Haus verkauft, wohin mit dem Geld?

  • Hallo,

    ich bin brandneu hier und hoffe auf die top-Hinweise. Meine Anlage soll einen Teil meiner Altersversorgung ersetzen, ich muss von den Erträgen leben und kann altersbedingt nicht in die ferne Zukunft investieren. Einen Teil habe ich bei Waren Buffet und so stelle

    ich mir eine Alternative vor.

  • Mit ein bisschen mehr Infos könnte man was schreiben … so könnte man nur vermuten … wenn Dir bspw, gut zweieinhalb Tausend Euro im Monat reichen, und der Hausverkauf zwei Millionen gebracht hat, könntest Du alles in den ausschüttenden FTSE AllWorld packen. 🙃

  • Hallo.


    Da fehlt es jetzt an Informationen.


    Wieviel Kapital ist da, das in monatliches Einkommen umgewandelt werden soll?

    Was soll monatlich dabei herumkommen?

    Für wieviel Jahre in die Zukunft soll gerechnet werden? Sind Angehörige mit in der Kalkulation?

    Sicherheitsbaustein vorhanden oder nur Herr Buffet? ...

  • Hier ein paar Infos:

    Hier ist kein Troll neu angemeldet. Die Zeit nehme ich mir nicht.

    Warum verkauft man zwei Häuser als eine Einheit? Weil man die Nase voll hat mit Mietern in Sachsen-Anhalt, die nur fordern, kaum 4 € /qm zahlen wollen aber höchsten Konfort erwarten und die Häuser auch noch fremdverwaltet werden müssen.

    Investiert sein will ich mit etwas über 1 mio, wobei ich 0,3 bei Liqid habe , 0,2 über Ing Diba verwalte.

    Bin 75 Jahre alt, verfüge über ca. 4 k € Monatseinkommen, wohne im großzügigen Eigentum und

    benötige weitere 5 k € /Monat, die ich mit meinen Anlagen erreichen möchte, also ca. 6 %Notfalls könnte das Kapital auch aufgebraucht werden, da weitere Immobilien in 15 Jahren den gleichen Wert haben . Da bin ich dann 90 Jahre und die Bedürfnisse dürften nicht mehr zu hoch sein, es sei denn meine Frau und ich müssen gepflegt werden (wenn dies gewollt sein sollte)


    Ich bitte Euch um ernst gemeinte Hinweise oder Tips, sonst bin ich hier schnell wieder raus, da

    gewisse Forenerfahrung besteht.

  • Wieder einer, der uns hier über sein meterlang angepriesenes Stöckchen springen lassen will, aber in echt höchstens über einen abgebrochenen Zahnstocher verfügt.8)

    "Auch stören mich die vielen u's in Ihrem Satz 'Ulf ging zu Fuß'!"
    Robert Gernhardts "Lektor Lincke" zu einem gewissen Herrn von Tarne (Theodor Fontane)

  • Und jetzt fällt den Spezialisten hier nichts mehr ein?

    Aber hallo! Da fällt mir recht viel ein...


    Zunächst einmal ein "Herzlich willkommen im Kreise der 'armen' Millionäre!", zu dem ich (weil seit Jahren bereits als Multimillionär unterwegs) nicht gehöre.


    Du erwartest, bzw. forderst fast lauthals, auf einen oder zwei Dreizeiler eine vernünftige Anlageberatung. Ey, das gibt's hier nur am 31. November.


    Vernünftige Empfehlungen kann man mMn nur dann abgeben, wenn man a) selbst halbwegs ausrechende Erfahrungen mit dem lieben Geld und dessen Anlage/Investition gesammelt hat und b) auch die sog. Gesamtsituation des 'Delinquenten' kennt, um dessen Geld/er es geht.


    Mit Erfahrungen zu Quirin und Liqid kann ich nicht dienen. Mit solchen 'Buden' werde ich keine Erfahrungen sammeln wollen. Quirin ist mir vom Börsenwert her zu klein und auf Robos habe ich sowas von überhaupt keine Lust, und Liqid verdient kein Geld, ganz im Gegentum (siehe Norddata). Solchen Unternehmen würde und werde ich keinen einzigen Cent anvertrauen.


    Wenn du mit über 1m 60k im Jahr 'generieren' möchtest, fallen mir nur sinnige Investitionen einerseits (gibbet auch mit zweistelligen Renditen) und Termingelder (für die benötigte Liquidität = deine 60k pro Jahr) auf Vorrat für ca. 3 bis 5 Jahre ein. Stricke dir einfach einmal einen soliden Entnahmeplan...


