Währungsrisiko bei Investition in den S&P sowie MSCI World bei fondsgebundenerer Lebensversicherung

  • Hallo zusammen,


    ich möchte euch um eure Meinung bitten.


    Ich habe noch alte Aspecta-Verträge aus den Jahren 2003 und 2005.


    Die Verträge sind unwirtschaftlich und ich würde sie nicht nochmal abschließen. Das soll hier nicht das Thema sein. Das kann ich aber nun mal zunächst (außer ich kann erfolgreich widerrufen) nicht ändern.


    Zu meinen Fragen:

    • Ich würde nach Möglichkeit in DAX, Eurostoxx, S&P500 und MSCI World ETF von iShares investieren. Diese werden von der mittlerweile HDI in den LV angeboten.
    • Die DAX und Euro Stoxx ETF werden in Euro gehandelt.
    • Die S&P500 sowie die MSCI World werden in Dollar gehandelt. Hier mache ich mir Aufgrund des Währungsrisikos Gedanken, ob das sinnvoll ist.

    Wie ist eure Meinung zum Thema? Trotzdem Währungsrisiko in den S&P sowie den MSCI investieren oder nicht. Die Möglichkeit, in die beiden anderen Indizes in Euro zu investieren besteht nicht.


    Schon mal vielen Dank im Voraus.

  • Hallo.


    Währungsrisiken sind doch auch Währungschancen (wenn auch dornige), daher würde ich da nicht das große Problem sehen.


    Ich frage mich eher, was die Versicherung zwischen Anleger und Fonds zu suchen haben sollte. :/

  • Im MSCI World sind DAX, Eurostoxx und S&P bereits enthalten. Daher reicht der Fonds, sonst wird die Diversifikation verringert. Sowohl Europa, als auch USA übergewichten zu wollen, erschließt sich mir nicht.


    In welcher Währung der Fonds gehandelt wird, ist irrelevant. Wenn Du einen USD-notierten Fonds kaufst, der in Euro-Aktien investiert, bist Du eben doch im Euro.


    Mit dem Welt-ETF investierst Du immer in einen Welt-Währungskorb. Du bist also auch in der Währung gut diversifiziert.


    Aber selbst wenn Du nur deutsche Aktien kaufst, hast Du indirekte Währungsrisiken, da auch die DAX-Unternehmen in der ganzen Welt tätig sind. So wie umgekehrt auch Google&Co. Geld im Euroraum verdienen sollen.