SpardaBank West macht Kontoführung unmöglich (AGB Retoure)

  • Hallo Zusammen,


    ich habe heute eine Mitteilung in meiner Postbox im Onlinebanking gehabt. Dort wurde mir der Onlinezugang zu meinem Konto gekündigt. Wohlgemerkt der Onlinezugang nicht das Kontomodell "Sparda Online". Auf Rückfrage bei der Hotline wurde mir gesagt, dass hätte ich mir selbst eingebrockt, weil ich den AGB-Änderungen nicht zugestimmt habe.


    Meine Frage ob das nun eine Kontokündigung sei wurde verneint, aber ich könne mir ja überlegen was mir ein Onlinekonto bringt ohne Zugangsdaten.


    Hat jemand ähnliche Mitteilungen bekommen?

  • Nun ja, sowohl Bank als auch Kunde können eine Bankverbindung jederzeit mit angemessener Frist kündigen. Was beinhaltete diese AGB-Änderung denn, so daß Sie Ihre Zustimmung verweigert haben? TEO-App kann es nicht sein, soviel ich weiß, nutzt die Sparda West kein TEO.

  • Hi helmut_ott,


    ich habe mich scheinbar nicht gut genug ausgedrückt. Die Bank hat das Konto nicht gekündigt sondern für das reine Onlinekonto nur den Onlinezugang gekündigt. Das Konto bleibt bestehen aber es kann nciht mehr verwaltet werden.


    Meine Vermutung ist, dass hier der Kunde zur eigenen Kündigung des Kontos gebracht werden soll. Das aber quasi Unmöglich, da die Kreditverträge bei der Bank das Girokonto als Referenzkonto benötigen.

  • Ich weiß ja nicht um was für Änderungen es ging. Aber vermutlich betreffen die Änderungen nur den Online-Zugang und deshalb wird auch nur der Online-Zugang verwehrt, wenn man den Bedingungen des Online-Zugangs nicht zustimmt?

    Die Änderung wird ja auch Konten betreffen, die nicht rein online zu führen sind.


    Ich frage mich ja eher warum Du Dein nur online zu führendes Konto nicht gekündigt oder umgestellt hast, als Du Dich entschieden hast, dass Du mit den Online-Bedingungen nicht einverstanden bist.

  • Stimm' doch einfach den AGB für das Online-Banking zu und schon ist das Problem gelöst. Inhaltlich hast du ja offenbar gar nichts daran auszusetzen. Und selbst wenn, dann kannst du eben bei dieser Bank kein online zu führendes Konto unterhalten. Querulantentum und Prinzipienreiterei kann ja ganz unterhaltsam sein, hat aber eben manchmal auch Nebenwirkungen.

  • Das aber quasi Unmöglich, da die Kreditverträge bei der Bank das Girokonto als Referenzkonto benötigen.

    Ist das eine Vermutung oder eine Aussage der Bank oder steht das wirklich im Kreditvertrag? Prinzipiell kann man m.W. die Kreditrate schon von einem Girokonto einer anderen Bank abbuchen lassen :/

  • Auch ich habe eine solche Nachricht erhalten.

    Die Zustimmung zu den AGB habe ich bewusst nicht gegeben und werde ich auch nicht geben, da diese eine deutliche Verschlechterung bedeuten. Sowohl formal als auch preislich.


    Kündigen werde ich das Konto aber auch nicht, ich bin gespannt wie die Sparda damit umgeht.

    Das Konto ist nur noch ein durchlaufender Posten ich bin längst zur DKB gewchselt.

  • Ja, ich habe das auch erhalten. Wir hatten damals wegen der mit der Zustimmung verbundenen Gebühren und den vielen Fehlern, die die Bank die letzten Jahrzehnten gemacht hat, den AGB nicht zugestimmt. Wir haben uns ein wenig auseinandergelebt ;) Was uns hält ist das Schließfach.


    Ich werde mal die Frage stellen, welchen Kontotyp (Online oder Flex) wir denn damit haben. Ansonsten werden wir die wenigen jährlich verbleibenden Ein- und Ausgänge umstellen und halt zur Karteileiche mit Schließfach. Auskünfte über den Kontostand wird man ja noch am Schalter bekommen, mangels Maestro-Karte werden wir monatlich vermutlich Auszüge zugesendet bekommen?


    Bin sehr gespannt. Die Bank hätte in vielen Jahren gutes Geld mit uns verdienen können, hat es aber durch mangelhafte Kommunikation immer wieder geschafft, uns vor das Schienbein zu treten. Höhepunkt ist immer wieder gewesen, wenn sich die örtliche Filiale und Düsseldorf widersprachen.

  • Wer mit sich ändernden Bedingungen nicht einverstanden ist, sollte sich halt eine andere Bank suchen.

    Grundsätzlich richtig. Blöd, wenn man wegen anderer laufender Verträge daran gebunden ist.

    Ich frage mich, ob ein "Online-Konto" ohne Online-Zugang vertraglich/rechtlich überhaupt möglich ist. Ist wie milchfreie Kuhmilch.

  • Update:

    Hatte gestern einen Termin in der Filiale. Der Berater gab unumwunden zu, dass die Spardabank Druck aufbauen möchte um die Kunden, die noch nicht den AGB zugestimmt haben zur Zustimmung zu zwingen.

    Zitat: "Es ist ein erster Warnschuss, wir Kündigen erstmal nur Login und alle Karten damit die Kunden merken wir meinen es ernst".


    Konnte mir dann nicht verkneifen ein Zitat von Loriot aus "Männer in der Badewanne" rauszuhauen.


    Er hat mir sehr freundlich angeboten die AGB direkt vor Ort zu unterzeichnen und die ausgesprochene Kündigung zurückzunehmen. Bevor ich das getan habe, habe ich ihn noch intensiv zum kostenlosen "Verrechnungskonto" für den Kredit befragt.


    Ende vom Lied: Ich habe mir durch die Unterschrift Zeit erkauft alles auf das noch kostenlose Verrechnungskonto umzustellen und harre dem Moment entgegen, wo ich auch das bei der Sparda nicht mehr brauche.


    Erfolgreiche Kundenbindung :S

  • Hi helmut_ott,


    ich habe mich scheinbar nicht gut genug ausgedrückt. Die Bank hat das Konto nicht gekündigt sondern für das reine Onlinekonto nur den Onlinezugang gekündigt. Das Konto bleibt bestehen aber es kann nciht mehr verwaltet werden.


    Meine Vermutung ist, dass hier der Kunde zur eigenen Kündigung des Kontos gebracht werden soll. Das aber quasi Unmöglich, da die Kreditverträge bei der Bank das Girokonto als Referenzkonto benötigen.

    Bei mir war es so, dass ich den Kontoführungsgebühren, die die Sparda BW eingeführt hat, nicht zugestimmt habe. Daraufhin hat die Bank dann zugestimmt, dass die Raten für die Finanzierung von einem anderen Konto abgebucht werden.

    Ansonsten würde ich das als klaren Fall für den Ombudsmann sehen.