Etwas Spielgeld kurzfristig investieren

  • Bei Bitcoin ist das möglich. Die werden nämlich aus leeren Bitburger Bierdosen gemünzt!

    Aha, deshalb also neuerdings die ganzen Bierdosensammler, die entgegen dem Klischee so gewandet sind, als wären sie gerade einem Porsche Cayenne entstiegen.

    "Allmählich neigt sich die Nacht der Dunkelheit zu."

  • Du vermischt 2 Themen:


    Wenn Du für ein neues Auto sparen willst, bleibt fast nur Festgeld.

    Wenn Du Zocken willst, gibt es Casino, Lotto, Bitcoin, Klassenlotterie und andere Glücksspiele.


    Wichtig: Entscheide vorher, was Du willst!

  • Wenn Du Zocken willst, gibt es Casino, Lotto, Bitcoin, Klassenlotterie und andere Glücksspiele.

    Hornie, ich erlaube mir dir in diesem Punkt zu widersprechen, in erster Linie, um einmal mehr dem Irrglauben etwas entgegen zu setzen, der Handel mit Bitcoin (als Syno für Crypto...) sei Zockerei.

    Bei Casinobesuchen mit Geldeinsatz und der aktiven Teilnahme an den Spielen, bei Lotterien und anderen Glücksspielen, sind die Verlustquoten (überwiegend 100%) wohl deutlich höher als die Gewinnaussichten.

    Bei Kryptowährungen hingegen, wenn wir es bei den wenigen 'maßgeblichen' CCs belassen, sind Totalverluste eher unwahrscheinlich. Selbstverfreilich dürfen wir hier nicht an die hirnlosen Kleingeldartisten denken, sondern sollten uns eher an den aufgeschlossenen Tradern orientieren, die auch mit dieser Thematik vertraut sind, die die Handelswerkzeuge bedienen können und fern ab von Buy-and-Hold-Traumtänzern unterwegens sind. Angesichts der relativ hohen Vola sind im Day-Trading mit CCs durchaus pro Tag um die 1% nach Handelskosten realisierbar. Wir reden also von einer über 100%iger Rendite p.a. nach Kosten und Steuern. Voraussetzungen sind, erzielte Gewinne nicht zu reinvestieren und mit ihnen ggfs. (seltene) Tagesverluste zu kompensieren, und am Ende des 'persönlichen' Handestags keinen einzigen Coin mehr zu besitzen. Ferner benötigt man, wenn der Zeiteinsatz in einem gesunder Verhältnis zum Gewinn stehen soll, mal wenigstens ein 6-stelliges Spielgeld und darüber hinaus einen 3- bis 4fachen liquiden Betrag in Relation zum maximalen Kapitaleinsatz. Ich schreibe dies übrigens nicht, weil's der Schwippschwager vom Schwiegerbruder einer früheren Arbeitskollegin mal beiläufig erzählt hatte... sonder weil ich es - vornehmlich aus Neugierde - mal selbst für eine gewisse Zeit praktiziert hatte.

  • Einverstanden.

    Schätzungsweise 0,0...x% der Crypto-Investoren sind professionelle Day-Trader, mit viel Erfahrung im Day-Trading auch aus anderen Assetklassen und mit professionellen Handelssystemen und die wissen, wie man hohe Vola kurzfristig gewinnbringend nutzen kann.


    Und wie nennst Du die anderen 99,9% mit o/n-Positionen? Darf ich die als Zocker bezeichnen?


    Wobei ich natürlich nicht von dem allgemeinen Thema ablenken will ;)


    P.S.: Ich mache gelegentlich einen Zock mit sehr kleinen Beträgen. Würde ich definitiv nicht als Anlage bezeichnen.

  • Darf ich die als Zocker bezeichnen?

    Meinetwegen gerne. U.U. sind da sogar auch Zockerinnen dabei ;-)

    In diesem Zusammenhang sollte man diesem Marktteilnehmern und -teilnehmerinnen dankbar sein, denn sie bescheren den Börsen Umsätze und Erträge und kaufen den Tradern letztlich ja auch Coins ab...