Gemanagte Investmentfonds - Kosten senken durch Auszahlung Kickback

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    • Kater.Ka schrieb:

      Hallo @u.hager , willkommen in der Community.

      Die grundsätzlichen Konditionen hatte ich oben im Post #6 dargestellt, soweit ich erkennen kann stimmen die im Grundsatz noch. Es können jetzt wohl die Depots aller gängigen Fondsbanken eröffnet werden. Das Basis-Cashback liegt jetzt wohl bei 66%.

      Du müsstest Dir anhand der Suchfunktion auf der Webseite von ProFinance-direkt pro Fonds und Depotbank das Cashback abfragen und dann entsprechend der Gesamtsumme den Zusatz-Bonus errechnen. Dann mit den anderen Anbietern vergleichn. MMn sind je nach Depotgröße unterschiedliche Modelle am günstigsten. Man sollte auch schauen wo man die Depots kostenlos bekommt und wo nicht.


      Hi Kater.Ka,

      vielen Dank für deine Antwort. Ich hab das jetzt mal für die comdirect ausgerechnet und liege mit dem Bonus bei einem Cashback von 86%, im Vergleich ist das ähnlich hoch wie bei rentablo, aber da habe ich ja die Gebühren bei dem Modell 100, wenn ich das richtig verstanden habe.

      Liebe Grüße :)
    • sfielmann schrieb:


      Hey U. Hager,

      sei willkommen im Finanztip-Forum und na klar helfe ich dir gerne weiter ;)

      Ich bin nun schon seit einigen Jahren bei profinance24. Seit den letzten Jahren hat sich da viel getan. Es sind nun auch Depots über weitere Fondsbanken (nicht nur die FFB) verfügbar, die man zu sehr günstigen Konditionen nutzen kann.

      Für den Kauf der Fonds zahlt man außerdem keinen Ausgabeaufschlag. Ebenfalls profitiert man von einer jährlichen Treueprämmie.

      Und jetzt kommt das Besondere: Das Fonds-Cashback kann bis zu 99%! der Bestansprovision betragent! Und wichtig, es fallen keine zusätlichen Kosten oder Gebühren an, wi z.B. bei rentablo!

      Ich hoffe, ich konnte dir weiterhelfen.

      Danke sfielman,

      das Angebot scheint mir zu gut zu sein. Gibt es da einen Haken?
    • Rentablo ist auch empfehlenswert, dort gibt es auch Fonds-Cashback - jedoch muss man dafür Gebühren zahlen. Daher finde ich profinance24 besser. Man muss das auch im Einzelfall für sich selbst ausrechnen und wichtig ist auch noch zu beachten: Das Fonds Cashback unterscheidet sich in den Ergebnissen bei den unterschiedlichen Depotbanken teilweise deutlich. Daher immer ausrechnen und vergleichen!
    • Merkwürdig finde ich bei ProFinance24, dass über den Sachverhalt Cashback, dort Treueprämie und Bonus genannt, soweit ich es erkennen kann keine Vereinbarung geschlossen wird. Auf der Webseite finde ich weder AGB noch Vertragsunterlagen mit Profinance sondern nur mit den jeweiligen Depotbanken. Zugespitzt muss ich darauf vertrauen, dass das was auf der Webseite steht dann auch eingehalten wird. Genau dies wird durch die Datenschutzerklärung explizit ausgeschlossen. Hinsichtlich des Prozesses zum Vermittlerwechsel wird ebenfalls nur von einer Eingangsbestätigung gesprochen.

      Ich mag da etwas zickig sein, aber eine Bestätigung, dass ich jetzt Kunde bin, ich entsprechend der Staffelung Cashback bekomme und wann ich die Zahlung erwarten darf hätte ich schon gerne.
    • Hi Kater.Ka,

      erst einmal bitte ich um Entschuldigung für meine verspätete Reaktion auf deine Anmerkung. Ich war im Urlaub gewesen. Wow...! Ich finde es spitze, dass du die AGB´s und die Datenschutzerklärung durchgegangen bist. Da bist du mir einen Schritt voraus.

      Ehrlich gesagt finde ich es richtig gut, dass du so achtsam bist. Die geschilderten Erfahrung meinerseits bezieht sich auch nur auf meine Wahrnehmung. Bisher hat bei dem Anbieter immer alles super geklappt und die Auszahlungen erfolgten stets pünktlich. Mein Vertrauen hat sich bisher immer ausgezahlt. Ich bin schon länger bei Profinance. Das war der erste Anbieter, der meine Verbesserungsvorschläge zur Kenntnis genommen hat und diese auch umgesetzt hat, wenn diese in einem gesunden Rahmen waren.

