• Hallo,

    mich würde interessieren wann Heizöl bzw. Diesel, Benzin billiger wird bzw. unterstützt wird?

    Die Preise steigen ständig!?

    Es heizen doch auch viele mit Öl, das kostet in zwischen auch das doppelte!

    Rund 25 % heizen mit Öl.

    Über die Benzin bzw. Diesel-Preise braucht man nicht reden die sieht jeder selbst an der Tankstelle!

  • Nur mal so am Rande, beim Gas reden wir hier zu Hause von einer 5-6 fachen Belastung wenn man jetzt wechseln müsste.

    Selbst bei Grundversorger wäre aktuell der 3 fache Preis fällig.


    Und nach ersten entwürfen für den Preisdeckel für Gas war eine Deckelung bei 12 cent/kwh die Rede, was nach Förderung vom Staat immer noch fast eine Verdoppelung für viele ist.


    Nichts für ungut, aber aktuell heizen viele mit Öl wieder "günstig" trotz doppelter so hoher Preise.

    Und auch die Spritpreise haben sich schon wieder etwas normalisiert, wenn auch auf einem sehr hohen Niveau. Und wie angemerkt inzwischen wieder günstiger als zu Zeiten mit Tankrabatt.


    Nachtrag: Wenn ich unseren jetzigen Gasvertrag bei einem "Großen Roten Anbieter mit E" verlängern müsste wäre das 7-fache Fällig.

  • Hallo Lilli62 und Herzlich-Willkommen im FT-Forum,

    ich denke mal, dass ich hier für alle Nutzer des Forums spreche, wenn ich sage, dass niemand hier weiß, wie sich die Preise für Energie zukünftig entwickeln.


    Es ist aber grundsätzlich davon auszugehen, dass fossile Energieträger mittel und langfristig teuer bleiben werden.

    Mittelfristig wegen der aktuellen politischen Situation in Europa (Angriffskriegs Russlands) langfristig da die weitere Nutzung fossiler Energieträger tendenziell dem Klima schadet.

    Über die Benzin bzw. Diesel-Preise braucht man nicht reden die sieht jeder selbst an der Tankstelle!

    Das stimmt.

    Ich sehe aber auch, welche PKW dort häufig betankt werden.

    Offenbar legen eine Menge Menschen nicht unbedingt den größten Wert auf ein verbrauchsgünstiges Fahrzeug.;)

  • Ich sehe aber auch, welche PKW dort häufig betankt werden.

    Offenbar legen eine Menge Menschen nicht unbedingt den größten Wert auf ein verbrauchsgünstiges Fahrzeug.;)

    Und es scheint sich auch noch nicht rumgesprochen zu haben, dass man durch seine Fahrweise (auf der Autobahn z.B. 120 / innerorts das Fahrrad oder die Beine nehmen) eine Menge Kraftstoff und damit Geld sparen kann.

  • Und es scheint sich auch noch nicht rumgesprochen zu haben, dass man durch seine Fahrweise (auf der Autobahn z.B. 120 / innerorts das Fahrrad oder die Beine nehmen) eine Menge Kraftstoff und damit Geld sparen kann.

    Der Preisschock am Jahresanfang hat genau zwei Tage gehalten, danach war es wieder das übliche Gerase auf der BAB.

    (Ich habe einen repräsentativen Autofahrer gefragt und dann davon hochgerechnet.)

  • Also beim Sprit sehe ich jetzt auch eher weniger ein Problem. Obwohl es mich natürlich ärgert, dass Diesel so viel teurer ist als Benzin und ich trotzdem die höhere KfZ-Steuer zahle...aber gut, dafür gibts den günstigeren Verbrauch. Selbst mit Anhänger und dem kaputten Auto meiner Freundin huckepack quer durch die Schweiz nur 6l/100km. Gut, da darf man mit Anhänger nicht so schnell fahren, trotzdem finde ich das für ein Gespann deutlich jenseits der 3 Tonnen und diversen Bergen unterwegs echt nicht viel.


    Gas ist eine andere Sache, aber da soll ja eine wie auch immer geartete Gaspreisbremse kommen.

  • Und es scheint sich auch noch nicht rumgesprochen zu haben, dass man durch seine Fahrweise (auf der Autobahn z.B. 120 / innerorts das Fahrrad oder die Beine nehmen) eine Menge Kraftstoff und damit Geld sparen kann.

    Das kam mir im Sommer, gerade zur Zeit der Spritpreisbremse, irgendwie nicht so vor.

    Wir sind 2400 km über die BAB in den Urlaub und zurück gefahren und waren gefühlt mit 130 km/h in unserem BEV schon schneller als viele andere unterwegs.

    Vorher waren wir das gefühlte Hindernis bei dem Tempo. Wir empfanden das noch nie so entspannt wie in diesem Jahr auf der BAB unterwegs zu sein weil es doch bei sehr vielen endlich mal "klick" gemacht hat.

  • Wir empfanden das noch nie so entspannt wie in diesem Jahr auf der BAB unterwegs zu sein weil es doch bei sehr vielen endlich mal "klick" gemacht hat.

    Also wäre das ja ein Argument für weiter steigende Kraftstoffpreise, oder?;)

    Möglicherweise würden die Leute gar nicht mehr mit dem Auto in Urlaub fahren, wenn der Spritpreis nur hoch genug wären. Dann wären die BAB noch entspannter zu befahren. :/

  • Heizöl ist zur Zeit ca. 30% billiger als im März, als alle, die die Hosen voll hatten, auch ihren Tank voll gemacht haben. Und von den ca. 60% Steigerung seit letztem Jahr um diese Zeit können alle, die mit etwas anderem als Öl heizen, auch nur träumen.


