MacOS oder Windows

  • Guten Abend,


    ich bin zufriedene iPhone-Nutzerin und schaue mich bezüglich eines neuen Laptops um.

    Hier stellt sich mir die Frage, welches Betriebssystem ich bevorzugen sollte.

    Über eure Tipps freue ich mich sehr.

    (Hauptsächlich wird mit dem Laptop Office-Kram erledigt und länger recherchiert.)


    Gruß

    Ella

  • Da will wohl noch jemand Koryphäe werden. ;)


    Zum topic: wenn unter Office Kram einfach nur Excel und Word gemeint sind wüsste ich nicht wieso man dafür nen Apfel bräuchte und dementsprechend Kohle rauswirft.

    Da reicht doch ein einfacher Windows Rechner.

    Oder eben Linux.

  • Die Hardware war bei Apple immer schon besser als bei den (meisten) Windows Geräten und mit den aktuellen M2-Prozessoren ist der Abstand noch mal gewachsen. Wobei es gar nicht nur um die reine Rechenleistung geht, sondern auch um die Stimmigkeit des Gesamtpakets und Langlebigkeit. Mein aktuell benutztes Macbook Pro 13'' ist aus dem Frühjahr 2013, da gibt es bis heute nicht viele Windows-Notebooks, die mehr können. Und das ganze sehr sparsam, mit ungefähr 12 Stunden Akkulaufzeit und einem Akku, der nach bald 10 Jahren und 1100 Ladezyklen immer noch 85% seiner ursprünglichen Kapazität hat.


    Und für die Software gilt das sowieso. Wer einmal mit MacOS gearbeitet hat, will nie mehr zu Windows zurück. Mit Windows XP und 7 konnte man m. E. noch vernünftig arbeiten, mit dem ganzen halbgaren Zeug, das danach gekommen ist, nicht mehr. MacOS funktioniert einfach, ist deutlich benutzerfreundlicher und zusätzlich auch noch strukturell sicherer. Da gibt es auch immer mal etwas zu kritisieren und vieles ist natürlich Geschmacksache, aber wer sich damit einmal angefreundet hat, will nichts anderes mehr. Wobei ich immer ein bis zwei Betriebssystemversionen zurück hänge und auch mal eine auslasse. Update mach ich immer zuerst auf dem Notobook und wenn es da zur Zufriedenheit läuft, dann irgendwann später auf dem Arbeitsplatzrechner (oder auch nicht). Seit einiger Zeit gibt es jedes Jahr im Herbst eine neue Betriebssystemversion, von der kommen dann in der Regel sieben größere Revisionen, die installiert werden können, aber nicht müssen, bevor es dann im nächsten Herbst die neue Betriebssystemversion gibt.


    Wie es bei den aktuellen Geräten um die Möglichkeit bestellt ist, Windows parallel zu installieren, weiß ich nicht. Bei den Geräten mit Intel-Prozessoren ging das problemlos, auf dem MacBook läuft bei mir z. B. auch eine Windows 10 Pro-Partition, weil ich für einige wenige Zwecke auf Windows angewiesen bin. Mit den M1- und M2-Prozessoren war das lange nicht möglich, ob es inzwischen geht, bin ich überfragt. Aber zumindest auf einer VM kriegt man auch Windows zum laufen, wenn es denn sein muss.

  • ... wenn ich hier lese, dass auch Linux und/oder Windows als Betriebssysteme vorgeschlagen werden, und gleichzeitig die Apfel Maschinen als 'zu teuer' oder 'teuer' kritisiert werden, so fallen mir immer die fast religiösen bis fast militanten Ansichten ein.

    Fakt ist, alle 3 funcen. Für Linux und teils auch für Windows braucht's mehr Kenntnisse und Geduld, bis die Kisten ordentlich laufen. Bei den Äpfeln ist's mMn eher intuitiver und einfacher, und der work flow flutscht... wenn es um Medien oder auch um den Versand von Dokumenten 'ohne Umwege' geht.

    Dass die hardware qualitativ den meisten 'Discounter-Geräten' überlegen ist, wird je kaum bezweifelt. Letztlich muss es jeder selbst entscheiden und dabei natürlich auch das Budget im Auge behalten.