      Ich finde deine Einwände sehr wichtig. Allerdings ist ja Profinance "nur" der Vermittler. Kunde bist du ja bei der jeweiligen Depotbank, in meinem Fall bei der FIL Fondsbank (FFB). Profinance gewährt mir ihre Konditionen und da sie schon so lange auf dem Markt sind und auch schon ewig bei der Finanztest gelistet und öfters genannt wurden, gehe ich davon aus, dass dieses Unternehmen seriös ist und ihr Angebot einhält.
    • justBfree schrieb:

      Also erst mal schaue ich wo es die günstigste Fondstranche gibt, im Idealfall eine institutionelle Tranche weil die i. d. R. die niederigsten laufenden Kosten für den jweiligen Fonds ausweisen. Kostensparen geht vor Kickback-Erstattung.


      Ich grabe diesen Thread inkl des noch länger zurückliegenden Kommentars mal wieder aus, war bislang nur Mitleser

      Erstmal vielen Dank für die super Arbeit Kater.Ka und auch an alle anderen Beteiligten, bin gerade neu in das Thema Investmentfonds eingestiegen und hätte schon beinah gekauft nachdem ich diese Möglichkeit entdeckt habe um Geld zu sparen.

      Nun zu meiner Frage:

      justBfree schreibt in seinem Post, dass er institutionelle Tranchen kauft, das Wundert mich, denn bislang war mein Kenntnisstand, dass diese a) nur sehr spärlich gesäht sind und b) wie der Name schon sagt nur institutionellen Investoren vorbehalten sind was einige Probleme mit sich bringt, die da wären:

      - teils nicht zu bewerkestelligende ersteinlage in Höhe von mehr als 100k usd/€
      - der Fakt, dass ich als Privatperson laut den Verkaufsprospekten der Fondsgesellschaften nicht berechtigt bin solche Anteilsklassen zu halten, und die Gesellschaft (und auch mglw andere am Anlageprozess/-Verwaltung beteiligte Dritte wie Vermittler/Depotbanken?) ermächtigt ist, meine Anteile der einen Tranche in Anteile einer für PP bestimmte Tranche umzutauschen.

      Daher meine Frage: kaufst du (justBfree) /ihr wirklich institutionelle tranchen, oder meinst du eventuell Clean-fee-tranchen die du präferiert kaufst, so wie ich das verstanden habe sind das zwei unterschiedliche dinge.

      Als Beispiel hier mal folgender Fonds mit den folgenden Anteilsklassen um zu erklären was ich meine:

      fondsweb.com/de/vergleichen/an…LU0143563046,LU1127969597

      3 tranchen des gleichen Fonds:
      A - normale tranche
      Q - vergünstigte Tranche (Warum auch immer die ein SRRI von 6 hat...)
      I - institutionelle Tranche

      Wenn hier also von Institutionellen Tranchen gesprochen wird, sind dann tranchen im Sinne der Tranche Q gemeint?

      Und wenn nein, wie kann ich als Privatperson trotzdem institutionelle tranchen handeln/halten? Geht das nur bei vereinzelten Fonds über vereinzelte Vermittler, sprich man muss einfach Glück haben, dass die Tranche angeboten wird?

      Und ist es euch jemals passiert dass die die Fondsgesellschaft oder wer auch immer mit euch in Kontakt getreten ist, um euch darauf hinzuweisen, dass ihr die "falsche" Anteilsklasse gekauft habt? Welche Implikationen haben sich daraus ergeben?

      Vielen Dank :)

      Keep up the good work - weisst du ob die von dir angegebenen Zahlen und Infos in Post #6 noch aktuell sind, @Kater.Ka?
    • Ich mache zweijährlich eine Konditionsüberprüfung für meine eigenen Anlagen und habe dabei bei den von mir in Betracht gezogenen Anbietern die Konditionen jeweils aktuell im Internet überprüft. Dass sollte auch mit den Angaben oben weitgehend übereinstimmen. Empfehlenswert wäre mit den Anbietern konkret Kontakt aufzunehmen um einen eigenen Eindruck zu gewinnen. Ich habe z.B. einen finanziell attraktiven Anbieter nicht weiter verfolgt, da mir die Konditionen nicht über eine Rabattvereinbarung oder sonstige Bestätigung zugesichert wurden.

      Zu der Frage mit der Insti-Tranche: Eine sehr gute Suchfunktion bietet AVL. wobei man dann interessante Differenzierungen zwischen den Fondsbanken sieht. avl-investmentfonds.de/fondssu…rowth+Equity+Fund+Q+EUR+T
      Danach wäre diese Q-Tranche bei FFB kaufbar. Habe ich gerade mal versucht und ich konnte einen Auftrag mit 50€ generieren, habe ihn aber nicht abgeschickt.

      Letztlich möchte ich noch anmerken, dass gemanagte Fonds auch bei Cashback weiter teuer sind. Ich führe daher inzwischen keine Neuanlagen mehr durch. Das würde ich aktuell auch nicht mehr empfehlen außer man sucht spezielle Märkte oder Strategien, die es anders nicht effizient gibt.