    Dass die Benzinpreise in vielen Regionen nach wie vor (zu) hoch sind, liegt daran, dass in dem Segment der Wettbewerb nicht funktioniert. Man sieht das dort, wo freie Tankstellen vorhanden sind, die wirklich Wettbewerb über den Preis machen. Hier im Nachbarkreis gibt es z. B. eine Supermarkttankstelle, die dort die Preise vorgibt. Bei uns im Kreis ist das Oligopol unter sich. Und das wirkt sich so aus, dass der Liter Benzin an manchen Tagen 25 km entfernt bis zu 30 Cent billiger als an den gleichen Markentankstellen hier in der Umgebung.

  • Das kam mir im Sommer, gerade zur Zeit der Spritpreisbremse, irgendwie nicht so vor.

    Wir sind 2400 km über die BAB in den Urlaub und zurück gefahren und waren gefühlt mit 130 km/h in unserem BEV schon schneller als viele andere unterwegs.

    Vorher waren wir das gefühlte Hindernis bei dem Tempo. Wir empfanden das noch nie so entspannt wie in diesem Jahr auf der BAB unterwegs zu sein weil es doch bei sehr vielen endlich mal "klick" gemacht hat.

    Ich hatte auch den Eindruck, dass einige zeitweise langsamer unterwegs waren, das war etwa im Februar/März als die Spritpreise explodiert sind. Aber jetzt ist gefühlt der Zustand vom letzten Jahr erreicht.

  • Möglicherweise würden die Leute gar nicht mehr mit dem Auto in Urlaub fahren, wenn der Spritpreis nur hoch genug wären. Dann wären die BAB noch entspannter zu befahren. :/

    Geschickter wäre da glaube ich die LKW auf die Schiene zu verlagern wie es in Sonntagsreden schon seit Ewigkeiten gepredigt wird. Ich fahre viel in der Schweiz und neben der Raserei ist die Menge an LKW der zweite große Unterschied. Aber die DB soll ja im Güterverkehr eine ähnliche Zumutung sein wie im Personenverkehr, da wundert mich nichts.


    Spritpreise sind ja ohnehin nur ein kleinerer Teil der Autokosten. Wertverlust ist der größte Kostenpunkt, dazu noch Wartung und Reparaturen. Und für eine Urlaubsfahrt gilt das natürlich erst recht, mit Auto hat man die Möglichkeit etwas abseits der typischen Tourismusregionen zu sein wo die Unterkunft dann auch billiger ist.

  • Es gibt immer mal wieder Meldungen, dass die Autos auf den Straßen im Durchschnitt immer älter werden. An dieser Stelle scheint ein gewisses Umdenken eingesetzt zu haben.

    Ich weiß nicht ob das wirklich ein Umdenken ist oder eher daran liegt, dass zum einen die Autos länger halten. Mein Octavia wird im November 9 Jahre alt und wird bis dahin bei gut 155 000km liegen. Getauscht habe ich bisher nur eine kaputte Birne (die aber schon nach einem halben Jahr), beide Sätze Reifen, die Bremse hinten und was die Inspektion vorsieht. Die Bremse vorne ist sogar noch original. Klar, ein paar Kratzer im Lack gibt es und der eine oder andere Dreck geht nicht mehr aus dem Sitz. Aber im Prinzip fährt der sich noch komfortabel wie am ersten Tag. Wenn man überlegt, dass früher ein 100 000km Test in Autozeitschrift noch eine echte Hürde war...

    Dazu kommt noch, obwohl 9 Jahre alt, gibt es im Prinzip keinen großen technischen Fortschritt. Dafür E-Call, Adblue und anderes Zeugs was kaputt gehen kann.

  • Hallo,

    mich würde interessieren wann Heizöl bzw. Diesel, Benzin billiger wird bzw. unterstützt wird?

    Hallo Lilli62,

    um mal etwas auf deine ursprüngliche Frage eizugehen:

    Wenn du EKStr.-pflichtig bist, müsstest du im September etwas erhalten haben.

    Die Rentner bekommen die 300€ nach dem 1. Dezember von der RV ausbezahlt.

    Wohngeld gäbe es auf Antrag auch noch, muss aber erst mal beantragt werden.

    Ob du dich dafür "nackig" machen möchtest, mußt du selbst entscheiden.


    Die Preise bei 1000 Ltr schwanken seit Monaten zw. 160 bis 180€. Das entspräche ungefähr einer Verdoppelung zu 2021. Ich rechne in nächster Zeit nicht mit weniger, da auch die OPEC eine Förderreduzierung beschlossen hat.

  • Soso, der Staat soll nun also laut den selbsterklärten Experten die Gasrechnung von jedem für Dezember bezahlen. Gigantische Idee, wie lang haben die darüber nachgedacht?


    Öl nun 10% teurer als vor einer Woche. Wohin soll man seine Ölrechnung schicken? An den Robert?

  • Von allen Möglichkeiten ist das sicherlich eine der besseren, denn sie ist relativ unbürokratisch und behält die Anreize zum Sparen bei indem sie die echten Arbeitspreise erhält. Diese Lösung funktioniert auch in Mehrfamilienhäusern wo die einzelnen Wohnungen keinen eigenen Gasverbrauch sondern nur Warmwasser und Wärme haben. Letztendlich ist das aber nur linke Tasche, rechte Tasche denn das Geld muss ja irgendwoher kommen.


    Problematischer finde ich die zweite Stufe. Tendenziell bürokratisch und ungerecht (wie bestimme ich was der Normalverbrauch eines Haushalts ist?), außerdem werden die Preise direkt manipuliert. Nunja, mich wird das dann vermutlich nur noch als Zahlmeister direkt betreffen (auch so ein Gerechtigkeitsproblem), insofern kann mir die konkrete Ausgestaltung recht egal sein...