  • ... wenn ich hier lese, dass auch Linux und/oder Windows als Betriebssysteme vorgeschlagen werden, und gleichzeitig die Apfel Maschinen als 'zu teuer' oder 'teuer' kritisiert werden, so fallen mir immer die fast religiösen bis fast militanten Ansichten ein.

    Fakt ist, alle 3 funcen. Für Linux und teils auch für Windows braucht's mehr Kenntnisse und Geduld, bis die Kisten ordentlich laufen. Bei den Äpfeln ist's mMn eher intuitiver und einfacher, und der work flow flutscht... wenn es um Medien oder auch um den Versand von Dokumenten 'ohne Umwege' geht.

    Dass die hardware qualitativ den meisten 'Discounter-Geräten' überlegen ist, wird je kaum bezweifelt. Letztlich muss es jeder selbst entscheiden und dabei natürlich auch das Budget im Auge behalten.

    Ich weiß ja nicht was du für Windows PCs in deinem Leben hattest,

    aber ich konnte meine immer sofort benutzen.

    Lediglich irgendeine Office Freeware musste ich mir dann immer noch runter laden, weil ich es nicht einsehe das Geld für eine offizielle Microsoft Office Lizenz zu löhnen.

    Ich finde man muss da ganz einfach schauen wofür man die Kiste benötigt.

    Und für den 0815 bisschen surfen, bisschen Office User sind um die 1.000€ Geräte einfach komplett unnötig. Da reichen sogar welche für ca. 300€ aus.

    Mit steigenden Anprüchen steigt logischerweise der Preis.

    Da muss man einfach ehrlich zu sich selbst sein und schauen welche Features einem welchen Aufpreis wert sind. So wie bei jedem anderen elektronischen Gerät halt auch.

  • Und für den 0815 bisschen surfen, bisschen Office User sind um die 1.000€ Geräte einfach komplett unnötig. Da reichen sogar welche für ca. 300€ aus.

    Das kommt darauf an, was man sich wert ist ;). Geh mal in einen Apple Store und nimm ein MacBook in die Hand, heb es mal hoch, klapp den Deckel zu und auf, teste die Verwindungssteifigkeit, klimper etwas auf der Tastatur, guck Dir den Bildschirm genau an… Und dann mach das gleiche mit dem 300 EUR Windows-Gerät. Natürlich kannst Du damit auch die Steuererklärung machen und das Excel für dein Depot verwalten, aber der Genuss dabei ist doch ein anderer.

  • Das kommt darauf an, was man sich wert ist ;). Geh mal in einen Apple Store und nimm ein MacBook in die Hand, heb es mal hoch, klapp den Deckel zu und auf, teste die Verwindungssteifigkeit, klimper etwas auf der Tastatur, guck Dir den Bildschirm genau an… Und dann mach das gleiche mit dem 300 EUR Windows-Gerät. Natürlich kannst Du damit auch die Steuererklärung machen und das Excel für dein Depot verwalten, aber der Genuss dabei ist doch ein anderer.

    :D Genuss?

    Ich will damit ein bisschen Surfen, ab und an was in excel und Word machen.
    Das hat rein gar nichts mit Genuss zu tun.

    Wenn ich schon so was lese wie "Deckel auf und zu" und "Verwindungssteifigkeit". Das ist mir sowas von komplett egal.

    Wer auf sowas wert legt, soll gern sein Geld dafür ausgeben.

  • Ich persönlich bin für weder noch. Ein schönes Linux Mint (für Leute mit Tendenz zu Windows) oder Ubuntu (bei Tendenz zu Apple) tut es auch. Den ganzen Kommandozeilenkrams benutze ich auf meinem privaten Rechner zu Hause nur alle paar Schaltjahre.


    Warum die Usability von Apple immer so gelobt wird, ist mir schleierhaft. Meine Freundin kommt mit ihrem Mac nicht gut zurecht und wenn ich dann helfen "darf", bekomme ich auch die Krise. Alles zugenagelt und unintuitiv. Aber hauptsächlich alles schön verknubbelt.


