beihilfe besteht hier wohl kein Handlungsbedarf, denn "wer mit diesem Problem ein Problem hat", kann ja ganz einfach in die studentische Pflichtversicherung abwandern". Und nebenbei wird die Beihilfe ein zumeist 80%iges Erstattungsproblem los.

    Im Nachhinein erschien mir dieser Absatz im 1. Satz missverständlich formuliert - daher hier ein Korrekturvorschlag - denn aus Sicht der Betroffenen besteht hier sehr wohl Handlungsbedarf.

    Heinrich Zille: "Vorne zu eng, hinten jeht er ausenander - det is'n Schuh von Salamander!"