    Was für dich eventuell passen könnte, wäre, das du dich auf den Hintern setzt und dir das nötige Wissen für das DIY-Geldmanagement verschaffst, oder du - quasi als extreme Alternative - einen solventen Vermögensberater suchst. Du könntest mal ganz vorsichtig bei der HSBC anklopfen und dort - am Tisch und beim Käffchen - deine Situation und deine Ziele bzw. Erwartungen schildern.


    Ansonsten darfst du auch gerne hier weiter fragen.

  • 6% Entnahme sind sehr viel und dazu kommt noch der Inflationsausgleich und Steuern. Mit Zinsanlagen führt das absehbar auf gute 10 Jahre in den Totalverzehr und bei aktienlastigen Anlagen in den meisten Szenarien auch. Auf der anderen Seite ist mit 75 natürlich die Frage ob man die 15 Jahre noch erlebt und selbst wenn, ob man dann immer noch 9000€ pro Monat durchbringt. Insofern ist schon fast egal was man macht, ich würde dann aber auch konsequent auf Anlagen gehen die sich nicht spontan mit einer Pleite verabschieden oder eben einen größeren Anteil an die Börse. Nicht irgendwelche Hochzinsbanken

  • 6% Entnahme sind sehr viel und dazu kommt noch der Inflationsausgleich und Steuern. Mit Zinsanlagen führt das absehbar auf gute 10 Jahre in den Totalverzehr und bei aktienlastigen Anlagen in den meisten Szenarien auch. Auf der anderen Seite ist mit 75 natürlich die Frage ob man die 15 Jahre noch erlebt und selbst wenn, ob man dann immer noch 9000€ pro Monat durchbringt. Insofern ist schon fast egal was man macht, ich würde dann aber auch konsequent auf Anlagen gehen die sich nicht spontan mit einer Pleite verabschieden oder eben einen größeren Anteil an die Börse. Nicht irgendwelche Hochzinsbanken

    Bis er 90 ist, kostet das Pflegeheim ca. 9.000 € und die Pflegeversicherung ist bis dahin notleidend. Also denkt er doch in die richtige Richtung.8)

    "Auch stören mich die vielen u's in Ihrem Satz 'Ulf ging zu Fuß'!"
    Robert Gernhardts "Lektor Lincke" zu einem gewissen Herrn von Tarne (Theodor Fontane)

  • Bin 75 Jahre alt, verfüge über ca. 4 k € Monatseinkommen, wohne im großzügigen Eigentum und benötige weitere 5 k € /Monat, die ich mit meinen Anlagen erreichen möchte, also ca. 6 %Notfalls könnte das Kapital auch aufgebraucht werden, ...

    Wenn Du eine Anlage gefunden hast, die 6% p.a. Rendite auf die nächsten 15 Jahre garantiert und sicher ist, dann halte uns doch bitte auf dem laufenden! So etwas suche ich auch noch.;)

    Ansonsten empfehle ich mal eine Blick auf den Blog von Georg und die unterschiedlichen Entnahmestrategien aus Vermögen.

    https://www.finanzen-erklaert.…egory/entnahmestrategien/

    Viel Erfolg!

  • Nee, er schreibt ja, dass das Geld nach 15 Jahren auch aufgebraucht sein darf, da dann ja die nächsten Immobilien verkauft werden können.


    Da würde ich das tatsächlich mit einer einfachen Zinstreppe für die nächsten 10 Jahre machen. Dann ist etwa die Hälfte investiert. Die andere Hälfte dann in Welt-ETFs.

  • Einigen von Euch danke ich für verschiedene Hinweise, die mir bei meinen weiteren Überlegungen hilfreich sein werden.

    Ich falle schon etwas aus dem Raster der Ratsuchenden, denn ich muss mit einer Anlage keine Zukunftssicherung betreiben, sondern möchte das verbliebene Grundvermögen sinnvoll deponieren um es dann auszugeben. Vererbung ist vorweg in Form einer Schenkung erfolgt und damit besteht eine weitere Grundsicherung.

    Ich möchte mich auch gleichzeitig bei den Forenmitgliedern entschuldigen, die mein Anfangsauftreten nicht billigen. Ignoriert mich doch einfach.