    Für so ein bisschen Office Kram hat jeder Rechner genug Power. Statt hier viel Geld zu investieren, würde ich lieber eine gute externe Tastatur und Monitor kaufen

  • Geh mal in einen Apple Store und nimm ein MacBook in die Hand, heb es mal hoch, klapp den Deckel zu und auf, teste die Verwindungssteifigkeit, klimper etwas auf der Tastatur, guck Dir den Bildschirm genau an…

    Süß ...

    iPhone ... Office-Kram ... länger recherchiert.)

    Bei den Stichworten kann man in jede Richtung empfehlen.

    iPhone - Apple M1 ist sicher ein guter Tipp - eventuell Verknüpfung mit weiteren Geräten im Haushalt? - AppleTV?
    Office - anspruchsvoll mit Pivottabellen (Excel, Windows) oder nur bissel Grundrechenarten (alle anderen Tabellenkalkulationen)?
    Recherche - egal, jeder der aktuellen Browser jedes Betriebssystems geeignet
    Desweiteren - Haptik, Preis wichtig?

    Bei niedrigen Anforderungen käme m. E. auch ein Chromebook in Frage.

  • Die Hardware war bei Apple immer schon besser als bei den (meisten) Windows Geräten und mit den aktuellen M2-Prozessoren ist der Abstand noch mal gewachsen.

    Dann muss man aber auch den Kaufpreis miteinander vergleichen. Da wird dann oft das MacBook für 2K€ eben mal mit dem 500€ Notebook von Media/Saturn verglichen.

    Mein aktuell benutztes Macbook Pro 13'' ist aus dem Frühjahr 2013, da gibt es bis heute nicht viele Windows-Notebooks, die mehr können. Und das ganze sehr sparsam, mit ungefähr 12 Stunden Akkulaufzeit und einem Akku, der nach bald 10 Jahren und 1100 Ladezyklen immer noch 85% seiner ursprünglichen Kapazität hat.

    Mein privates HP Elitebook 2560 von 2013 läuft auch noch 1a. Hat gerade das aktuelle Update auf Windows 10 22H2 bekommen. Windows 10 wird noch bis 2025 mit Sicherheitsupdates versorgt.

    Unterstützt denn Apple mit dem aktuellen MacOS auch noch auf dem MacBook Pro von 2013?

    Akkulaufzeit von ursprünglich 8 Stunden ist jetzt runter auf 3 Stunden. Immerhin könnte ich mir einen neuen Originalakku für schmales Geld kaufen.

    Wer einmal mit MacOS gearbeitet hat, will nie mehr zu Windows zurück. Mit Windows XP und 7 konnte man m. E. noch vernünftig arbeiten, mit dem ganzen halbgaren Zeug, das danach gekommen ist, nicht mehr. MacOS funktioniert einfach, ist deutlich benutzerfreundlicher...

    Ich habe berufsbedingt viel mit Windows zu tun. Windows 10 läuft sehr gut und auch Windows 11 macht einen sehr guten Eindruck.

    Unsere mehrere tausend Mitarbeiter arbeiten halt mit Anwendungen auf einem Computer. Da spielt es prinzipiell keine Rolle unter welchen OS der Computer läuft. Hauptsache die anfallenden Arbeiten können mit den verfügbaren Programmen möglichst problemlos gelöst werden.;)


    In der Firma meiner Frau werden Mac genutzt. Seit Corona arbeitet Sie 2 Tage die Woche im HomeOffice und ich habe daher Live-Einblick in Ihre Probleme. Du kannst Ihr ja mal erzählen, dass ein Mac einfach funktioniert.:D

    Auch unter MacOS gibt es Anwendungen die Sie für Ihre Arbeit nutzen muss (z.B. Adobe Produkte, MS Office für Mac, Ragtime, usw.). Und da gibt es einen ganzen Blumenstrauß von Problemen, weil mal wieder irgendwas nicht funktioniert oder eine Anwendung abstürzt.

