Fondgebundene Rentenversicherung

  • Guten Tag,


    ich habe anno 2019 zwei fondgebundene Rentenversicherungen bei der Swiss Life mit einem Rentenfaktor in Höhe von 22,42 abgeschlossen. Derzeit zahle ich in beide etwa 185 Euro monatlich (+Dynamik) ein. Die eine bedient einen NASDAQ - ETF und der andere bedient einen ETF - Wachstum (ein Verbund von 5 Einzel -ETF). Je mehr ich über fondgebundene RV lese, um so mehr habe ich das Gefühl, dass es nicht meine beste Entscheidung war.


    Da ich jetzt total verunsichert bin, was mach ich den jetzt damit? Kündigen? Stilllegen? Weitermachen?


    Vielen Dank für eure Zeit und Mühe


    Gruß vom Noob

  • Hallo,


    vielen Dank, dass du dir Zeit für mich nimmst.

    Der Vertrieb erfolgte durch einen "Berater" der Telis Finanz AG.


    Was ist den eine fachkundige Person ohne Interessenkonflikt? Ich kenne nur Personen die einen permanent versuchen über den Tisch zuziehen! :(


    Gruß vom Noob

  • Ok, normale Strucki-Vertrieb, spricht für provisionsträchtige Produkte.

    Also schaue mal in die Bedingungen, was Du alles so an Gebühren zahlst.


    Da der Vertrag erst 3 Jahre alt ist, kannst Du bei einer Kündigung jetzt noch Teile der Abschlussgebühr sparen. Der Rest läuft unter "Lehrgeld".

  • Was ist den eine fachkundige Person ohne Interessenkonflikt? Ich kenne nur Personen die einen permanent versuchen über den Tisch zuziehen! :(

    Z.B. ein Honorarberater, den Du dafür bezahlst, dass er Dir eine fondsbasierte Nettopolice vermittelt (wenn es denn eine fondsbasierte RV sein soll!).

    Alternativ sich selbst ausreichend schlau machen (z.B. durch die Unterstützung dieses Forums) um zu verstehen, welchen Einfluss Kosten auf die Rendite haben.

    Da ich jetzt total verunsichert bin, was mach ich den jetzt damit? Kündigen? Stilllegen? Weitermachen?

    Wahrscheinlich wird eine Kündigung am Ende Deiner Überlegungen stehen.

    Das ist dann Lehrgeld, was der überwiegende Teil der Foristen hier auch bezahlt haben dürfte.

  • Es wird mit aller Wahrscheinlichkeit darauf hinauslaufen, dass ich den schmerzvollen Schritt gehen werde und die Verträge kündigen werde.

    Den 'schmerzvollen Schritt' zu gehen... ??? Sei froh, dass du frühzeitig den Hebel umlegst; jetzt kannst du von 'kleinem' Lehrgeld und einem kleinen Autsch sprechen. Diejenigen, die an solchen Schrottverträgen Jahrzehnte lang festhalten und einige Zehntausende, wenn nicht mehr, im Vergleich zu ordentlichen DIY-Geldanlagen in den Sand setzen, die dürfen später einmal richtig weinen...

    Demnach hätte deine Aussage etwa so lauten sollen:

    "Es wird mit aller Wahrscheinlichkeit darauf hinauslaufen, dass ich den freudigen Schritt gehen werde und die Verträge kündigen werde."