    ..zusätzlich auch noch strukturell sicherer. Da gibt es auch immer mal etwas zu kritisieren und vieles ist natürlich Geschmacksache, aber wer sich damit einmal angefreundet hat, will nichts anderes mehr. Wobei ich immer ein bis zwei Betriebssystemversionen zurück hänge und auch mal eine auslasse. Update mach ich immer zuerst auf dem Notobook und wenn es da zur Zufriedenheit läuft, dann irgendwann später auf dem Arbeitsplatzrechner (oder auch nicht). Seit einiger Zeit gibt es jedes Jahr im Herbst eine neue Betriebssystemversion, von der kommen dann in der Regel sieben größere Revisionen, die installiert werden können, aber nicht müssen, bevor es dann im nächsten Herbst die neue Betriebssystemversion gibt.

    Genau, Mac OS ist strukturell sicherer. Aber ganz bestimmt!:D

    Die Mac-User haben einfach das Glück, das die Verbreitung so gering ist. Es lohnt sich schlichtweg für kriminelle Hacker weniger sich mit Mac OS zu beschäftigen.

    Ich kann nur dringend jedem Anwender empfehlen bei einem Computer der mit dem Internet verbunden ist, regelmäßig und zeitnah die aktuellen OS-Updates des Herstellers einzuspielen!


    Ella

    M.E. ist es wichtig, ob Du Deine erforderlichen Aufgaben mit dem Computer erledigen kannst.

    Prüfe was Du für Anforderungen hast und ob es für Deine Anforderungen die entsprechenden Programme für Mac OS gibt. Wenn Du z.B. ein Bankprogramm benutzen willst prüfe, ob es auch eine entsprechende Lösung für Mac OS gibt.

    Ansonsten ist es m.E. einfach eine Frage des persönlichen Geschmacks. Probleme wirst Du früher oder später in beiden Welten erleben. Die Haptik der Apple-Geräte ist natürlich auch sehr gut.


    PS: Nutze Privat seit knapp einem Jahr auch ein iPhone. Die Schnittpunkte zwischen PC und Smartphone beschränken sich bei mir auf die gelegentliche Synchronisation meiner Hörbücher, Musiksammlung und Bilder/Videos. Und dass klappt auch mit dem Windows-PC ganz gut.

  • Und hier eine weitere Stimme:


    Deine Anforderungen kannst Du sehr gut mit jedem der drei Systeme erfüllen.


    Linux (Empfehlung: "Linux Mint")

    + sehr günstig (OS kostet nichts, geringste Hardwareanforderungen)

    + recht sicher

    + stabil

    + unabhängig

    - man muss bei der Hardware gucken, da gibt es Billigmist

    - wenn exotische Dinge gewünscht sind wird es kompliziert


    MacOS

    + es gibt keine falsche/schrott-Hardware, das Paket läuft immer gut

    + alles aus einem Guss (vor allem wenn auch Iphone in Verwendung)

    + recht sicher

    - teuer

    - lock-in effekt (wer einmal apple kauft "muss" weiter apple kaufen)


    Windows

    + sehr leicht einen Bekannten zu finden, der einem helfen kann

    + "alle" Software läuft drauf (Steuerprogramme...)

    - man muss bei der Hardware gucken, da gibt es Billigmist

    - manchmal geht nach dem Update was nicht

    - Lieblingsziel von Viren&Co


    Meine persönliche Empfehlung für nur Internet+Office: Linux Mint (mit LibreOffice)

    Wenn man bereits IPhone/Ipad hat und damit klar kommt: MacOS

    Wenn man vermutlich Hilfe braucht und sich zur chip/computerbild-Fraktion zählt: Windows


    Hintergrund:

    Ich hatte bei meinem Vater für den Fall Linux installiert und danach nie Probleme damit gehabt. Meine Geschwister sind im Apple-Universum (und damit zufrieden), aber ich komme mit deren UI und Beschränkungen überhaupt nicht klar.

    Privat benutze ich Linux und Windows

  • Danke.


    Ich glaube, es wird wieder ein Lenovo Laptop, denn Apple Laptops benötigen meist zusätzliche Adapter, damit man ein HDMI-Kabel oder auch ein USB-Stick anbringen kann.

    Von der Software war hier der Konsens, dass Windows länger unterstützt wird? Aktuellste Betriebssystem auf dem Mac betrifft nur noch die Modelle ab 2017?